Stadtgespräch

Ein alter Bekannter aus der Region schaute gestern Morgen in der S6-Bar am Stadtwaldplatz vorbei. Peter Neururer, langjähriger Bundesliga-Trainer und gerade mehr oder weniger arbeitssuchend, kam für ein Interview zum Thema „Miigration und Integration im Sport“ nach Essen. Es ist ein Projekt von Schülern der Frida-Levy-Gesamtschule und des Jugendmedienzentrums der Stadt, für das Neururer da befragt wurde. Der Fußballtrainer ist ab Februar wieder regelmäßig in Rüttenscheid: Von dort wird dienstags aus der 11-Freunde-Bar das TV-Format „Fantalk“ mit Abogast Neururer auf Sport1 live ausgestrahlt.


Silvester im Januar? Für die Essener Gastronomen kein Problem. Denn wenn alle feiern, müssen sie arbeiten. Und wenn die Gäste dann im Januar wieder arbeiten, feiern die Wirte. Über 300 Gastronomen und ihre Mitarbeiter aus Essen und Umgebung kamen im Lukas in Kupferdreh zusammen und ließen es sich gut gehen. Dass die Essener Wirte nicht nur gute Wirte, sondern auch gute Gäste sind, bewies der Blick auf die Uhr. Von der Eckkneipe über Szene-Gastronomie bis zum Restaurant - bis in die frühen Morgenstunden herrschte ausgelassene Stimmung. Der Abend war schon vorzeitig ausverkauft. Deshalb wird 2016 über die Erweiterung des Platzangebots durch die Anmietung eines Zeltes nachgedacht. Organisator der vierten Auflage des Wirte-Silvester war die Brauerei Stauder mit ihren Chefs Thomas und Axel Stauder.

Eine besondere Aktion bereitet die DJK Adler Union Frintrop vor: Der Verein aus dem Essener Norden veranstaltet am Samstag, 7.Februar, ein Benefizspiel zugunsten von Thomas Spiegelhoff, dem Vater eines Fußballers. Der ist schwer erkrankt und der Verein will ihn und seine Familie mit den Einnahmen des Spiels unterstützen. Dazu läuft als Gast und Gegner die Traditionsmannschaft des FC Schalke 04 an diesem Samstag um 13 Uhr auf der Bezirkssportanlage am Wasserturm in Frintrop für den guten Zweck auf. Zum Kader aus Ex-Profis gehören unter anderem Klaus Fichtel, Mister Fallrückzieher Klaus Fischer, Weltmeister Olaf Thon oder Ingo Anderbrügge. Der Eintritt kostet 2,50 Euro. Es gibt Autogramme. Spenden für den guten Zweck sind willkommen.