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Kriminalität

Stadt Essen geht gemeinsam mit Polizei gegen Dealer vor

10.03.2013 | 18:00 Uhr

Essen.   Die Stadt Essen wird gemeinsam mit den Ordnungskräften und der Bundespolizei gegen Drogendealer vorgehen. Im Visier: die U-Bahn-Stationen in der Innenstadt, am Hauptbahnhof und in Altendorf. Die Polizei wird „ihre Präsenz verschärfen“, ist aber auf Hinweise der Bevölkerung angewiesen.

Wenn Essens oberster Polizist Rainer Pannenbäcker öffentlich betont, „wir dulden auf unseren Straßen keinen offenen Drogenhandel“, dann weiß er: Solch starken Worten müssen eben solche Taten folgen. In wenigen Wochen schon soll’s so weit sein.

Gemeinsam mit Ordnungskräften der Stadt und der Bundespolizei wird seine Behörde „mit allen Kräften“, so der Leitende Polizeidirektor, massiv gegen die Kriminellen vor allem in der U-Bahn der Innenstadt, am Hauptbahnhof und in Altendorf vorgehen: „Wir werden den Dealern auf den Fersen bleiben“, kündigte Pannenbäcker bei der Vorstellung einer neuen Ordnungspartnerschaft „Drogenkriminalität Straße“ an. Dies sei ein wesentlicher Schwerpunkt des polizeilichen Sicherheitsprogramms für die nächsten drei Jahre.

Doppelstreife verschärft präsent

Die Stadt übe ausdrücklich den Schulterschluss mit der Polizei, „um das Phänomen massiv zu reduzieren“, sagte Ordnungsdezernent Christian Kromberg. Die Doppelstreife werde zu diesem Zweck „ihre Präsenz verschärfen“, zudem werde die Gewerbeaufsicht eingeschaltet, um gewisse Etablissements ins Visier zu nehmen, und die Ausländerbehörde „verstärkt auf den Personenkreis der Dealer angesetzt“, die oftmals aus umliegenden Städten auf der Schiene nach Essen kommen.

Dass die Einsätze der Doppelstreife dafür andernorts ausgedünnt werden müssen, ist für Kromberg zwangsläufig und „der Preis für eine besondere Aufgabe“.

Polizeihauptkommissar sieht Besserung

Die Einsätze koordiniert Gerd Urban. Der Erste Polizeihauptkommissar nimmt die Sorgen der Bevölkerung zwar ernst, kommt mit Blick auf die aktuelle Lage jedoch zu dem Urteil: „Am Hauptbahnhof ist der Zustand, denke ich, sehr ordentlich, und Altendorf ist nicht mehr so belastet wie früher.“

Dort zeigten die Maßnahmen der Polizei gegen die Drogenszene in den vergangenen sechs Monaten nach Urbans Überzeugung eine „deutliche Wirkung“: Pro Quartal seien 30 bis 40 Haftbefehle gegen die Drogenhändler vollstreckt worden. Doch man dürfe nicht nachlassen, denn neue Händler wachsen nach, so lange das Geschäft mit illegalen Drogen ein florierendes ist.

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Kommentare
11.03.2013
14:02
Stadt Essen geht gemeinsam mit Polizei gegen Dealer vor
von Citywolf | #9

Bitte in der Vorankündigung doch auch das Datum und die Uhrzeit mitteilen damit sich die üblichen Verdächtigen schon mal in Reihe und Glied aufstellen können. Lächerlich sowas - handelt doch einfach ohne immer die Marketingabteilung einzuschalten. Vor allen Dingen in Altendorf muss noch mehr passieren.

11.03.2013
10:43
Stadt Essen geht gemeinsam mit Polizei gegen Dealer vor
von zwergschatten | #8

solange drogen illegalisiert bleiben, so lange wird es dealer geben. je härter die strafen desto höher der preis desto fataler die folgen . (siehe z.b. kolumbien, mexiko, etc.) diese rezepte hat man jetzt über 40 jahre ausprobiert, ohne das es auch nur zu EINER EINZIGEN positiven veränderung im bereich drogen gekommen wäre - im gegenteil: um die illegalität zu umgehen wird im bereich chemische drogen ständig was neues, noch nicht verbotenes zusammengekocht - mit weiteren fatalen folgen, die es vorher nicht gab.

die (grossen) dealer lachen nicht über die polizei. die grossen dealer FREUEN SICH GEWALTIG über jeden polizisten mehr!! mehr verfolgung = höhere preise = mehr gewinn für die dealer. solange wir das nicht kapieren wird sich auch nichts daran ändern.

11.03.2013
09:42
Stadt Essen geht gemeinsam mit Polizei gegen Dealer vor
von ruhry | #7

Solange unsere Justiz festgenommene Dealer nach Aufbahme der persönlichen Daten schön wieder auf die Straße schickt anstatt diejenigen mit Migrationshintergrund im Schnellverfahren ausweist (ohne Berücksichtigung irgendwelcher ausstehender Asylverfahren) und die anderen wegschließt, werden die Drogenbarone im Hintergrund für diese Aktion nur ein laues Lächeln übrig haben. Erst wenn Dealen unangenehme Konsequenzen nach sich zieht werden auch die "Nachwuchskräfte" irgendwann wegbleiben. Aber wir sehen ja in jedem Dealer "einen armen Gestrauchelten der zwar den Weg hierhin gefunden hat aber noch nicht angekommen ist" und gezwungen ist seine ach so magere Sozialhilfe illegal aufzustocken.

11.03.2013
07:38
Stadt Essen geht gemeinsam mit Polizei gegen Dealer vor
von damalsinessen | #6

da ist sie wieder, die halbjährliche und öffentlichkeitswirksame Razzia mit Vorankündigung in Essen. Oh, und dann werden auch sogar 3 Monate Platzverbot ausgesprochen oder 500EUR Bußgeld. Na das dürfte die Kriminellen jetzt endgültig aus Essen abschrecken.
Die Dealer lachen sich jetzt schon krumm.
Spüren wirds vor Allem der Bürger, da offensichtlich anderenorts die Streifen ausgedünnt werden. Das freut dann unsere organisierten Freunde aus Georgien/oder allg. Osteuropa, da einbrechen mal wieder einfacher wird.
Weshalb man hier nicht permanent gegen die Dealer vorgeht und sie komplett aus dem Verkehr zieht bleibt weiter schleierhaft. Dem aufmerksamen Bürger stehen doch bspw. an der UBahn Berliner Platz abends schon die Haare zu berge, wenn er sieht was da allabendlich ohne jegliche Scheu abgeht. Viel Erfolg liebe Polizei, bringen wirds so leider außer einer Beschäftigungsmaßnahme nix...

11.03.2013
00:58
Stadt Essen geht gemeinsam mit Polizei gegen Dealer vor
von Westphale | #5

Aber Vorsicht! Die Drogenhändler sind gut organisiert, vernetzt, zu allem entschlossen und schwer bewaffnet! Zudem verfügen die Drogenbanden über grosse Geldmengen und kaufen sich damit in legale Bereiche der Gesellschaft ein und schmieren und bestechen offenbar auch Behörden. Viel Spass bei den Spiegelfechtereien!

3 Antworten
Stadt Essen geht gemeinsam mit Polizei gegen Dealer vor
von AusOberhausen | #5-1

Entweder haben Sie die falschen Pillen geschluckt oder zuviel die falschen Programme im TV gesehen. Anders kann ich mir Ihren Kommentar nicht erklären.

Stadt Essen geht gemeinsam mit Polizei gegen Dealer vor
von boehmann | #5-2

Da ist einiges dran denn für Geld kann man alles kaufen auch den Geschmierten der ein Auge zudrückt.

@Stronzo
von mellow | #5-3

Hmm, Stronzo. Zumindest beim ersten Teil Ihrer Story haben Sie wohl offenbar zwecks drastischer Schilderung in bekannten Faschostrukturen gewildert.

10.03.2013
21:51
Stadt Essen geht gemeinsam mit Polizei gegen Dealer vor
von Gruftie65 | #4

Was dann so endet das nach Feststellung der Personalien die Personen wiede rlaufen gelassen werden .....

09.03.2013
15:41
Stadt Essen geht gemeinsam mit Polizei gegen Dealer vor
von mar.go | #3

Auch für unaufmerksame Passanten ist es immer wieder interessant zu beobachten, wie schnell sich bestimmte Personen z. B. in der Station Berliner Platz dünn machen können, wenn irgendwo die blaue Jacke eines Sicherheitsmannes der EVAG auftaucht.

09.03.2013
10:17
Alternative Plätze gibt es schon lange...
von Finnjet | #2

Beispielsweise im Stadtgarten kann man wunderschön dealen, sich der Trinkerszene anschließen und in Rudelstärke grillen und den Dreck zurücklassen. Die mobile Wache steht steht am Sheraton und bewcht den Hinterausgang des Hotels, weil irgendein Wichtig dort abgestiegen ist. Auf Ansprache und deuten auf die Dealgeschäfte drehen sich die Blauröcke nicht mal um..
Sie glauben es nicht?
Gehen Sie mal häufiger in den Stadtgarten, falls Ihnen nicht schon nach dem ersten Mal die Lust auf einen erneuten Besuch vergangen ist....

1 Antwort
Stadt Essen geht gemeinsam mit Polizei gegen Dealer vor
von khondhor | #2-1

1. Im Stadtgarten wird durch Kleindealer Cannabis gedealt. Dort greift die Zivilpolizei oft genug ein 2. Die mobile Wache steht NIE, aber auch wirklich NIE am Hinterausgang vom Sheraton um irgendjemanden zu bewachen. 3. Die Griller sind doch ein Spiegelbild der Gesellschaft. Da sich nicht nur dort die Griller wie Sau benehmen und das Personal mit Sicherheit für andere Aufgaben benötigt wird, ist meiner Meinung nach hier der Bürger selbst in der Pflicht unsere grünen Oasen sauber zu halten. Aber wer hat den noch die Zivilcourage eine große Gruppe anzusprechen und auf ihr Fehlverhalten hinzuweisen?
4. Sicherlich gibt es Blauröcke die auch mal wegschauen, dass möchte ich gar nicht bestreiten, habe aber auch oft genug, ob im Stadtgarten, in den U.Bahn-Stationen usw., Personenkontrollen, flüchtende Dealer, Wiederstände gegen die Beamten usw.miterlebt. Und dann kommt noch der normale Bürger und beschimpft die Beamten weil man den armen kleinen Dealer aus Afrika in Handschellen abführt

09.03.2013
09:29
Stadt Essen geht gemeinsam mit Polizei gegen Dealer vor
von travelmicha | #1

Wie gross muss die Profilneurose diverser Damen und Herren eigentlich sein ? Alle Schritte schon mal hier ans schwarze Brett tackern, damit alle Dealer genug Zeit haben sich alternative Plätze zu suchen. Dem Essener Bürger würde es bestimmt gefallen, wenn sie Erfolge melden würden.

Gruß aus Werden

1 Antwort
Stadt Essen geht gemeinsam mit Polizei gegen Dealer vor
von rotweissthomas1 | #1-1

Werden ist sicher ne gute Alternative.
Dann brauch so manch einer nicht mehr so weit zu fahren.

Gruß aus Altenessen

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