Sog zum Limbecker Platz sorgt das Essener Stadtmarketing
31.07.2009 | 10:22 Uhr 2009-07-31T10:22:00+0200
Essen. Der zunehmende Sog bekannter Anbieter ins neue Einkaufszentrum vergrößert bei der Essener Marketing Gesellschaft die Sorgen um die Attraktivität der anderen Haupteinkaufszonen der Innenstadt.
Weil am 22. Oktober das Einkaufszentrum mit seinem zweiten Teil nun endlich zur Gänze öffnet, werden sowohl der Elektronik-Großhändler Saturn als auch die Textil-Warenkette „C&A” ihre alten Stammsitze verlassen - und zum Limbecker Platz umziehen. Dadurch steigt zwar die Attraktivität des bisher nur mager besuchten Einkaufszentrums, zugleich drohen aber die Kettwiger Straße als auch das „City Center” (künftig „Rathaus-Galerie”) an Anziehungskraft zu verlieren. Denn bisher sind weder das große C&A-Haus an der Kettwiger noch die riesige Saturn-Fläche im Center vermietet.
„Es laufen Gespräche mit mehreren Anbietern. Wir sind aber optimistisch, einen Nachmieter für Saturn zu finden”, meint City-Center-Manager Jörg Waldrich.
19:11
Zusätzlich zu der Gastro- und Hotelidee fände ich auch Boutiquen sehr sinnvoll. Viele sind schon genervt von den vielen Standard-Klamotten. Wo kriegt man heute in Essen ausgefallene Schuhe z.B. her? In Frankfurt, Düsseldorf und co. ist das hingegen kein Problem. Ich finde, die Kettwiger sollte mit einzigartigen, kleinen Boutiquen auftrumpfen! Selbst Moers bekommt das hin.
15:14
Ich kann mir eine Lösung am Vorbild des Bochumer Bemudadreiecks sehr gut vorstellen. Klar kann man so etwas nicht von heute auf morgen aus dem Boden stampfen. Dennoch denke ich, dass es das einzige zukunfstträchtige Konzept für die Kettwiger Straße wäre.
Die Nachfrage bei den Leuten scheint auch da zu sein. Es liegt halt nur an der Stadt, Anreize für Gastronomen zu schaffen um sie in die City zu locken. Im Gegensatz zur Rü bietet die Kettwiger Straße nämlich auch viel Platz für Außengastronomie.
Meiner Ansicht nach gibt es nur ein paar wenige und gut versteckte Läden in der City, die man abends aufsuchen könnte.
14:20
Der alte Karstadt-Bau war komplett durch!
Und zudem durch etliche Umbauten schon nachhaltig verschandelt!
Vernünftig zu retten war der nicht mehr.
14:18
ich freu mich auf die eröffnung des 2. BA. was mich an der innenstadt stört sind die billigläden auf der limbecker. aber sogar auf der RÜ gibt es ja mittlerweile einen ein-euro-shop^^
08:44
So...ich geh jetzt in die Innenstadt bisschen shoppen : -) Buy German
21:15
Es ist in der Tat nichts neues - aber darauf muß man sich einstellen: Ein besteht offensichtlich ein Überangebot an Einzelhandelsfläche in der Innenstadt.
Hätte die Stadt Essen Geld, könnte sie vielleicht eine Straßenseite der Limbecker Straße aufkaufen, abreißen und dort eine Grünfläche einrichten - daß brächte auch etwas Gelassenheit in diese hektische Einkaufsmaschine, welche die Essener City z.Z. ist. Schade nur, daß die Stadt eben kein Geld hat.
Schade auch, daß das alte Karstadt-Haus weg ist und der Limbecker Platz zugebaut - aber nun ist es zu spät.
17:12
Vermehrung und Vergrößerung der Einkaufs-center in allen Städten, zugleich Verlängerung der Ladenöffnungszeiten und zusätzliche verkaufsoffene Sonntage, dazu geringere Masseneinkommen und fertig ist die Rechnung. Ginge es zuerst den Großen des Handels um die
Verdrängung der kleinen Händler, so ist das Ziel
fast erreicht und man muß den kleineren Kuchen
unter sich aufteilen. Das mußte man aber vorher
wissen. Auch im Rathaus.
16:50
#10 T.K.
das in der Innenstadt abends nichts los ist, stimmt so nicht. Es gibt Bars und Clubs, die für eine gewisse Belebung sorgen. die Düsseldorfer Altstadt kann man eh mit nix in Deutschland vergleichen, deswegen ist dieser Hinweis nicht passend. Wem die Innenstadt nicht reicht, kann ja auch nach Rüttenscheid fahren.
So lange vorhandene Angebote nicht so genutzt werden, dass die Leute Schlange vor den Läden stehen, so lange wird man auch nicht weitere Gastronomen dafür gewinnen können, in der City zu investieren. Auf Nachfrage erfolgt eben das Angebot. Also, nicht immer woanders hinfahren und über Essen meckern, sondern mal abends in der Stadt die schon vorhandenen Angebote nutzen, dann geht die positive Entwicklung weiter. Und endlich mal aufhören zu meckern, kann ja keiner mehr hören.
#12 LieseMarliese
Genau anders herum wird ein Schuh draus. Die Innenstadt wirkt belebter als noch vor 10 Jahren, was am Limbecker Platz genau so liegt wie an der wachsenden Gastronomie- u. Kulturszene.
12:26
Saturn lockt eher weniger Bummler an. Technikläden funktionieren besser ausserhalb. Und der Limbecker Platz wird da auch weniger von profitieren. Wenn in der Lücke in der Innenstadt etwas interssantes entsteht, wär das sogar ein Gewinn.
Im übrigen ist zumindest bei gutem Wetter das EZ am Limbecker Platz unattraktiv.
12:11
Schlafmützen, das war doch voraus zusehen!