SPD und CDU haben Pläne fürs Hauptbad

Die Fraktionen von SPD und CDU haben für die nächste Ratssitzung am Donnerstag, 28. Januar, einen gemeinsamen Antrag zur „Quartiersentwicklung Alte Synagoge und Umfeld“ in der Innenstadt eingebracht. Darin bittet die Koalition die Verwaltung, bis zu den Sommerferien einen Sachstandsbericht zur Situation und den Planungen im Bereich der Alten Synagoge und des Hauptbads zu erarbeiten. „Dieser Bereich am alten Steeler Tor ist ein kultureller Schwerpunkt der Stadt und muss entsprechend sorgfältig gestaltet werden“, heißt es in dem Antrag.

Der Standort Hauptbad, so die Forderung in dem Papier, müsse „ein Ort des Bürgers bleiben“. Der neue Gebäudekomplex solle den Bereich Steeler Tor „nachhaltig beleben und die Menschen zum Verweilen einladen“. SPD und CDU schwebt dort ein weiterer Verwaltungsstandort vor, „mit Einrichtungen, die vom Bürger stark frequentiert werden.“

Um die Möglichkeiten und Folgen beurteilen zu können, soll die Stadt eine Liste der angemieteten Verwaltungsstandorte beifügen. Außerdem wird eine Liste der Vereine, Verbände und Kitas gewünscht, die dort derzeit sitzen. Damit solle geprüft werden, wie eine mögliche Verlagerung umgesetzt werden könne.