SPD rückt ab vom Ja zum A52-Weiterbau
19.11.2010 | 17:09 Uhr 2010-11-19T17:09:00+0100
Essen.Umdenken bei der SPD: Sie will den Weiterbau der A52 noch einmal neu diskutieren. Gründe sind unter anderem die offene Finanz- und Tunnelplanung. Die Pläne an der Ruhrallee und der A52 gehörten zusammen, hieß es.
Die SPD will den Weiterbau der A 52 im Norden noch einmal neu und „ergebnisoffen“ diskutieren. Das bestätigte Essens SPD-Chef Dieter Hilser. Für das erneute Umdenken gebe es mehrere Gründe: die offene finanzielle Frage und das Problem einer Tunnelplanung, die nach Ansicht Hilsers in Frillendorf zu kurz und damit nicht umweltverträglich genug geraten ist. Schließlich gehe es aber auch um die immer mühsamere Durchsetzbarkeit solcher Großprojekte. „Für mich ist auch das ein wichtiges Argument.“ Die SPD hat 1998 zur A 52 grundlegend entschieden. Hilser: „Seither ist viel passiert.“ 1998 gab es Zustimmung, nachdem 1991 der Autobahnbau noch abgelehnt worden war. Nun könnte es demnächst wieder auf ein Nein hinauslaufen.
Warum will die SPD gerade jetzt erneut über den Weiterbau der A 52 nachdenken? „Weil sich der Rat der Stadt in nächster Zeit zum Linienbestimmungsverfahren für den Ruhrallee-Tunnel befassen muss“, sagt SPD-Parteichef Dieter Hilser. „Die Pläne an der Ruhrallee und der A 52 gehören zusammen.“ Ohne den A 52-Weiterbau mache der Tunnel keinen Sinn, sodass man über beides reden müsse. Weil die Partei sich 1998 das letzte Mal mit diesen Fragen auseinander gesetzt habe („das ist lange her“), sei eine erneute Befassung gerechtfertigt. Hilser betonte, es könne genauso gut sein, dass man am Ende beim alten Beschluss bleibe.
Ende Januar 2011 will die Partei bei einem Symposium über die Verkehrsthemen in Essen sprechen. Sie hat dafür einen Gast eingeladen, der nicht unbedingt für den forcierten Ausbau von Autobahnen steht: Horst Becker, Parlamentarischer Staatssekretär im NRW-Verkehrsministerium - und Landtagsabgeordneter der Grünen. In Essen lehnen die Grünen weitere Autobahnen und auch den Ruhrallee-Tunnel strikt ab.
11:23
Lieber woelly,
von Kupferdreh nach Bottrop gibt es auch einfach die S-Bahn. (30 min).
Wenn einige sich das mal überlegen würden, wäre einiges gewonnen.
03:47
Das war doch wohl seitens der SPD zu erwarten.
Falls sich für die Thematik interessiert, darf ich auf die Studie der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft und der Wirtschaftswoche verwiesen. Auszugsweise nachzulesen in der WiWo Nr. 50 vom 13.12.2010 ab Seite 38 ff.
12:28
#42 von schloppke
Ich telefoniere mit meinen Kunden und sage ihnen, dass ich leider aufgrund der bescheuerten Verkehrssituation im Ruhrgebiet zu spät, oder überhapt nicht komme. Die haben dafür ein beschränktes Verständnis und bedanken sich für die Info und wünschen mir eine gute Fahrt.
20:55
Wieso haben Sie Probleme, und viele andere, die ohne Navi fahren nicht?
Was machen Sie, wenn Sie im Ruhralleetunnel oder auf der durchgestreckten A52 auch im Stau stehen? Wieder rumheulen? Navi in die Ecke schmeissen? Die Umgehungsstraßen benutzen, die heute auch schon voll sind?
Oder einfach mal nachdenken??
18:34
#40 von packmichamkopp
Ich fahre mit Navi MMI plus immer in einen anderen Stau! Wir brauchen daher dringend die Durchstreckung der A52 und der A44, mit oder ohne Ruhalleetunnel!
15:42
@#35 woelly
Der Sachverhalt, den Sie schildern kann hier jeder verstehen:
Sie stellen sich 1-2 mal wöchentlich in den gleichen Stau. Wahrscheinlich auch ohne Not, weil jeder Hirnheimer glaubt, daß _gerade_ für ihn die Bahn frei zu sein habe.
Daß die A52-Gegner solchen Dünnpfiff geradezu dankbar aufnehmen sollte Ihnen bei etwas Nachdenken auch klar sein, damit schaden Sie dem Projekt A52 aufs heftigste!
Toll, woelly...
12:08
#38 von meine-Meinung
Sie sind mir aber einer von vorgestern! Was Sie so alles wissen! Das sind nur zwei Beispiele. Opel in Bochum ist z.B. auch ein Kunde. Da fahre ich immer zur verkehrsgünstigsten Zeit hin und wenn der Kunde es wünscht. Aber Opel in Bochum hat ja auch bald ein Ende, denn da kommt der A44 Anschluß einfach ein paar Jahre zu spät. Dank solcher Neinsager und Verhinderer wie Sie!
10:25
@#35 woelly
Sie lassen im Bergischen produzieren und liefern nach Gelsenkirchen / Bottrop. Natürlich haben Sie ein Interesse ihre Transitverkehre durch Essen abzuwickeln. Die von Ihnen angeführten Investitionshemmnisse für Essen sind nicht glaubhaft. Sie würden nicht die Spezialisten für Schneidewerkzeuge und Stahlhärtung finden die es im Bergischen aufgrund der dort historisch gewachsenen Messer/Scherenproduktion gibt.
Für ihre Fahrten empfehle ich Ihnen einfach eine andere Tageszeit zu wählen. Auch ich habe jahrelang einen Kunden in Bottrop Boy vom Essen Rüttenscheid aus angefahren, der ebenfalls im Bergischen fertigen lies.
18:45
#36 von schloppke
Sie haben leider den Sachverhalt nicht verstanden. Aber, wenn Herr Geißler seinen Job in Stuttgart erledigt hat, kann er Ihnen vieleicht auch helfen. Wenn nicht, fragen Sie einfach welche die Ahnung von der Sachlage haben. Aber bitte nicht meine Oma - die lebt nicht mehr!
18:12
@woelly:
Das können Sie Ihrer Oma erzählen.
Entweder wollen Sie hier richtig Stimmung machen, oder Ihnen ist nicht zu helfen.
Wenn diese Fahrzeiten wirklich die Norm wären wäre jeder Taxifahrer pleite.