Kulturdezernenten-Streit
SPD lenkt ein
23.11.2009 | 18:50 Uhr 2009-11-23T18:50:00+0100Bei der Wahl des neuen Kulturdezernenten am Mittwoch im Stadtrat kann sich Andreas Bomheuer, Favorit eines bunten Bündnisses unter CDU-Führung, auch auf die Stimmen der SPD stützen. Die größte Fraktion blieb bei ihrer Kritik am Nominierungsverfahren, will aber ein Signal der Gemeinsamkeit geben.
Unter dem Druck eines bunten Mehrheits-Bündnisses unter CDU-Fraktion wird auch die SPD der Wahl des derzeitigen Hattinger Kulturdezernenten Andreas Bomheuer zum neuen Essener Ressortchef am Mittwoch im Stadtrat zustimmen. Das gab SPD-Fraktionschef Thomas Fresen nach der Sitzung der sozialdemokratischen Ratsmitglieder am Montagabend bekannt. Man wolle ein Signal neuer Einvernehmlichkeit senden, erklärte Fresen. Der Streit über die Personalie an der Spitze des Kulturressorts dürfe nicht die Ratsarbeit der kommenden Jahre belasten.
Zu einem Streit, der über die Stadtgrenzen hinaus wahrgenommen wurde, hatte die Blitznominierung Bomheuers geführt. Der CDU war es gelungen, gegen den eigentlichen Wahlsieger SPD eine Mehrheit für den 57-jährigen Essener mit soziokulturellen Wurzeln zu organisieren. Darufhin entlud sich bei den Sozialdemokraten Wut vor allem auf die Grünen, mit denen sie acht Wochen lang ergebnislos über ein rot-grünes Bündnis verhandelt hatten. Zwischendurch machte gar der hässliche Vorwurf die Runde, die kleinen Parteien seien mit einer Neuordnung der Fraktionsfinanzen beeinflusst worden.
Die Kehrtwende der Sozialdemokraten wird nun als Zeichen gewertet, dass sie sich aus ihrer selbstverschuldenten strategischen Fall rasch wieder befreien wollen. Sollten sich CDU, Grüne, FDP und Bürgerbündnis häufiger wie in der Kulturdezernten-Frage zusammenfinden, bliebe der Oberbürgermeister-Partei SPD schließlich keine Mehrheitsoption mehr.
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20:55
Ein Anfang, wenigstens ein Anfang...
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20:37
Wenn jemand etwas falsch schreibt – egal ob Deutscher oder Türke, ist das kein Beinbruch, schon mal gar nicht in einem Diskussionsforum.
Es kommt vielmehr darauf an, zu verstehen und verstanden zu werden. Nicht nur sprachlich! Daran hapert es – und das betrifft leider eben mehr die Türken.
Und es ist doch wohl eindeutig Absicht, daß die auswärtigen Imane mit dieser Gesellschaft nicht zu vertraut werden sollen. Sonst würden sie nicht schon nach nur vier Jahren wieder abgezogen und durch neue ersetzt, die wieder bei Null anfangen.
Insofern ist der neue Ansatz lobenswert, aber nur ein schöner Versuch, uns Sand in die Augen zu streuen.
20:31
„Es ist unser Wunsch, dass sich unsere Landsleute stärker annähern an die deutsche Gesellschaft”,
Wie gesagt, es ist ein Wunsch.
Und Wünsche gehen meist nie in Erfüllung. Oder zu gut Deutsch: Sollen nicht...
Den Aussagen des Herrn Akbulut schenke ich keinen Glauben...
20:25
@FredSchlonz, warum denn? Die Imame sind Beamte des türkischen Staates und leben nur für vier Jahre in Deutschland, d.h. sie werden alle vier Jahre ausgetauscht. Da kann man von diesen Leuten nicht erwarten, dass sie die deutsche Sprache sofort nach sechs Monaten sprechen. Deshalb lernen Sie es ja jetzt auch...
@Like the IDF, das ist nur Ihre persönliche Meinung. Mein Vorschlag wäre hier: besuchen Sie an einem Freitag eine Moschee und hören Sie sich eine deutsche Predigt an. Kein Scherz! Diese Leute beten auch für Deutschland, für unsere Gesellschaft und für uns selbst. Der Imam spricht für die Integration, gutes Zusammenleben und alles andere, was wir uns seit Jahren wünschen. Ihre Vorurteile helfen uns hier nicht weiter.
20:15
An Fred Schlonz: Ist noch ein größerer Witz, dass Sie die deutsche Sprache offenbar zumindest nicht schreiben können. Sie sind ja wohl hier geboren. Das gilt auch für I like the IDF. Vielleicht sollte man beide Provinzler mal zur Schule schicken. Armes Deutschland...