RWE-Stadion bauen, bevor das Finanzgerüst einstürzt
11.09.2009 | 14:19 Uhr 2009-09-11T14:19:00+0200
Essen. Die Kommunalaufsicht schreibt der Stadt die Verantwortung in Sachen Stadion zu – und will über mögliche Baustopps nicht spekulieren. Der Etat jedenfalls muss so umgeschichtet werden, dass das Eigenkapital nicht schon 2014 aufgezehrt ist.
„Niemand hat die Absicht, den Stadionbau in Essen zu verhindern!” – Wer auf solch ein Versprechen des Düsseldorfer Regierungspräsidenten Jürgen Büssow wartete, der wartete vergebens.
Etat im Rathaus umstricken
Stattdessen war es an Holger Olbrich, den Leiter der Kommunalaufsicht bei der Bezirksregierung, seinem mahnenden Brief von vor einigen Tagen (die NRZ berichtete) ein paar noch strengere aber verklausulierte Worte hinterherzuschicken. Also: „Die Stadt Essen allein entscheidet, wie sie sicherstellen kann, dass sie in dem Zeitraum, in dem sie Mittel für den Stadionbau braucht, diese auch verausgaben kann.”
Im Klartext: Um bei der Stadionfinanzierung auf der sicheren Seite zu sein, müssen sie im Rathaus den schwindsüchtigen Etat so umstricken, dass das Eigenkapital nicht schon 2014 aufgezehrt ist – mit der Folge einer möglichen Kreditsperre ab 2011. Vielmehr muss das Finanzgerüst bis 2015, besser noch: bis 2016 halten, dann muckt auch Düsseldorf nicht auf.
Also ran an die Einnahmen oder ran an die Ausgaben, und bloß nicht tricksen, warnt Olbrich: Es gehe schließlich um eine gesetzeskonforme Etatpolitik – „nicht um die Frage: Wie finanziere ich etwas, was ich gerne haben möchte.”
"Wir haben eine neue Situation"
Und was, wenn die Stadt am 23. September den bis 2012 reichenden Ratenplan für die Stadionfinanzierung beschließt, die Überschuldung aber bis 2014 droht? Verbietet dann Düsseldorf eines Tages die Aufnahme eines Kredites, um die Baufirma XY zu bezahlen, und riskiert einen Baustopp? „Darüber spekuliere ich nicht”, antwortet Olbrich scharf, was alles heißen kann und nichts. Alte Zusagen, das Stadion-Projekt laufen zu lassen, seien jedenfalls unbedeutend. „Wir haben eine neue Situation”, deshalb die mahnende Worte. „Damit uns hinterher keiner vorwerfen kann: Das hättet ihr ja mal 2009 schon sagen können.”
01:41
schade das es manche nicht schaffen irgendetwas sinnvolles zu einer diskusion beizutragen und stattdessen beleidigend werden.
solche gehen dann nachher wohl auch ins stadion um sich mit anderen die köpfe einzuschlagen oder wie?
der rwe ist bei der finaziellen lage der stadt absolut untereste priorität. zumindest müsste er das sein wenn man den haushalt anschaut.. ebenso wie der neue eingang für unser tolles und viel zu kostspieliges rathaus.
leute, es gibt sinnvolleres als euren miesen unterklasse fussball.
und ich wiederhole mich gerne wenn ich sage das essen sich fragen muss ob so ein verein unbedingt nötig ist, bzw. ob es nötig ist unbedingt so einen neubau zu starten oder es nicht vielleicht sinnvoller wäre sich die nächsten jahre mit etwas weniger zufrieden zu geben....
vielleicht hilft das eurem ach so tollen RWE mal wieder auf die sprünge wenn er selber zusehen und beweisen muss das er sich sein stadion verdient hat.
aber so?
oder belohnt euer arbeitgeber euch auch mit sonderprämien wenn ihr schlechte arbeit abliefert?
essen braucht vor allem eines und das ist geld...alles andere steht hinten irgendwo. bedankt euch bei eurer stadtverwaltung und der von euch gewählten regierung der stadt.
11:14
#48
RICHTIG!!!!!!!!
Du hast 100% RECHT!!!!!
NUR DER RWE 1907!!!!!!!!!!
07:57
meine fressen was manche affen hier schreiben das ist doch echt zum kotzen,mit dem abriss wurde schon begonnen,ich bin mir sicher das dass neue stadion kommt und mit RWE wird auch wieder aufwärts gehen,ESSEN braucht das stadion alles andre ist unwichtig in ESSEN
NUR DER RWE
UND SONST NICHTS.
01:33
wie man die kohle der allgemeinheit zur verfügung stellen kann? wie wärs mit ner schicken mulitfunktionsarena die nicht nur dem rwe gehört...das wäre mal ein anfang.
wie wärs wenn man mehr in jugendarbeit steckt...das wäre ein anfang.
aber apropos sogenannter essener? was bist du denn für ein essener?
fordere doch einfach mal was sinnvolles und angemessenes für dich und deine stadt anstatt einem luftschloss hinterherzurennen dessen einzige aufgabe es ist steuergelder von einem geldsack in den nächsten umzuschichten.
tut mir leid, der rwe hat es nicht verdient. da kann ich essener sein bis zum jüngsten tag.
profifussball in essen. warum fragt sich niemand ob essen überhaupt profifussball braucht. man könnte sich ja mit amateurfussball zufrieden geben. denn für den reicht es noch.
die wahrheit ist leider bitterer als es einige sehen möchten.
13:57
Wieder so ein sogenannter Essener der nicht versteht worauf es hier ankommt. Für Schwimmbäder, Kindergärten gäbe es vermutlich auch dann kein spontanen Ersatz wenn das Stadion nicht gebaut würde. Unsere Jungs und auch Mädchen können nach wie vor auf den Fußballplätzen der zahlreich in Essen ansäßigen Sport und Fußballvereinen kicken. Für ein Fußball begeistertes Kind ist eine Mitgliedschaft in einem Fußballverein sowieso das beste. Und diese Kids brauchen und wollen ein Zugpferd in dieser Hinsicht, eben einen hiesigen Heimatstadtverein womit Sie sich idetifizieren können und der ihnen Ihre Begeisterung unterstreicht. Und diese Kids werden stolz davon erzählen einen traditionsreichen Fußballverein mit einem tollen zeitgemäßem Stadion in ihrer Stadt zu haben und nicht umgekehrt. Die Stadt Essen braucht dieses Stadion damit der Profifußball in Essen überhaupt erst wieder möglich wird. Ich selbst habe 16 Jahre im Verein Fußball gespielt und bin froh das meine Begeisterung seit 30 Jahren bei und durch RWE erhalten bleibt.
Und was heißt hier eigentlich Allgemeinheit?, gehören die abertausenden RWE-Fans nicht zur Allgemeinheit? Und kann man eigentlich diese Millionen überhaupt der Allgemeinheit zur Verfügung stellen und wirklich jedem Bürger damit etwas Gutes tun? Ich denke die unterschiedlichen Interessen und Ansichten unserer Bürger macht das schier unmöglich. Also jeder zu seiner Zeit.
18:07
wer legt dem wem steine in den weg?!
die stadt geht her und macht unsere schwimmbäder, sportplätze, kindergärten usw. dicht und schaft keinen ersatz dafür!
Und für EINEN einzigen nutznießer, nämlich den RWE werden millionen ausgegeben. Nichtmal ein Stadion für den Breitensport will man bauen. Eine reine Fußball-Arena.
Das ganze dann schön ausgeschmückt mit dem vorwand etwas für den sport in essen zu tun...ha ha ha!
Wo sollen denn die ganzen Kids jetzt Fußball spielen? Auf der Strasse? Hauptsache ein RWE bekommt ne Belohnung für Minderleistung....
Man, echt....anstatt diese Millionen zu nehmen und sie wirklich der Allgemeinheit zur verfügung zu stellen. Diese ganze Stadionangelegenheit ist doch ein Amigo-Geschäft (z.B. Strunz: 80.000EUR Beraterhonorar) und stinkt zum Himmel!
Essen, die Stadt für Kinder ;)
Kommt alle her...Hier gibts zwar bald nix mehr für Eure Freizeitgestaltung weil auch das nächste Schwimmbad (Oase) geschlossen wird und wir wollen auch keine kleinen Fussballvereien mehr unterstützen, aber hey, wir haben ein dolles 30mio EUR Protz-Stadion.
12:25
Es ist unfassbar wie Bürger ihrer eigenen Heimatstadt Steine in den Weg legen und damit verhindern wollen das sich ihre Stadt auch auf sportlich kulturellem Wege weiter entwickelt. Ich kann mir nicht vorstellen das diese Leute in irgendeiner Art und Weise stolz auf ihre Heimatstadt sind oder sein wollen. Es ist einfach nur traurig zu wissen das solche sogenannten Essener unter uns leben. Auch wenn diese Stadiongegner vermutlich keine Beziehung zum Sport haben und gerade mal wissen wie Sport geschrieben wird,sollten sie wenigstens versuchen(Ihrer) der Stadt Essen die Chance und auch das Recht zu geben sich zeitgemäß (besonders im Fussballsport ) im Sinne einer der größten Städte Deutschlands anzupassen und auch weiter zu entwickeln.
Denn ich denke auch diese Stadiongegner werden kein gutes Gefühl dabei empfinden, wenn sie ihren vertrautesten aber wohlmöglich Fussball begeisterten Freunden aus anderen sportlich weiterentwickelten Nachbarstädten so ein Stadion präsentieren müssen. Spätestens dann werdet auch Ihr wohlmöglich verstehen worum es hier eigentlich geht.
Übrigens, die Finanzierung des Stadionbaus wird durch die aktuelle Freigabe zum Verkauf des Handelshof ein großes Stück einfacher.
NUR DER RWE
13:12
Fakt ist doch das der Sport in Essen zur Nullnummer verkommt. Daher verstehen es wohl zurech tsehr wenige das es nötig ist einen Unterklasse Verein so einen Protztempel zu errichten.
Meine Meinung nach wie vor, das Geld in den Essener Norden zu stecken. Dorthin wo viele Sportanlagen geschlossen wurden/werden und es die sozialen Strukturen am meisten hilft.
RWE kann gerne am Hallo oder Uhlenkrug spielen, wo ist das Problem. Im Gegenteil, es wäre sogar Standesgemäßer.
12:47
Ich habe überhaupt kein Problem mit sarkastischen Äusserungen von Fans aus anderen Lagern.
Wahrscheinlich würden wir es im umgekehrten Falle genau so tun aber was mir mittlerweile echt auf den Sack geht sind diese Dummschwätzer aus der eigenen Stadt die immer noch glauben das man Schulen und Kindergärten bauen oder sanieren sollte.
Hört doch einfach mal auf mit diesem unqualifizierten, unklugen Kommentaren.
Euch hört doch so oder so niemand zu.
Das stört einfach nur.
Glückauf Rot Weiss
01:50
Vielleicht sollten man noch einmal daran erinnern, dass wir in Essen vor 8 Jahren ein 40.000 Zuschauer fassendes Stadion (Gruga-Stadion) abgerissen haben, um dort Bürobauten zu errichten.
Wahrhaft zukunftseisend!