Schnee und Matsch bremsten in Essen die Busse aus
06.02.2013 | 11:00 Uhr 2013-02-06T11:00:56+0100
Essen. Die plötzlichen Schneemassen haben in Essen am Mittwochmorgen den Verkehr nahezu zum Stillstand gebracht. Die Busse konnten nicht fahren und am U-Bahnhof mussten die Gleise durch Sicherheitsleute gesperrt werden. Mit den steigenden Temperaturen verfloss der Schnee und die Situation entspannte sich.
Um 7.45 Uhr ging für die Busse in Essen nichts mehr. Der Schnee machte die Straßen zur Rutschpartie und es gab kein Durchkommen. Drei Stunden mussten die Fahrer die Füße still halten und die Essener sich zur Fuß oder mit der Bahn auf den Weg machen. Um 10.45 Uhr ging es dann weiter für die Busse.
Damit es für Bus und Bahn weiter ging, war die EBE seit den frühen Morgenstunden unterwegs: EBE-Sprecherin Bettina Hellenkamp: „Wir sind seit drei Uhr im Volleinsatz, das bedeutet: mit zwölf Fahrzeugen.“ Leider ist es bei diesen Schneemassen mit einmal Streuen nicht getan: „Wenn Fahrzeuge gegen sechs Uhr irgendwo geräumt haben, ist bis neun schon wieder eine Menge Neuschnee darauf gekommen. Also müssen wir noch mal los und alles räumen und streuen.“ Bei ihrem Einsatz brachte die EBE an die 160 Tonnen und 30.000 Liter Sole auf die Straße.
U-Bahnsteige gesperrt
Da es im eigenen Auto zu rutschig war und die Busse nicht fahren konnten, war der U-Bahnsteig am Essener Hauptbahnhof zeitweise so überfüllt, dass Sicherheitsleute zwischenzeitlich absperren mussten. Dadurch bildete sich eine große Menschentraube auf der Zwischenebene vor den Treppen zum Bahnsteig.
Mit dem abnehmenden Berufverkehr entspannte sich seit etwa 10 Uhr die Lage am Bahnhof. Evag-Sprecher Olaf Frei: "Da der Berufsverkehr langsam aber sicher abnimmt, ist es an den U-Bahngleisen nicht mehr so voll. Trotzdem sperren unsere Sicherheitsleute noch die Zugänge und lassen die Reisenden nach und nach durch." Bahnreisende mussten sich also auch weiterhin auf Wartezeiten einstellen. Das Hauptanliegen der Evag sei zu jedem Zeitpunkt, dass kein Reisender zu Schaden kommt.
Müllabfuhr startete erst gegen Mittag
Der Schneefall hatte auch Auswirkungen auf die Essener Müllabfuhr. Die Müllautos der EBE starteten erst gegen Mittag und teils vereiste Gehwege erschwerten die Arbeit der Müllmänner.
Weitere Neuigkeiten zum Schneechaos in NRW winden sie in unserem Liveticker.

23:21
Trotz einiger schneereicher Winter sind immer noch Autofahrerinnen und -fahrer mit Vehikeln unterwegs, die absolut nicht wintertauglich sind. PKW wie LKW sind gemeint. Und den Tip des ADAC, im 2. Gang mit leicht schleifender Kupplung anzufahren, setzt auch niemand um. Wie auf trockener Fahrbahn wird völlig idiotisch Gas gegeben, bis die durchdrehenden Räder den Schneematsch in pures Eis gewandelt haben. Dann geht nichts mehr und die Schuld wird bei allen anderen gesucht. Deutschland wird immer blöder...
http://www.derwesten.de/staedte/nachrichten-aus-herne-und-wanne-eickel/herner-unternehmen-macht-busse-im-ruhrgebiet-winterfest-id7581546.html
18:52
Heute war mal wieder einer vor mir, der mit Sommerreifen eine Ampelkreuzung blockiert hat. Der kam keinen Meter weiter. Und alle Anderen auch nicht.
Könnte man nicht Gefängnisstrafen für solche Egoisten einführen.
Nur weil einer zu geizig ist, sein Auto Winterfest zu machen, müssen Hunderte Menschen mit den Folgen klarkommen.
18:09
Es war doch klar die EBE war wieder einmal überfordert. vielleicht lag es an den vorbereitungen für die Karnevalsfeier. Strassen zu räumen und zu streun hat und wird auch nie erste priorität haben nicht in Essen.
18:05
Das die Wettersituation in der letzten Nacht kritisch war war vorhergesagt. Ein Tiefdruckgebiet sollte westlich von Deutschland nach Süden ziehen. Da nimmt es das Wetter nicht so genau und zwei-dreihundert Kilometer weiter ostwärts sind auch möglich.
Um 3:20 Uhr hat es im Essener Süden noch nicht geschneit. Wie ich aus anderer Quelle erfahren habe sind die Räumfahrzeuge real um 4:30 vom Hof gefahren. Der vor 2 Jahren geforderte 3-Schicht-Betrieb mit Aktivierung der Mitarbeiter aus der Rufbereitschaft scheint installiert zu sein.
DA KANN MAN AUCH MAL LOBEN.
Der Schwarze Peter liegt jetzt bei der EVAG die keinen Notfallfahrplan für den Ausfall der Gelenkbusse gefahren ist und diesen nicht über das Lokalradio kommuniziert hat.
Es gibt auch Schneeketten die bei Bedarf auf Knofdruck funktionieren (Schleuderketten).
Die EVAG hat für den nächsten Winter Busse mit Raupenketten bestellt, damit auch so Nörgler wie sie endlich zufrieden sind
17:17
Wo habe ich etwas von Zaubern oder Hubschraubern geschrieben?
Das einzige, was ich kritisiere, ist, dass die, die für das Räumen oder die Personenbeförderung zuständig sind, so oft den Eindruck vermitteln, dass ihnen ihre Kunden sch****egal sind.
Beispiele dazu habe ich angeführt und sind auch dem Artikel zu entnehmen.
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16:01
@#10:
Warum finden wir uns nicht einfach damit ab, daß wir das Wetter immer noch nicht so weit unter Kontrolle haben, daß es macht, was WIR wollen?
Warum müssen wir immer noch erwarten, dass "Verantwortliche" zaubern können?
Was sollen die eigentlich machen, Ihrer Ansicht nach? Für jeden einen Hubschrauber bestellen bei Schnee?
Damit auch die, die mit Turnschühchen unterwegs sind, trockenen Fusses von A nach B kommen?
Warum hören wir nicht auf, uns vorzumachen, dass die Welt untergeht, wenn wir nicht pünktlich zur Arbeit erscheinen?
Schon mal daran gedacht, dass die zitierten "Verantwortlichen" auch irgendwie zur Arbeit kommen müssen? Für die räumt keiner.
Warum hören Sie nicht auf, sich selbst so wichtig zu nehmen?
Sie sprechen mir aus der seele.
Hier ist das wichtigste, dass viele ohne Verstand rummeckern, was eigendlich nicht sinn solcher Kommentarmöglichkeiten sein sollte
15:37
Dass es bei plötzlcihem starken Schneefall Porb lem gibt, ist ja logisch.
Das Problem ist, dass man imme rdas Gefühl hat, dass die Menschen, die da morgens trotz Schnee irgendwie zur Arbeit kommen müssen, den Verantwortlichen einfach nur lästig sind.
Wenn ich da an so manche arrogante Äußerung aus dem Winter vor 2 Jahren denke, muss man sich nicht wundern, wenn die Bürger sauer werden.
Und für manche (nicht alle) Busfahrer scheinen Passagiere die natürlichen Feinde zu sein, denen man es an solchen Tagen endlich mal heimzahlen kann.
Oder warum lässt man z.B. die alte Dame am Hbf in den Bus einsteigen um ihr an der nächsten Haltestelle mitzuteilen, dass hier jetzt Endstation ist?
Warum versucht man nicht irgendwie einen Notfahrplan zu machen, damit man wenigstens von Nord nach Süd oder Ost nach West kommt?
Warum können PKW fahren, aber Busse nicht?
Warum wurde vor 2 Jahren wegen Schnee der U-Bahn(!!)-Betrieb eingestellt?
Schon mal daran gedacht, das die Fahrer ihre Informationen kurzfristig von der Leitstelle bekommen und das die alte Dame da schon im Bus war.
Und wo sind Pkw´s gefahren, die standen doch genauso rum, weil 80% der Autofahrer sich bei Schnee in die Hose machen und nicht in der Lage sind, mit ihrem Fahrzeug umzugehen - wie soll da ein Bus dann voran kommen.
Außerdem ist vor 2 Jahren wesentlich mehr Schnee gefallen und aufgrund dieses "Winterphänomen " konnten keine Weichen umgelegt werden, die nunmal für den U-Bahnbetrieb wichtig sind.
Also erst nachdenken und informieren und dann meckern.
15:01
Warum darf denn jetzt wiede die EBE Sprecherin ran, hat sich Herr F. etwas in seinen Büro eingeschlossen und die Rollarden runter, damit er den Schnee nicht sieht.
14:32
Man lässt sich in Essen nicht gern wegen schlechten Wetters wecken.
Dabei wäre es so einfach, in den Wintermonaten der Polizei einfach die TelNr. des Verantwortlichen bei der Stadt mitzuteilen. Die Streifen wissen sicher genau, wann es Zeit zu handeln ist, und wenn der Betreffende tatsächlich 2 mal aus dem Schlaf gerissen wurde, ist auch sicher schnell ein funktionierender Plan aufgestellt, der die Strassen bei Bedarf flotter versorgt.
13:15
Ich habe mir mal zum Spass diesen Artikel aus dem letzten Herbst angeschaut:
http://www.derwesten.de/staedte/essen/entsorgungsbetriebe-essen-investieren-eine-halbe-million-euro-in-den-winterdienst-id7233670.html
Damit ist alles klar. Alle sind bestens vorbereitet, neu aufgestellt, hoch motiviert und bis an die Zähne gerüstet. Also bis zu dem Tag, wo mitten im Winter für Verwaltungsleute urplötzlich (also mit tagelanger Vorwarnung) das absolut Unvorstellbare passiert. Es schneit!
Damit das klar ist: Ich meine hier nicht die Männer mit der Schüppe und auf den Fahrzeugen. Bei denen bedanke ich mich ausdrücklich. Aber der berühmte Fisch, der stinkt zuerst am Kopf. Auch und gerade bei den Essener Versorgungsbetrieben.