Spargutachten empört Sportpolitiker

Großer Andrang im Sportausschuss: Etwa 70 Bürger verfolgten die gestrige Sitzung des Gremiums. Anlass bot das Gutachten zu möglichen Einsparungen im Sport. Ein Gutachten, das nur ein Zwischenbericht sei, wie Politik und Publikum von Christoph Gusovius, dem stellvertretenden Präsidenten der Gemeindeprüfungs-Anstalt (GPA), erfahren durften, in dessen Auftrag das Papier verfasst wurde. Was nichts daran ändert, dass die aufgeführten Zahlen für sich sprechen. 4,7 Millionen Euro könne der Sport einsparen. Die Empörung darüber war über alle Fraktionen hinweg groß. Die Idee, das Grugabad zu schließen, sei so wenig originell wie überzeugend. Gleiches gelte für die Anhebung der Gebühren. Ohnehin habe man nichts Neues erfahren, was Gusovius spitz konterte: Er frage sich, warum die Vorschläge nicht längst umgesetzt seien? Die Sportpolitiker wollen sich nichts diktieren lassen. Vom Tisch ist das Papier nicht. Es sei an der Politik zu sagen, wo sie sparen wird, so Gusovius.