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Fotoausstellung

So wandelt sich das Revier

24.09.2010 | 16:51 Uhr
Über 500 Bilder gibt es in den beiden Sonderausstellungen im Ruhrmuseum zu sehen. Foto: Klaus Micke

Essen. Zwei Fotoausstellungen im Ruhrmuseum zeigen ab Montag den Wandel des Ruhrgebiets im vergangenen Jahrhundert. Über 500 Fotos zeigen das Leben im Revier zwischen Zeche und Siedlung.

So sah’s damals aus im Ruhrgebiet: Graue Siedlungen, Kumpels mit Ruß im Gesicht, Hochöfen mit ihrer kühlen Ästhetik. Eine Doppelausstellung im Ruhrmuseum zeigt jetzt einen Rückblick auf die alten Zeiten des Potts. In „Alles wieder anders - Fotografien aus der Zeit des Strukturwandels“ sind rund 400 Bilder aus den vergangenen 40 Jahren zu sehen, in denen sich das Ruhrgebiet von einer ehemaligen Industrieregion zu einer modernen Dienstleistungs- und Kulturmetropole gewandelt hat. Es werde deutlich, wie tiefgreifend sich das Revier in dieser Zeit verändert habe und dass vieles nur auf der Oberfläche vom Wandel unberührt erscheine, teilt das Museum mit.

Bild des alten und neuen Ruhrgebiets

Historische Bilder aus dem Ruhrgebiet

„Schwarzes Revier“ vom Journalisten und Schriftsteller Heinrich Hauser ist 1928 auf einer 6.000 Kilometer langen Autofahrt durch das Ruhrgebiet entstanden und liefert Beobachtungen und Bilder aus der bis dahin kaum bekannten Region. Als vollständige Ausstellung ist „Schwarzes Revier“ im Ruhr Museum zum ersten Mal zu sehen. Es sollen auch bisher nicht veröffentlichte oder kaum bekannte Fotografien gezeigt werden.

Zusammen zeigten beide Ausstellungen das wechselhafte und spannungsreiche Bild des alten und neuen Ruhrgebiets, teilt das Museum mit. Sie sind bis zum 16. Januar 2011 zu sehen und Teil des Kulturhauptstadtjahres. Die Ausstellungen sind täglich von 10 bis 19 Uhr geöffnet. (dapd)

DerWesten


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27.09.2010
20:15
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