Spielregeln für den Sperrmüll

Ob Tische, Stühle, Schränke, Teppiche, Gartenstühle und auch Waschmaschine, Trockner oder Kühlschrank: Sperrige Haushaltsgegenstände werden nach Terminanmeldung von den Entsorgungsbetrieben Essen (EBE) vor der Haustür der Bürger abgeholt.

Sperrgut aber, das länger unter freiem Himmel steht, zieht auch Nutznießer an, die in der Regel nicht erwünscht sind, erklärt EBE-Sprecherin Bettina Hellenkamp und zählt auf: Die einen stellen ungefragt etwas dazu („nicht zulässig“), die anderen nehmen etwas weg („auch nicht zulässig“), die nächsten schlachten womöglich gleich vor Ort zum Beispiel den alten Fernseher aus. Das ist gesundheits- und auch umweltschädlich und natürlich verboten, sagt sie.

Daher bitten die Entsorger ausdrücklich, die Gegenstände passend bereit zu stellen. Passend, das heiße vor allem: erst kurz vor dem Termin. Am besten am gleichen Morgen bis 7 Uhr. „Stellen Sie ihre Sachen so spät wie möglich an die Straße“, lautet eine Spielregel.

Dritte nicht gefährden

Zudem sollten dort abholbereite Tische oder Schränke andere nicht behindern oder gefährden – weder Fußgänger noch den Rad- oder Fahrzeugverkehr. Breite Gehwege oder freie öffentliche Parkflächen können geeignete Orte sein, um die Gegenstände abzustellen. „Die Fahrbahn, Privatgelände oder Grünflächen sind es dagegen nicht“, fügt Bettina Hellenkamp hinzu.

Wer Sperrgut loswerden will, der meldet sich bei den Entsorgungsbetrieben. Ein Anruf genüge in der Regel: „Je nach Stadtteil, Art und Menge der Gegenstände, die aussortiert werden, gibt es innerhalb von rund drei Wochen einen Termin“, sagt die Sprecherin. Dann benennen Bürger auch einen genauen Ort, wo die Dinge stehen. Am Ende komme die EBE, unter Umständen in mehreren Touren, und hole die Sachen ab.