So fühlt man sich als Sticker im Panini-Album "Essen sammelt Essen"

Einige Gesichter aus dem Panini-Album "Essen sammelt Essen".
Einige Gesichter aus dem Panini-Album "Essen sammelt Essen".
Foto: Montage: Helge Hoffmann
Prominente und weniger prominente Essener erzählen, wie es ist, sich plötzlich auf einem Klebebild des Panini-Albums "Essen sammelt Essen" zu sehen.

Essen.. 312 bunte Klebebildchen finden sich im Panini-Album „Essen sammelt Essen“. Legenden der Ruhrmetropole, wie Alfred Krupp, Alfred Herrhausen oder Diether Krebs, gehören ebenso dazu, wie wunderschöne Industrie-Kultur oder denkwürdige Momente aus der Stadtgeschichte. Und es sind Menschen abgebildet, die aus Essen kommen, in Essen leben und sich plötzlich als Klebe- und Tauschbild in die Hand nehmen können. Wir haben einige von ihnen gefragt: Wie fühlt es sich an, ein Panini-Bild zu sein?

Das zweite Gesicht, das den Sammlern im Album entgegenlächelt, gehört Sandra Bagus. Die ist 36 Jahre alt, arbeitet beim gleichnamigen Optiker und Akustiker und schmunzelt über ihre neue Prominenz: „Die Kunden, die reinkommen, sprechen mich auf das Bild an. Ich freue mich, selbst mal in so einem Album zu sein.“ Sandra Bagus sammelt auch: „Und ich habe mich schon vier Mal.“ Eine besondere Form, der multiplen Persönlichkeit...

Uwe Lyko, alias Herbert Knebel, ist als erfahrener Bühnen-Hauptdarsteller erheblich weniger aufgeregt: „Ich bin völlig leidenschaftslos, ob ich im Panini-Album bin oder ob im Sauerland ein Fahrrad rostet, interessiert doch eigentlich kein Schwein.“ Das Album und die Lyko-Bilder sind zumindest im großen Herbert-Knebel-Archiv gelandet.

Christian Keller sammelt selbst fleißig Panini-Bilder

Schwimmer Christian Keller schwimmt nicht nur als Klebebild im Album, er sammelt auch selbst fleißig mit. „Meine Erfolge als Sportler sind ja schon einige Zeit her. Da fühle ich mich geehrt, dass ich trotzdem neben Legenden wie Berthold Beitz und Essener Wahrzeichen wie der Zeche Zollverein im Album vertreten bin“, sagt der ausgewiesene Lokalpatriot. Keller wird übrigens ebenso zur großen WAZ-Tauschbörse am 11. Juni kommen, wie später dann Schlagersänger René Pascal am 27. Juni.

René Pascal präsentiert auf einem der Glitzer-Sticker im Album seine Trophäe „Raab der Woche“ und muss inzwischen ständig Autogramme geben. „Die Sammler kommen in meine Drehscheibe in Rüttenscheid und wollen ihre Sticker signiert haben. Mache ich doch gerne“, so der Gastronom.

Zwei Gesichter, die in der Regel gemeinsam von den Plakatwänden in der Stadt lächeln, gehen im Panini-Album getrennte Wege: Die Cousins Thomas und Axel Stauder von der gleichnamigen Brauerei haben beide einen eigenen Sticker. „Mein erstes Album. Toll. Wir kleben in der Familie zusammen ein“, sagt Axel Stauder. Cousin Thomas ist dagegen ein alter Hase in Sachen Klebebild: „Mein erstes Sammelalbum war ,Krieg der Sterne’ 1977. Danach kamen mehrere Fußball-Alben.“ Heute sammelt sein siebenjähriger Sohn Christian. Der hat Axel Stauder schon eingeklebt. Papa Thomas fehlt noch. Vielleicht können sich die Cousins mal morgens in der Büro-Pause zum Tauschen treffen.

Panini-Tauschbörsen mit Christian Keller und René Pascal

Am Donnerstag, 11. Juni, können Sammler Panini-Bilder von 15 bis 18 Uhr in der Kantine der Funke Mediengruppe tauschen. Die Kantine liegt im Erdgeschoss des WAZ-Verlagsgebäudes (Friedrichstraße 34-38). Christian Keller kommt als prominenter Gast.

Zur zweiten großen Tauschbörse im Limbecker Platz laden das Einkaufszentrum und die WAZ dann für Samstag, 27. Juni, von 11 bis 15 Uhr ein. Dort wird „Schlagergott“ René Pascal mittauschen und auch gerne seinen Glitzersticker signieren.

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