„Rüttenscheider“ bleibt laut Oberbürgermeister zweispurig

Die „Rü“ zwischen Martinstraße und Rüttenscheider Stern. Foto: Remo Bodo Tietz
Die „Rü“ zwischen Martinstraße und Rüttenscheider Stern. Foto: Remo Bodo Tietz
Foto: NRZ; Remo Bodo Tietz

Essen.. Die Rüttenscheider Straße soll auch künftig in beide Richtungen befahrbar sein. Plänen für eine Einbahnstraßenregelung auf der „Rü“ erteilte Oberbürgermeister Reinhard Paß eine Absage. Mit der steigenden Zahl von Unfällen solle sich eine Kommission befassen.

Oberbürgermeister Reinhard Paß und Baudezernentin Simone Raskob haben stadt-interne Überlegungen auf Abteilungsleiterebene um eine mögliche Einbahnstraßenregelung auf der Rüttenscheider Straße für beendet erklärt: „Es wird eine solche Regelung nicht geben, sie ist weder beabsichtigt noch notwendig“, sagte Stadtsprecher Detlef Feige am Freitag als Reaktion auf die WAZ-Berichterstattung.

54 Unfälle in drei Jahren

In drei Jahren hätte die Polizei 54 Unfälle registriert, dabei ganz überwiegend Bagatellen - dies rechtfertige nicht eine derart weitreichende Maßnahme. Raskob zufolge ist aber zutreffend, dass die Unfallkommission, bestehend aus Polizei, Verkehrsbehörde und Straßenbaulastträger sich wegen der Unfälle auf der Rüttenscheider Straße in ihrer nächsten Sitzung im Oktober des Themas annehmen wird. Mit welchen Ergebnissen unterhalb einer Einbahnstraßenregelung ist derzeit noch offen.