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Schulleiter in Essen wollen Abi-Scherze verbieten

05.07.2012 | 08:00 Uhr
Schulleiter in Essen wollen Abi-Scherze verbieten
Die Schulleiter der Gymnasien und Gesamtschulen einigten sich einstimmig darauf, im kommenden Schuljahr keine Mottotage zuzulassen. Als Ausgleich soll über eine Projektwoche diskutiert werden.

Essen.   Mit den Mottowochen, dem „letzten Schultag“, mit Abi-Scherzen und der ganzen Feierei drumherum soll Schluss sein. Das haben die Schulleiter der Gymnasien und Gesamtschulen bei ihrer letzten Konferenz vor den Sommerferien beschlossen. Von Exzessen ist die Rede und von Party-Tourismus. Zuletzt mussten betrunkene Schüler mit dem Krankenwagen abgeholt werden.

In der letzten Schulwoche ihres Lebens am Gymnasium oder an der Gesamtschule ist bei den Jugendlichen noch einmal Fantasie gefragt: Jeder Tag steht unter einem anderen Motto, da wird Bauernhof gespielt, mit Pferdeverkleidung, oder „Moulin Rouge“ mit allerlei Fummel und Geschminke, mancherorts gibt’s auch einen „Asi“-Tag, insgesamt eine muntere Mischung aus Karneval und zivilem Ungehorsam, wie es ein Lehrer treffend formuliert. Manchmal gelungen, manchmal daneben.

Der Abi-Scherz krönt dann den letzten Schultag, bevor die Paukerei für die Reifeprüfung ansteht. Noch mal Dampf ablassen, fröhlich geht’s da mitunter an mancher Penne zu, an geregelten Unterricht ist an dem Tag kaum zu denken. Das alles hat inzwischen an vielen Gymnasien und Gesamtschulen fast schon Tradition – mit der jetzt die Schuldirektoren in Essen brechen. Und das konsequent: Mit den Mottowochen, dem „letzten Schultag“, mit Abi-Scherzen und der ganzen Feierei drumherum soll Schluss sein.

Spaßige Charakter verloren

Das alles hat nach Ansicht der Pädagogen den spaßigen Charakter längst verloren. Von Exzessen ist die Rede, von Autokorsos, bei denen es bislang nur dem Zufall geschuldet sei, dass es noch keine Verletzten gegeben hat. Davon, dass es einen Party-Tourismus gebe, dass plötzlich fremde Schüler mit dem Sixpack Bier unterm Arm durch die Klassen laufen, Papiercontainer seien zuletzt angezündet worden, mit dem Krankenwagen habe man alkoholisierte Schüler wegfahren müssen.

Einzelfälle, gewiss, bei weitem nicht an allen Schulen, aber was hilft’s, jetzt müssen alle unter dem Beschluss leiden: Auf ihrer letzten Konferenz vor den Sommerferien einigten sich die Schulleiter der Gymnasien und Gesamtschulen einstimmig darauf, im kommenden Schuljahr keine Mottotage zuzulassen. Um den angehenden Abiturienten einen Ausgleich anzubieten, soll an den Schulen über eine Projektwoche diskutiert werden. „Es gab dieses Jahr einfach zu viele unschöne Vorfälle“, sagt Elmar Prinz, Sprecher der Direktorenrunde und Schulleiter des Maria-Wächtler-Gymnasiums in Rüttenscheid.

"Da ist einiges aus dem Ruder gelaufen"

Die Schüler würden sich nicht an die Absprachen halten, „da ist einiges aus dem Ruder gelaufen“. Da nun auch noch ein doppelter Abi-Jahrgang vor der Tür steht, wollen die Direktoren eine klare Linie vorgeben: „Wir werden etwas anbieten, aber das wird sich sehr deutlich von dem unterscheiden, was bisher gelaufen ist“, sagt Leo van Treeck, Sprecher der Gesamtschul-Direktoren und Leiter der Erich Kästner-Gesamtschule in Steele. „Ich erwarte da von allen Kollegen auch solidarisches Handeln.“ Zwar sei es an seiner Schule nicht zu Problemen gekommen, „aber ich kenne die Vorfälle und das war für die betroffenen Schulen alles andere als lustig“. Ob es für junge Menschen so tragisch sei, nicht als „Rotkäppchen und der Wolf“ zur Schule zu kommen, bezweifelt Leo van Treek sehr: „Irgendwo gibt es Grenzen, oder kann unsere junge Spaßgesellschaft ohne Mottowoche nicht leben?“

Gute Frage: Eine NRZ-Umfrage bei den Schuldirektoren ergab jedenfalls ein zwiespältiges Bild, nicht alle zeigten sich im Nachklang des Beschlusses begeistert. Vor allem kleinere Gymnasien, oder solche, die in der Peripherie liegen, sehen keinen Grund zur Klage: „Die Schüler haben sich an alle Absprache gehalten, oft war es auch lustig, wir werden eine Lösung finden und nach den Ferien mit den Schülern sprechen“, so der Tenor.

Selbst die Salesianer am Don Bosco Gymnasium, das bereits dieses Jahr mit zwei Abi-Jahrgängen und gut 200 Schülern feierte, ließ die Schüler in der Mottowoche gewähren: „Laut war’s, aber lustig“, hieß es hinterher. So ist bei den Schülern die Empörung über den Beschluss stadtweit groß: „Das können die Schulleiter vergessen, dann feiern wir erst recht, und wenn es sein muss, vor der Schule.“

Hans-Karl Reintjens



Kommentare
07.07.2012
17:02
Schulleiter in Essen wollen Abi-Scherze verbieten
von dschidschi5 | #44

@ 93-3: ".... (weshalb die meisten sich nicht zu fragen trauen, denn sie könnten ja als ungebildet oder gar dumm gelten). "
Dann sind sie auch wirklich dumm, denn fragen war noch nie eine Schande, nur nicht zu fragen ist immer dumm.

07.07.2012
00:19
Schulleiter in Essen wollen Abi-Scherze verbieten
von HalloAusDemPott | #43

Normale Feiern ??

Ist ja auch so schwer.......

06.07.2012
14:38
Schulleiter in Essen wollen Abi-Scherze verbieten
von online-gedich.de | #42

@#40:
Das mit dem Verkleiden war mir auch schon durch den Kopf gegangen. Solange es an der Schule keine Bekleidungsordnung für Schüler gibt, wird es schwierig, Verkleidungen zu verbieten. Und die Schule kann den Schüler, der verkleidet kommt ja nicht nach Hause schicken (Aufsichtsplicht/Recht auf Schule).*

Es kann aber keine Lösung sein, solche Aktionen zu verbieten. Das wird sich nicht durchsetzen. Dafür sind die Abiturienten zu schlau, sie werden Auswege finden (s. o.).

Bei aller Freude über das Ende der Schulzeit sollte es doch möglich sein, vernünftige Lösungen zu vereinbaren. Seine/ihre eigene Grenze sollte jede(r) SchülerIn kennen. Auch zu meinem Abi wurde vor/zum letzten Schultag Alkohol getrunken (von einigen auch mehr als sie vertrugen). Rettungswagen mussten bei uns aber nicht gerufen werden.

Ich gönne allen ihre Aktionswoche und einen zünftigen Abschlusstag mit toller Feier.

*Da Schweinchen und Kuh schon vergeben sind, komme ich übrigens als Oberstudiendirektor.

06.07.2012
13:37
Schulleiter in Essen wollen Abi-Scherze verbieten
von assindia1964 | #41

Wenn man heute liest, welche Schulleiter sich wie zu Wort melden, erhärtet sich der Eindruck, dass es sich nicht um die Schulen aus dem Essener Norden handelt.
Hierzu und zum niveaubefreiten passt eine etwas ältere Geschichte vom Grashof-Gymnasium im teuren Essen-Bredeney:
http://www.derwesten.de/nrz/staedte/essen/mickie-krause-loest-lehrer-boykott-aus-id395488.html

06.07.2012
07:43
Schulleiter in Essen wollen Abi-Scherze verbieten
von Ratzeklong | #40

Hm....
Den Abigag/scherz zu verbieten, das ist so gesehen ja möglich, aber was das Verbot der Mottowoche angeht da sehe ich doch Probleme.
Ich selbst Bin Abijahrgang 2005 unsere Stufe hatte 120 Schüler und bei uns ging es noch bei der Motto-Woche ums Verkleiden und kaputt lachen.
Und da frage ich mich aufgrund welcher Rechtsgrundlage wollen die Schulleiter ihren Schülern verbieten sich zu verkleiden? Wollen die in der jeweiligen Schulordnung etwa verbieten das man im Schnweinchenkostüm kommt? Gut kommt man im Kuhkostüm!
Was zählt als Verkleidung?
Böse Zungen behaupten so mancher hätte sich als Schulleiter verkleidet und nimmt an solchen Sitzungen teil. Anders ist mit dieses juristisch doch sehr gewagte Verbot des Verkleidens schwer erklärbar.

Sicherlich, wenn Alkohol fliesst oder ein Autokorso stattfindet ist das nichtmehr in Ordnung. Aber dafür gibt es bereits heute geltende Verordnugen die ein einschreiten (beim Alkoholgenuss der Verweis vom Schulgelände).

3 Antworten
Schulleiter in Essen wollen Abi-Scherze verbieten
von ichliebekoenigsblau | #40-1



Könnte es sein #40

dass die, eigentlich ! gut ausgebildeten Schüler , nicht mehr wissen w o die Grenze des Spasses ist ??

Oder gar: meinen s i e dürften -alles - ; Ist das Niveau inzwischen gekippt ?

ICH hab Abi ICH darf dies und das ... ??
Die Schulleitungen denken sich schon etwas dabei; e s mussss ja außer Kontrolle geraten sein !
2005 = 7 JAHRE her; es wird am Hirn mancher liegen ; nicht nur der "Sprit" ist Schuld.

Schulleiter in Essen wollen Abi-Scherze verbieten
von Ratzeklong | #40-2

@ 40-1

Mag sein das dem heute so ist, schließlich will jede Stufe noch einen draufsetzen, nur muss das doch konsequent unterbunden werden.

Einmal! wurde jemand von uns während der Motto-Woche in einer Freistunde mit nem 0,33l Biermischgetränk gesehen, der Lehrer sprach sofort unmissverständlich aus das er dieses Verhalten nicht für gut befinden könne, nahm dem Schüler die Flasche weg und gut. Niemand von uns hätte sich danach gewagt, auch nur an Alkohol zu denken.

Was heisst das?
Vllt. waren vor 7 Jahren die Lehrer noch Respektspersonen und konnten sich durchsetzen?
Vllt. Wurde damals in der Schule noch wert auf eine Ausbildung eines Menschen gelegt und nicht nur auf die Ausbildung seines Wissens
Vllt. haben Lehrer und vorallem die entsprechenden Schulleiter zu lange "nur" zugesehen um nicht als Spielverderber zu gelten bis es zu spät war.

Es bleibt aber dabei: man wird den Schülern Motto-Wochen nicht verbieten können, da man ihnen nicht verbiten kann verkleidet zur Penne zu gehen.

Schulleiter in Essen wollen Abi-Scherze verbieten
von Codemancer | #40-3

Nein, aber man kann ihnen verbieten, auf dem Schulgelände ihre Feierlichkeiten abzuhalten oder den Unterricht dafür drauf gehen zu lassen.

05.07.2012
17:41
Schulleiter in Essen wollen Abi-Scherze verbieten
von r.neuert | #39

@ runningvalentino
So, so, so. Das Prekariats-TV trägt also die Schuld. Da drängt sich mir die Frage
auf, was ist denn mit unseren Pädagogen? Unwillig, unfähig, überfordert? Oder gehört es heute nicht mehr zu den Aufgaben von Pädgogen soziales Verhalten zu vermitteln? Versäumnisse in den Elternhäusern muß ich allerdings zugestehen.

4 Antworten
Schulleiter in Essen wollen Abi-Scherze verbieten
von assindia1964 | #39-1

Alle Lehrer so über einen Kamm zu scheren ist aber sehr verallgemeinernd;-)
Zudem scheinen Sie den Schulalltag nicht wirklich nicht zu kennen. Da ist nicht sehr viel Platz für die Vermittlung von sozialen Inhalten da primär Wissen vermittelt werden muss das inzwischen ja zentral überprüft wird.

#r.neuert..
von runningvalentino | #39-2

ich hatte doch etwas über Halbwissen geschrieben. oder nicht ? Das bezog sich primär auf den Charakter der Mottowochen und Chaostage.

Soll ich nun auch noch über das nicht vorhandene Wissen hinsichtlich der Arbeit unserer Lehrer lamentieren? Kennen Sie die rechtliche Gratwanderung im Schulalltag?

Nein, dann hospitieren Sie doch mal eine Zeit lang und hören Sie aufmerksam zu. Ich garantiere Ihnen, Sie werden zu einer etwas anderen Sichtweise kommen.

Über den Einfluss des Prekariat-TVs möchte ich eigentlich kein Wort verlieren; sollten Sie den Einfluss der privaten Schmuddelsender auf große Teile unserer Gesellschaft noch nicht mitbekommen haben, dann dauern Sie mich- etwas zumindest!

Schulleiter in Essen wollen Abi-Scherze verbieten
von online-gedich.de | #39-3

Was ist eigentlich Prekariats-TV?

1. Definition:
Fernsehen für (Zitat Wikipedia) "eine inhomogene soziale Gruppierung, die durch Unsicherheiten der Erwerbstätigkeiten gekennzeichnet ist."

2. Definition:
Wie viele Fremdwörter ein überheblicher Begriff, mit dessen Verwendung derjenige der ihn verwendet sich bewusst als höher gebildet kennzeichnen möchte und gleichzeitig Menschen, die den Begriff nicht kennen und nachfragen als weniger gebildet abstempelt (weshalb die meisten sich nicht zu fragen trauen, denn sie könnten ja als ungebildet oder gar dumm gelten).
Eigentlich zeigt die Verwendung solcher Fremdwörter in einem Internetforum jedoch vor allem eines: Der Verwender ist sprachlich nicht in der Lage, einfache Sachverhalte auch einfach zu formulieren.

@online-gedich.de
von Codemancer | #39-4

Was Sie "Fachbegriffe" nennen ist, so vermute ich, bei mir lediglich fester Bestandteil meines Wortschatzes.

Wieso benutze, jetzt im spezifischen Falle, ich selbst Fachbegriffe? Garantiert nicht, um mich über die Menschen in meinem Umfeld zu erheben denn mehr, weil Fachbegriffe - und dass ist deren besondere Eigenschaft - diverse Sachverhalte viel genauer und eindeutiger Beschreiben, als es eine Umschreibung auf einfachem Sprachniveau je könnte.

In jeder Sprache wird die gesprochene Qualität des Sprechenden darüber bestimmt, wie groß sein Wortschatz ist und wie zielsicher er diesen benutzt. Wer ein Wort mal nicht versteht, dem Hilft sicherlich der Griff zum Wörterbuch (oder Google) - auf diese Weise kommt man seiner eigenen Sprache auch viel näher.

05.07.2012
17:40
Schulleiter in Essen wollen Abi-Scherze verbieten
von nussknacker | #38

wenn man das dann massenweise liest:

Alkoholexzesse bei Abschlussparty von Hüstener Realschülern in Werl

ist es schon verständlich. Leider erkennen viele nicnt, wann Schluß ist!

05.07.2012
17:17
Schulleiter in Essen wollen Abi-Scherze verbieten
von Taktik | #37

Generell finde ich es nicht gut, dass die Abi-Woche abgeschafft wird.

Die Gründe dafür kann ich aber durchaus verstehen. Gegen feiern ist ja nichts zu sagen. Aber das diese Dinge so ausufern müssen ist traurig. Das sieht man auch bei anderen Dingen...Beispiel 1. Mai: Ich bin mit meinen Leuten auch gern eine Stunde gewandert, habe mich mit ihnen am See entspannt und ein paar Bierchen oder Sektchen ( ;) ) getrunken und war am Ende des Tages gut angeheitert und hab mich abends zufrieden ins Bett gelegt. Als ich vor drei Jahren das letzte mal dieser Tradition nachgegangen bin, sind mir um 11 Uhr auf dem Hinweg zum See schon stockbesoffene 14-16 Jährige entgegengekommen, die kaum noch laufen konnte. Am See selbst war der Krankenwagen Dauergast. So schlimm waren wir in dem Alter nicht (und ich bin auch erst 25). Aber kann man da nur den Jugendlichen die Schuld geben, dass sie keine gescheite Erziehung genossen haben?

Ich hab dieses Beispiel bewusst gewählt, da (fortsetzung folgt...)

2 Antworten
Schulleiter in Essen wollen Abi-Scherze verbieten
von Taktik | #37-1

es mittlerweile in jedem Lebensbereich ausufert. Nicht nur bei den Abiturienten. Die Gesellschaft wird anscheinend immer schmerzfreier. Mittlerweile ist doch heutzutage bei jeder x-beliebigen Demo unheimliches Gewaltpotenzial und anarchistische Züge zu erkennen.
Aber wer ist daran Schuld? Natürlich auch die Täter selbst, das ist klar. Aber beigetragen dazu hat auch das Elternhaus und der Staat.
Wenn man sich heutzutage Kindergärten und Grundschulen anschaut sieht man doch , dass die nicht mehr viel mit Pädagogik zu tun haben. Das läuft eher nach dem Schema: Stoff durchbringen und irgendwie den Tag überstehen. Das ist nicht nur die Schuld der Lehrer und Erzieher, sondern auch des Staates. Wenn man sieht, dass in Kindergärten mittlerweile schon 2jährige hingebracht werden, da sieht man doch, dass es um quantitative und nicht qualitative Pädagogik geht. Um nochmal die Kurve zu kriegen, man sollte nicht nur über die Probleme meckern, sondern die Wurzel des Problems finden und gegenarbeiten

Schulleiter in Essen wollen Abi-Scherze verbieten
von Taktik | #37-2

Aber jetzt den Großteil der friedlichen Schüler für das falsche Handeln einiger weniger zu bestrafen ist absolut falsch.
So züchtet man sich Wutbürger.
Ich an dessen Stelle würd mir auch denken: Ich benehme mich wie jeder gescheite Mensch und werde dafür bestraft. Das ist doch ungerecht. Wozu soll ich mich denn an regeln halten, wenn ich eh behandelt werde wie andere Chaoten?
Das ist jetzt etwas überspitzt. Dennoch wird die Gerechtigkeit hinterfragt.

Abschließend ist zu sagen, dass die Abi-Scherze kein rein schulisches Problem sind, sondern nur die Gesellschaft wiederspiegel. Was bringt es ein kleines Strohfeuer zu löschen, wenn 1km weiter der ganze Wald brennt und nichts dagegen getan wird???

05.07.2012
17:14
Schulleiter in Essen wollen Abi-Scherze verbieten
von santabarbara | #36

Kein Wunder, dass im Zuge der zahlreichen "Wer ist Schuld?" Debatten nun auch viele Lehrer mitbekommen haben, dass der schwarze Peter auch bei ihnen hängen bleiben könnte, falls ein solches Verhalten auch weiterhin stillschweigend toleriert wird. Außerhalb des Schuldgeländes sollen die Jungs und Mädels aber machen sollen, was sie denn wollen. Da ist es auch eine Angelegenheit des Ordnungsamtes und der Polizei.

05.07.2012
16:53
Schulleiter in Essen wollen Abi-Scherze verbieten
von assindia1964 | #35

Ich kenne einige bei ihren Schülern durchaus beliebte und angesehene Lehrer die ziemlich einhellig in diesem Jahr berichtet haben, dass der Bogen an ihrer Schule deutlich überspannt worden sei.
Daher würde ich den Schulleitern nicht unterstellen wollen, dass sie sich die Entscheidung zu leicht gemacht haben. Ich denke eher, dass sie durch das Ausufern der Veranstaltungen sogar zum Handeln gezwungen worden sind. Letztendlich gibt es so etwas wie ein Jugendschutzgesetz und auch eine juristische Verantwortung.

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