Sarah (7) findet „Schatz“ in der Ruhr in Essen - Polizei vermutet Diebesgut
15.02.2013 | 14:22 Uhr 2013-02-15T14:22:00+0100
Essen. Es glitzert etwas im Wasser - und da schaut die siebenjährige Sarah am Ruhrufer genauer hin. Sie findet: einen „Schatz“, dutzende Uhren, Schmuckstücke, Münzen. Sarah und ihre Mutter alarmieren die Polizei. Die vermutet, dass der Fund aus einer Straftat stammt - und sie lobt das Verhalten des Mädchens als „vorbildlich“.
Am Tag danach steht das Telefon von Anke Gretsch nicht mehr still: Radio Essen, der WDR, die Bild-Zeitung. Alle wollen wissen, was sich da zugetragen hat am Donnerstagnachmittag am Ruhrufer, als Anke Gretsch mit ihrer Tochter Sarah (7) und Hund „Flocke“ am Ruhrufer in Steele wie schon so oft spazieren ging - und als das Mädchen im Schilf einen „Schatz“ fand.
An die Böschung wagt sich Sarah, „das macht sie oft“, sagt die Mutter. Es glitzert etwas im Wasser - und da schaut die Siebenjährige genauer hin. „Mama, ich habe etwas gefunden“, ruft sie, „da liegen ganz viele Uhren.“ Jetzt schaut auch Anke Gretsch genauer hin. Für Mutter und Tochter beginnt ein "großes Abenteuer". Sie gehen noch einmal nach Hause, holen einen Kescher und fischen in Höhe des Freibads Steele immer mehr Schmuckstücke aus dem Wasser. Perlenketten, eine Münzsammlung, erinnert sich Anke Gretsch.
Sie nehmen die Fundstücke mit nach Hause, waschen sie, und dann ruft Sarah bei der Polizei an. „Das war ihr wichtig, das selbst zu machen“, erzählt die Mutter. Die Polizei lässt nun die Feuerwehr suchen. Sie findet: Sarahs „Schatz“, dutzende Schmuckstücke, Halsbänder, Uhren, Münzen, vermutlich Sammlerstücke. Und vermutlich Strandgut, das aus einer Straftat stammt.
„Besonderer Dank gebührt natürlich der jungen und ehrlichen Finderin“
Polizeisprecher Peter Elke ist voll des Lobes: „Toll“ habe sich Sarah verhalten, „vorbildlich“: Noch weiß die Polizei nicht, wie lange die Fundstücke im Wasser lagen, und vor allem auch nicht, welchen Wert der „Schatz“ hat. Das muss nun ermittelt werden. Ziemlich wahrscheinlich aber erscheint es Sprecher Elke, dass es sich bei den Wertgegenständen um „Einbruchs- oder Diebesgut“ handelt. Die Schmuckstücke lagern nun in der Asservatenkammer der Polizei. Erste mögliche Besitzer haben sich bereits gemeldet. Der Eigentümer des „Schatzes“ war noch nicht darunter. Hinweise nimmt die Polizei unter 0201 / 8290 entgegen.
Der oder die eigentlichen Besitzer der Fundstücke müssten sich dann auch entscheiden, welchen Finderlohn sie dem Mädchen zugestehen wollen. Sollte kein Eigentümer festgestellt werden können, fällt der Fund irgendwann vielleicht an Sarah und ihre Familie. Bis dahin kann sich die Siebenjährige über warme Worte der Polizei freuen: „Besonderer Dank gebührt natürlich der jungen und ehrlichen Finderin.“ Sarah selbst freue sich sehr, dass sich nun so viele Menschen für ihre Geschichte interessieren, berichtet die Mutter voller Stolz auf ihre einzige Tochter. Das Telefon von Anke Gretsch könnte schon bald wieder klingeln.

14:53
Sperrmüll was da liegt!
15:34
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Interessant
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15:33
Es ist schön, dass es heute noch so ehrliche Menschen, wie die kleine Sarah gibt.
Hoffentlich bekommt sie einen Finderlohn oder eine Anerkennung.
Bleibe so ehrlich und lass dich nicht, wenn Du älter wirst,verbiegen.
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11:04
Klasse, liebe Sarah, Hut ab und dabei ist es egal ob es wertvolle Münzen und Schmuck ist oder weniger wertvoll denn das wertvollste bist Du und Deine Ehrlichkeit. Wünsche Dir für Deinen weiteren Lebensweg viel Glück und bleib so ehrlich.
09:51
Ganz große Klasse, dass Du so ehrlich warst, Sarah!
08:37
Polizei vermutet Diebesgut ? Ach ja?? Ich hätte eher auf den Nibelungenschatz getippt.
Ist es ja auch.Aber meinen Sie das glaubt einem einer. Sie wissen doch wie die Leute sind.So einen Blödsinn gibt es doch nicht.Nibelungenschatz lol
22:45
@mcihelegiuliano
so ist es !
Hut ab !
18:59
Finderlohn, schön und gut.
Aber was man da so auf dem Bild erkennen kann, sieht eher nach recht billigem Tinnef aus, als nach wertvollem Schmuck oder Münzen.
^dummgesabber,
hauptsache sich wieder mal pseudo profiliert.
Adlerauge...
Omas alter Schmuck.Heute 2 Euro wert.
16:16
Super gemacht Sarah.
Pass jetzt schön auf das Du deinen Finderlohn bekommst. Lass dir von niemanden erzählen er würde Dir nicht zustehen.
15:15
Klasse Sarah-haste super gemacht-lass Dir bloss nicht von unehrerenhaften Menschen einreden die zu Dir sagen:"Ich hätt dat behalten ,ich hab auch mal wat verloren und keiner hat mir dat zurückgegeben".Dann ist man selbst genauso ein Schurke und brauch sich z.B.nicht über einen Politiker oder Banker aufregen, der mal was behalten hat, was ihm gar nicht gehört.
Das was Du gemacht hast, sollte eigentlich selbststverständlich sein für jeden ob arm oder reich
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