Sind mit einem blauen Auge davongekommen

1 Im März wurde in das Vereinsheim des TuS Helene eingebrochen und es wurden vor allen Trikotsätze gestohlen. Wurde über die Einbrecher und den Verbleib der Beute etwas bekannt?

Die Täter wurden nicht gefasst. Das Verfahren wurde eingestellt. Und die Trikots bleiben spurlos verschwunden.

2 Sie setzten seinerzeit auf das Verständnis für Ihre Lage bei den Klubs, mit denen ihre Jugend- und Seniorenmannschaften im Ligabetrieb spielen. Welche Erfahrungen haben Sie gemacht?

Die Solidarität in der Essener Fußballszene ist riesig. Teils wurden uns Trikotsätze vorübergehend geliehen, teilweise wurden sie uns auch geschenkt. Die Hilfe durch die anderen Vereine war einfach super.

3 Ist der Schaden, der sich auf eine mittelgroße fünfstellige Summe belief, mittlerweile beglichen?

Ja. Die Versicherung hat den größten Teil übernommen. Der Dank gilt aber auch unserem Ausrüster, der innerhalb von 14 Tagen neue Trikotsätze lieferte, obwohl das Geld von der Versicherung noch nicht da war. Ihm war wichtig, dass vor allen Dingen die Kinder so schnell wie möglich wieder spielen konnten. So hat sich der Diebstahl der Trikotsätze nicht auf den Spielbetrieb ausgewirkt.

4 Wie fällt ihr Fazit knapp drei Monate nach dem Einbruch aus?

Im Nachhineun muss man sagen, dass wir mit einem blauen Auge davongekommen sind. Das ging nur, weil alle im Verein – Vorstand, Trainer und Mitglieder – sich dem großen organisatorischen Aufwand gestellt haben. Man kann sagen, der Einbruch hat uns noch enger zusammengeschweißt.