RWO-Finanzchef wirft RWE nach Finale falsche Abrechnung vor

Vor 18.500 Zuschauern im ausverkauften Stadion Essen besiegte Rot-Weiss Essen den Revier-Rivalen Rot-Weiß Oberhausen im Elfmeterschießen.
Vor 18.500 Zuschauern im ausverkauften Stadion Essen besiegte Rot-Weiss Essen den Revier-Rivalen Rot-Weiß Oberhausen im Elfmeterschießen.
Foto: WAZ FotoPool
Was wir bereits wissen
Nach dem im Stadion Essen ausgetragenen Niederrheinpokal-Finale kritisiert RWO-Finanzchef Jöring „Merkwürdigkeiten“. Jetzt wirft RWO RWE falsche Abrechnung vor

Essen/Oberhausen.. Das Niederrheinpokal-Finale hat vorige Woche Rot-Weiss Essen gegen Rot-Weiß Oberhausen gewonnen. Jetzt wirft RWO RWE falsche Abrechnung vor. Berechtigte Kritik? Oder tritt der Verlierer nach?

Bei Pokalspielen werden die Einnahmen geteilt. Beim Finale verdiente neben RWE und RWO auch der Fußballverband Niederrhein mit. Die Oberhausener rechnen mit 60. 000 Euro. „Damit können wir nicht einverstanden sein“, schimpft Finanzvorstand Herbert Jöring und kritisiert „Merkwürdigkeiten“. Kosten für Kassen-Personal seien eingerechnet, obwohl die Kassen nicht geöffnet wurden. Auch beim TV-Geld vermuten die Gäste falsche Beträge: Beim Halbfinale mit 13. 320 Zuschauern hatten sie unterm Strich bereits 60 .000 Euro erhalten. Am Donnerstag war das Stadion mit 18 .500 Zuschauern ausverkauft.

Erstaunt über Vorwürfe

RWE-Boss Michael Welling kann über die Vorwürfe nur staunen. „Wir haben noch nicht abgerechnet. Noch nicht mal endgültig das Halbfinale gegen Kray vom 14. April.“ Welling weiter: „Wir haben in der Planung eng und transparent mit RWO zusammengearbeitet und uns abgestimmt. Da gab es keine Beschwerden.“