Stadt verteidigt Beratervertrag mit Strunz
07.08.2009 | 12:07 Uhr 2009-08-07T12:07:00+0200
Essen. Die Stadtspitze hat den umstrittenen Beratervertrag der Stadttochter Grundstücksverwaltung Essen (GVE) mit dem Trainer und Manager des Fußball-Viertligisten Rot-Weiß Essen, Thomas Strunz, verteidigt. Oberbürgermeister Wolfgang Reiniger verteidigte den Einkauf "externen Sachverstands".
Die Stadtspitze hat den umstrittenen Beratervertrag der Stadttochter Grundstücksverwaltung Essen (GVE) mit dem früheren Profi-Fußballer Thomas Strunz verteidigt. „Es kann nicht falsch sein, externen Sachverstand einzukaufen”, sagte Oberbürgermeister Wolfgang Reiniger (CDU). Die GVE baue schließlich nicht jedes Jahr ein neues Stadion.
Am Mittwoch war bekannt geworden, dass der Trainer und Manager des Fußball-Viertligisten Rot-Weiß Essen, Thomas Strunz, über Monate hinweg einen Beratervertrag mit der für die Stadion-Planungen zuständigen Stadttochter GVE hatte. Der 41-jährige Europameister und mehrfache Deutsche Meister soll daraus monatlich 7000 Euro zusätzlich zu seinem Vereinslohn erhalten haben – angeblich insgesamt rund 80 000 Euro.
GVE-Geschäftsführer Andreas Hillebrand trat energisch Gerüchten entgegen, die öffentliche Hand habe über Umwege Gehaltsanteile von Strunz übernommen, um ihn so für den klammen Traditionsclub RWE bezahlbar zu halten: „Strunz hat uns bei der Stadionplanung geholfen, zahlreiche Termine und Sit-zungen wahrgenommen und sich für uns schon jetzt gerechnet.” Beim Bau einer Arena verlasse sich kein Bauherr allein auf Architekten und Ingenieure, sondern hole stets auch die Meinung von erfahrenen Fußball-Experten ein, die einen bei der Ausstattung des Spielerbereichs vor Fehlinvestitionen bewahren könnten.
GVE-Vereinbarung läuft im Juni aus
Der GVE-Vertrag mit Strunz soll Ende Juni ausgelaufen und nicht verlängert worden sein, weil die Planungen für das Stadion als abgeschlossen gelten. Noch im Herbst soll mit dem Bau der weitgehend aus städtischen Mitteln finanzierten Arena begonnen werden. Am kommenden Samstag um 12 Uhr soll im Vorfeld des Regionalliga-Saisonstarts mit einem „Anstoß zum Stadionbau” auf den folgenden „ersten Spatenstich” aufmerksam gemacht werden.
Die Ratsfraktion Linke/DKP/AUF verlangt unterdessen in einem Brief an Oberbürgermeister Reiniger Auskunft über den Strunz-Vertrag. „Hat Herr Strunz vielleicht ein Zubrot von der Stadt erhalten, weil RWE nicht in der Lage war, das geforderte Gehalt zu zahlen?”, fragte Fraktionssprecherin Gebriele Giesecke. Die Linken kritisieren, dass weder die Öffentlichkeit noch die politischen Gremien von dem Strunz-Vertrag wussten.
19:45
was ist daran so schlimm ???
er kann doch in verschiedenen bereichen helfen. was wisst ihr eig. ???? ich kenne die gründe darf aber nichts sagen bitte fragt auch nicht
19:39
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10:41
diese unfähige zeitung soll mal endlich recherchieren und nicht nur PM abbilden oder die aussagen der politiker nachplappern !
12:00
@Marzepan: Ja wähl Du Deine GEDU oder GEPD!
08:26
Diese Vertragsstruktur stinkt zum Himmel.
Wir sprechen von einer Stadt die praktisch Pleite ist.
Nun wird ein Verein mit Steuergeldern der Manager (Trainerschein hat er nicht) gesponsort.
= Wahltag ist Zahltag
22:10
So lange die Stadtführung nicht konkrete Beiträge des H. Strunz bezüglich Stadionneubau benennen kann, ist es für mich eine indirekte RWE-Saläraufstockung zu Lasten der Stadt Essen, die in jedem Fall rechtlich überprüft werden sollte.
20:24
#47
Soviel Glück kannst du garnicht haben. Du siehst mittefristig RWE gegen eure Erste aber in der 2.Liga. Warte mal ab.
19:18
e r tauschen
19:16
Man Trümmerhaufrn,deine Art zureden hat sich ja och nicht geändert.Naja sinnlos die was beizubringen.Das zu dir!!!Also ich persönlich freue mich auf alles auf Stadion und neue Saison.Das wird mir keiner nehmen.#48Wenn ihn alles aufm Geist geht,dann wenden sie sich doch von diesem Verein ab.Keiner zwingt sie da hinzugehen.Oder???Aber sie sind der erste der da ist,wenn das Stadion steht und aufwärts geht.Was Strunz angeht,schlechter als die vorrigen Gurken kann er es auch nicht machen.Also ihn erstmal diese Saison machen lassen.Bin auch nicht mit allem zufrieden.Nur aber alles schwarz sehen ist auch Mist.
15:59
Mehr Lügen gehen nicht!!!
Woher hat Strunz Erfahrungen im Stadionbau, bzw berechtigt zur beratenden Tätigkeit?
hier wurden mit Steuergelder fehlende Gelder des Vereins gedeckt um eine so namhafte Persönlichkeit zu finanzieren?
Nur weil er in Stadien spielte, berechtigt das nicht zur Beratung.
Herr Reiniger wo ist der externe Sachverstand gewesen??
Springen nicht RWE und die Sparkasse ein als Sponsoren kurz vor Schluss, hätten sie dann auch so gesprochen wenn 100.000 € Steuergelder für nichts ausgegeben worden wären?
Ein Stadionbau der am seidenen Faden hing, extern beraten wurde von Steuergeldern, ich fass es nicht.
Ein Sumpf aus Lügen wirft seit Monaten seinen Schatten auf den Verein, letzterer muss es am Ende wieder ausbaden.
Ich kann alle Essener verstehen, die jetzt Munition bekommen haben, die Verantwortlichen auch dementsprechend zu ignorieren.
Es kommen wöchentlich neue negativ Dinge auf den Tisch, um das eigentliche thema Sport/Fußball geht es schon lange nicht mehr.
Wo bleiben die sportlichen Emotionen, wenn schon seit geraumer zeit nur Nebenkriegsschauplätze eröffnet werden.
Ich bin seit 25 jahren Fan von RWE, aber so etwas habe ich noch nie erlebt. Ich war immer neutral, habe mich aus all diesen Foren enthalten. Leider muss ich sagen das es müde macht, argumente für Herrn Strunt zu finden.
Sportlich bisher eine katastrophe, und alle anderen Versprechungen waren Luftblasen.
Es kann danach nur besser werden. Wenn endlich der Fußball wieder das THEMA ist.
Und Frau Giesecke, auch wenn ich nicht ihrer Wählergruppe angehöre, lassen sie sich bitte schwarz auf weiss bescheinigen, was genau da abgelaufen ist.
Am Ende kann sich sicher eine öffentlich/soziale Einrichtung über eine Spende i.H.v. 100.000,00 € freuen!!!
Kristian aus Kettwig