‘s-Hertogenbosch punktet mit Ökonomie und Nachhaltigkeit

‘s-Hertogenbosch..  Die Stadt ist Neuling im Finale und Außenseiter. Sie landete in der Vorauswahl auf Platz 4. Wir sprachen mit Frits Staats vom Bewerbungskomitee.

Was muss man über ‘s-Hertogenbosch wissen, was zeichnet die Stadt aus?

s-Hertogenbosch ist kompakt, komplett, hat spannende Kontraste und bietet Nachhaltigkeit. In wenigen Minuten laufen Gäste von der Kathedrale zur alten Stadtmauer und zum Bossche Broek, einer von 2000 grünen Inseln in der Stadt. ‘s-Hertogenbosch bietet den 144 000 Bewohnern viel Beschäftigung, abwechslungsreiche Wohnquartiere, guten öffentlichen Nahverkehr und viel Kultur. Zudem setzen wir schon seit Jahren besonders auf nachhaltige Energienutzung, Wasser-Management und den Schutz der Umwelt. Ein Besuch lohnt sich auf jeden Fall. Allein die Altstadt sowie die Kultur-, Musik- und Sportveranstaltungen ziehen 3,5 Millionen Besucher im Jahr an. Von 2010 bis 2013 war ‘s-Hertogenbosch gastfreundlichste Stadt in den Niederlanden.

Ein interessantes Details zu ‘s-Hertogenbosch?

Bis vor 35 Jahren war der Fluss durch die Stadt, die Binnendieze, eine offener Abwasserkanal. Heute ist es eine Tourismusattraktion mit 170 000 Gästen im Jahr, die dort auf Elektrobooten herumschippern.

Was wissen Sie über Essen?

Wenn man die Einwohner von ‘s-Hertogenbosch nach Essen fragt, denken sie an Kohle, Stahl und das Ruhrgebiet.

Warum wird ‘s-Hertogenbosch Grüne Hauptstadt?

‘s-Hertogenbosch verbindet erfolgreich Ökonomie und Nachhaltigkeit, gepaart mit Geschichte und unserer besonderen Lage. Unsere Stadt wurde vom Wasser geprägt. Wasser ist allgegenwärtig, Wasser sorgt für eine grüne Atmosphäre. Die will die Stadt erhalten und weiter entwickeln. Dafür hat ‘s-Hertogenbosch den „Green Delta Plan“ erstellt und setzt ihn um.