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Stadt Essen erlebte eine ruhige Halloween-Nacht

02.11.2012 | 13:32 Uhr
Foto: Kerstin Kokoska

Essen.   Stadt, Polizei und Feuerwehr haben wie die Menschen in Essen eine ruhige Halloween-Nacht erlebt. Im Gegensatz zu anderen Städten gab es weder am 31. Oktober noch am 1. November besondere Vorkommnisse. Allenfalls in den Clubs der Stadt dürfte es am Allerheiligen-Morgen noch laut gewesen sein.

Besondere Vorkommnisse: Fehlanzeige. Stadt, Polizei und Feuerwehr haben in Essen eine ebenso ruhige Halloween-Nacht wie einen ruhigen Allerheiligen-Tag erlebt: Dabei haben die Ordnungsbehörden am Abend des 31. Oktober und am Morgen des 1. November in anderen Städten in etlichen Fällen mit Sachbeschädigungen, Ruhestörungen oder Körperverletzungs-Delikten reichlich Arbeit zu verzeichnen gehabt. In Essen dagegen verlief die „Problem-Nacht“ „relativ glimpflich“, heißt es aus der Pressestelle der Polizei, die lediglich einige in Brand gesetzte Container zu vermelden hat. „Ruhig, der Jahreszeit entsprechend“ - so sagt es auch die Essener Feuerwehr.

Etliche junge Menschen dürften die Nacht dennoch zum Tage gemacht haben, in den Clubs der Stadt durfte bis fünf Uhr am Donnerstagmorgen gefeiert werden. Im Vorfeld hatte das Ordnungsamt angekündigt, im Gegensatz zu anderen stillen Feiertagen wie Karfreitag auf Kontrollen zu verzichten. Es scheint auch ohne die zu funktionieren. Anderslautende Klagen etwa von Anwohner lagen der Stadt am Freitag nicht vor.

Zombiewalk in Essen

Pech hatte allerdings eine Studentin aus Altenessen, die mit ihren Freundinnen in dem Rüttenscheider Club „Frida“ feiern ging: Sie hatte ihren Ford Fiesta am Mittwochabend um 18 Uhr extra in der Erslöhstraße abgestellt, einer ruhigen Nebenstraße. Dennoch hatten in der Halloween-Nacht erkennbar Menschen auf dem Dach des Wagens herum getrampelt und das  Dach dabei eingedrückt. Hinweise an die Essener Polizei: 0201 / 8290. (sk/ks)


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