Ruhr Museum: mehr Besucher als erwartet

Die große Jubiläums-Feier zum fünfjährigen Bestehen bleibt am 9. Januar zwar aus, und doch hat das Ruhr Museum und sein Direktor Theo Grütter Grund zur Freude. Nach fünf Jahren steht das Museum weit besser da als anfangs gedacht. Statt der zunächst kalkulierten 150 000 Besucher strömen jährlich rund 250 000 Gäste in die runderneuerte Kohlenwäsche auf der Zeche Zollverein. Das Haus, das aus dem damaligen Ruhrlandmuseum an der Goethestraße hervorgegangen ist, schreibt damit eine Erfolgsgeschichte, die so mancher Kritiker vor der Eröffnung in Zweifel gezogen hat. Als Regionalmuseum zeigt es in seiner Dauerausstellung die gesamte Natur- und Kulturgeschichte des Ruhrgebietes. Und nicht nur die. Die großen Sonderausstellungen zur Krupp-Geschichte oder zum Ausbruch des Ersten Weltkrieges lockten zuletzt Hunderttausende in die spektakulären Ausstellungsräume. Für die nächsten Jahre sind bereits populäre Projekte geplant, wie eine Schau zum „Rock und Pop im Pott“ oder zum Abschied von der Kohle 2018. Mit jährlich 150 000 Besuchern wird dabei weiterhin kalkuliert.