SPD Dellwig kritisiert Vorschläge für neue Wohnbauflächen

Dellwig..  Die Verwaltungsvorschläge für eine künftige bedarfsgerechte Flächenentwicklung waren auch bei den Dellwiger Sozialdemokraten ein Thema. In einer Bürgerversammlung stellten sie die angedachte Wohnbebauung vor und zur Diskussion.

Zwei Flächen stehen im Stadtteil zur Disposition, finden jedoch weder den Bürgern als von der SPD begrüßt. So bezeichnet Dellwigs SPD-Vorsitzender Thomas Osterholt die Vorschläge der Flächen des Kleingartenvereins Weidkamp sowie die des Hans-Gipmann-Hauses „als wenig durchdacht.“

Die Fläche des KGV Weidkamp, die sich im Privatbesitz des Stadtverbands der Kleingärtner befindet, solte auch künftig als Grünbereich für Kleingärten erhalten werden. Teile des Grundstückes am Hans-Gipmann-Haus und benachbarte Grundstücke könnten nur unter Vorgaben für Wohnbauflächen überplant werden. So müsse das sozialen Zentrum der AWO in Dellwig gesichert und eine Nutzung des Hauses erhalten bleiben. Die Erschließung der über die Einfahrt und die Hoffläche des Hans-Gipmann-Hauses lehnt die SPD Dellwig ab.

Unterstützt wird hingegen der Vorschlag der örtlichen Sportvereine, sich auf eine Sportanlage zu konzentrieren und die entstehende Freifläche als Wohnbaufläche zu nutzen. Bezirksvertreter Ulrich Schulte-Wieschen regt an, dass der Bereich an der Ripshorster Straße endlich vernünftig überplant werden solle. Dabei könne durch einen B-Plan endlich ein geordnetes Gewerbegebiet auf der Fläche an der Grenze zu Oberhausen entstehen. Das sei auch im Interesse der umliegenden Anwohner.