Stadt stellt Weichen für Betrieb des RWE-Stadions
25.10.2010 | 10:31 Uhr 2010-10-25T10:31:00+0200
Essen.Für das neue RWE-Stadion soll eine neue, 100-prozentige Tochter der städtischen GVE gegründet werden. Sie soll die Arena auch für andere Veranstaltungen vermarkten, um die 500.000 Euro Betriebskosten pro Jahr zu decken.
Noch sind nicht einmal die Fundamente für das neue Fußballstadion an der Hafenstraße gegossen, der Bauherr - die städtische Grundstücksverwaltung GVE - macht sich derweil bereits ihre Gedanken über den Betrieb der Arena. Und das sehr konkret. Geplant ist die Gründung eine „Sportstätten Betriebsgesellschaft Stadt Essen mbh“.
Als 100-prozentige Tochtergesellschaft der GVE soll sie nicht nur den reibungslosen Spielbetrieb sicherstellen. Sie soll das neue Stadion auch für Veranstaltungen vermarkten, die sich nicht allein ums runde Leder drehen, und so dafür sorgen, dass Geld reinkommt. Denn eines zeige die Erfahrung: Die Kosten für den Betrieb eines Stadions - die GVE kalkuliert mit etwa 500.000 Euro pro Jahr - werden erst dann eingespielt, wenn den Zuschauern Profi-Fußball geboten wird, im Stadion und am Fernsehschirm. Bis es so weit ist, sollen die Sport- und Bäderbetriebe die Betriebskosten tragen.
Die Stadionbetriebsgesellschaft soll mit einer Kapitaleinlage von 25.000 Euro ausgestattet werden. Die Geschäftsführung übernimmt die GVE, die Kontrolle der GVE-Aufsichtsrat.
07:08
@1980yann
Genau solch eine Antwort habe ich erwartet!Danke für die bestätigung meiner vermutung-und ja!
22:23
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21:44
Ja, aber was soll ich da 90 Minuten lang machen? Andere bei der körperlichen Ertüchtigung beobachten?
20:36
Letzlich geht es doch auch um Soziale gerechtigkeit!Der Essener Norden sollte doch auch endlich mal etwas vom Kuchen abbekommen!Ich selber wohne imEssener Süden und freue mich für unsere Stadt!Ich wünsche mir ,das sich die kritiker auch mal im Stadion blicken lassen würden,vielleicht entsteht ein bisschen mehr verständnis!(nicht unbedingt beim RWE -die SGS soll ja auch da spielen oder bei einer anderen Veranstaltung die ja auch dort stattfinden sollen)STADIONNEUBAU-GUT FÜR ESSEN
13:34
Warum soll ich hier über Kultur diskutieren - es geht doch um eine vollkommen andere Ausgabe. Muss ich gleich den Gesamthaushalt bewerten?
11:55
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11:40
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11:36
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07:49
na na na na naaaa, so ne lange nase, essen kriegt ein stadion und du nicht!
07:41
Ich würde mich sehr darüber freuen, wenn hier alle Stadionkritiker auch mal etwas über ihr verhältnis zu den zig Millionen die Jahr für Jahr in unsere (wofür Essen seit der industrialisierung bekannt ist) unverzichtbare Kultur fließt !Danke schon mal im vorraus!