SC Werden-Heidhausen verliert gegen Tabellenletzten

In den fünf Jahren, in denen Danny Konietzko den SC Werden-Heidhausen trainiert, stand der Fußball seiner Mannschaft für das Leichte und Spielerische. Jetzt ist es ein Ballspiel der Schwäche.

Der Sturm tendiert gegen Windstärke Null, er ist mehr als lau. Die Blau-Roten stehen mit dem Rücken zur Wand. Der Abstieg in die Kreisliga ist nicht mehr auszuschließen. Mit Rang 10 und 27 Punkten befindet sich die Elf im Abstiegsstrudel. Zumal die direkten Konkurrenten, Katernberg und Frintrop, drei Punkte holten.

Dabei sollten die Spiele gegen Phönix Essen am Gründonnerstag und SG Altenessen am Ostermontag Befreiungsschläge sein - stattdessen nur ein Meisterschaftspunkt. Bei Phönix führte man bis zur 90. Minute mit einem Treffer von Tim Petzke, in der Nachspielzeit heimste man sich das Remis ein. „Ungerechtfertigt durch eine dubiose Schiedsrichterleistung“ meint Akin.

Die konnte man aber im Heimspiel gegen den Tabellenletzten Altenessen nicht gelten lassen. „Wir haben gepennt und sind 0:2 in Rückstand geraten.“ Die Aufholjagd geriet zu einem müden Hinterherlaufen, obwohl Christian Weiler in der zweiten Hälfte (70. Minute) per Kopfball den Anschlusstreffer erzielte. Das 1: 3 lag in der Luft – und wurde verdient erzielt.

„Es wird sehr schwer werden im Abstiegskampf“ sagte Akin. Coach Konietzko war stocksauer, blieb Minuten nach dem Abpfiff in sich gekehrt auf der Trainerbank sitzen. Besonders wurmen ihn die zwei roten Karten für Björn Homberg und Tobias Kammann. „Wir haben heute gegen uns selbst verloren,“ bilanziert Konietzko. „Die roten Karten schädigen den gesamten Verein, weil wir personell eng besetzt sind.“