Schneetreiben in Essen - Streuwagen landete im Straßengraben
12.03.2013 | 11:32 Uhr 2013-03-12T11:32:24+0100
Essen. Der erneute Wintereinbruch mit Schnee und Glatteis hat Essen fest im Griff: 147 Unfälle zählte die Polizei allein bis 14 Uhr. Eisglätte wurde auch einem Streuwagen des Winterdienstes zum Verhängnis: Er landete gegen Mitternacht im Straßengraben. Auch der Busverkehr war stark beeinträchtigt.
Ein Hauch von Frühling lag in der vergangenen Woche in der Luft - doch ein erneuter Kälteeinbruch hat ihn einfach fort geblasen. Mit spürbaren Folgen auf den Essener Straßen: Allein zwischen 16 Uhr am Montag- und 14 Uhr am Dienstagnachmittag krachte es gleich 147 Mal im Stadtgebiet - alles Unfälle, die laut Polizei "weitgehend mit Glätte zu tun haben". Einen der zahlreichen Crashs hielt ein Facebook-Nutzer direkt via Video fest und stellte ihn ins Netz. Der Kurzfilm zeigt gleich mehrere Autos, die morgens in Byfang ineinander gerutscht sein sollen. Die Polizei bestätigte zahlreiche Zusammenstöße im Bereich Kupferdreh/ Byfang. Die einzig gute Nachricht bei all den Unfällen: Schwerverletzte gab es nicht, vor allem das Blech hat Schaden genommen.
Streuwagen aus dem Verkehr gezogen
Mit einem Blechschaden wurde auch ein Streuwagen der Entsorgungsbetriebe Essen (EBE ) aus dem Verkehr gezogen - im wahrsten Sinne des Wortes: Im Süden geriet das Fahrzeug am Montagabend um kurz vor Mitternacht auf der Hammer Straße/ Ecke Hammer Mark auf Abwege und landete im Straßengraben. Die Feuerwehr zog den Wagen mit Seilwinde und Greifzug aus dem Graben. Der nächste Weg führte nur noch in die Werkstatt. Glücklicherweise blieb der Fahrer unverletzt.
Durch diesen Unfall war die EBE mit einem Räumfahrzeug weniger unterwegs als geplant. Dennoch waren seit 20 Uhr am Montagabend insgesamt etwa 20 große und kleine Streuwagen im Dauereinsatz, um die Verkehrswege von Schnee und Eis zu befreien. Dienstagabend hatte der Winterdienst alle 28 großen und neun kleinen Streupläne zweimal abgefahren und damit rund 300 Tonnen Salz und 60.000 Liter Sole auf die Straßen gebracht. "Wenn es wieder anfängt zu schneien, fangen wir wieder von vorne an", kündigte Hellenkamp an. "Mehr können wir nicht machen."
Wenig Schnee, viel Ärger
Viele Bürger sahen das anders. Auf der Facebook-Seite der Evag etwa machten die User ihrem Ärger über Busausfälle/ Verspätungen (unter anderem die Linien 141, 142, 155, 166, 180, 190) und schlecht geräumte Straßen Luft. "Die Erwartungen an uns sind überzogen", verteidigte Hellenkamp die Arbeit der EBE. "Wir bedienen nur ein Drittel der Straßen im Stadtgebiet." Das sei so von der Stadt vorgegeben - nach den beiden Kriterien: verkehrswichtig und/ oder gefährlich. In erster Linie erfüllen das die Hauptstraßen, Buslinien-Strecken und abschüssigen sowie kurvigen Straßen. "Es geht darum, den Verkehr großräumig zu ermöglichen", so Hellenkamp. "Und da ist es nach unserer Wahrnehmung so, wie es sein sollte."

18:48
Wo haben die denn gestreut? Die fahren doch immer ! erst von den Betriebshöfen wenn gar nichts mehr geht auf Essens Straßen. Das ist ein Armutszeugniss
11:14
Für Streuwagen gibt es wohl keine Geschwindigkeitsbegrenzung. Sie rasen oft mit sehr hoher Geschwindigkeit durch Essen!
Wenn die Streuwagen "oft" rasen, würde dass voraussetzen dass diese auch oft unterwegs sind. Insofern entbehrt Ihre Aussage jeglicher Grundlage. ;-)
10:58
Wird die Info mit dem EBE Fahrzeug gebracht, damit die EBE was hat womit sie sich entschuldigen kann, warum sie nicht rechtzeitig gestreut haben...?
17:05
Die Politiker in Essen fanden die Arbeit der EBE gut. Na ja kein Wunder wenn man erst um 12 Uhr raus muss.
14:33
Anstatt eines Blitzers wollte ich auf Radio Essen um 10:20 Uhr einen Streuwagen auf der Ernestinenstraße melden. Der Beifahrer ???? hat aber geschlafen, wollte nicht das er sich beim Nickerchen angesprochen fühlt wenn die Durchsage gekommen wäre: So, den 1 Streuwagen haben wir dann auch.......
14:08
Mein Verständnis für die durchaus schwierige personelle und auch technische Ausstattung der EBE, besonders bei Schneefall-Lagen, hat heute bei mir ein jähes Ende gefunden. Zahlreiche verkehrswichtigen Straßen im Essener Süden und im Bereich Stadtmitte waren in den Morgenstunden (8:00 /9:00 Uhr) kaum geräumt, oder aber durch "punktuellen Extremschneefall" in wenigen Minuten besonders schnell wierder zugeschneit. Garniert wurde die "Räumleistung" durch die arroganten Äußerungen von EBE-Sprecherin Frau Hellenkamp auf Radio Essen. Wenn so Kundenservice klingt, dann sollten Teile der Grundbesitzabgaben ab sofort verstärkt in Öffentlichkeitsarbeit investiert werden. Warum klappt der Winterdienst in anderen Städten deutlich besser? Als Dank für seine Dienstverlängerung sollte Herr Kunze aber künftig mehr Einsatz zeigen.
14:06
Wie in jedem Winter wird die EBE vom Schnee völlig überrascht.
Ich denke es reicht!
Wann wird dieser (völlig inkompetente) Eigenbetrieb der Stadt Essen endlich nicht mehr mit Dingen beauftragt, die mehr Weitblick und Niveau erfordern, als dort vorhanden zu sein scheint!?!
14:02
Essen am Morgen um 7 Uhr, es schneit
Überruhrstraße, laut Reinigungsplan eine A Klassifikation, nicht geräumt, bergab Richtung Steele praktisch nicht befahrbar.
Hengelerstraße, Grenoblestraße, Krayerstraße etc., das sind alles Hauptstraßen. nicht geräumt, glatt.
3 KM weiter, der Übergang nach Gelsenkirchen, die Verkehrsverhältnisse ändern sich abrupt. Es ist geräumt und gestreut. Die Straßen sind praktisch normal befahrbar.
Das war den ganzen Winter so. Und die davor auch.
Wie kommt das? Warum ist bei der EBE kein Lernverlauf meßbar?
Vielleicht ist es doch nicht richtig vom OB (B)Plass einen überalterten Betriebsleiter weiter zu einem guten Salär zu verhelfen. Stattdessen sollte ein fähiger Mann rangeholt werden, am besten von außerhalb, der noch nicht in die internen Seilschaften verstrickt ist.
Oder privatisieren! Das muß nicht unbedingt mit Einkommensverlusten der hart arbeitenden Mitarbeiter einhergehen.
Es könnte aber endlich Verbesserungen für die Bürger dieser Stadt bedeute
13:29
Was Frau Hellenkamp von den EBE erzählt stimmt einfach nicht. Viele Bussfahrer der EVAG hatten sich massiv über den Zustand der Straßen beklagt. Es wurde über Nacht definitiv nichts gemacht.
13:20
Jetzt möchte die EBE auch noch Mitleid oder was ...........
Vielleicht sollten die Mitarbeiter mal eine
Schulung bekommen, FAHREN BEI SCHNEE & EIS!
Vielleicht weiß die EBE jetzt mal was die Pendler mitmachen müssen, weil nicht gestreut wird. Leider immer das gleiche !!!!!!!!
Vielleicht sollte es einen neuen Partner in Essen geben der die Straßen im Winter betreut !