Rotes Kreuz lobt die Kupferdreher Jecken

Kupferdreh..  Beim Rosenmontagszug in Kupferdreh lief Barney, das bärige Maskottchen vom Deutschen Roten Kreuz (DRK), wieder ganz vorne weg: Der pelzige Geselle erfreute sich bester Laune – und dies sollte bis zum Ende der närrischen Großveranstaltung so bleiben, denn die Bilanz, die Christian Kuhlmann, Sprecher des DRK-Kreisverbandes Essen zog, fiel durchweg positiv aus.

Nur 5 Krankentransporte

„Wenn wir bei über 50 000 Besuchern gerade einmal fünf nennenswerte Einsätze verzeichnen, von denen gerade einmal zwei im Krankenhaus enden, dann ist das schon sehr ruhig.“ Schon deshalb gab’s von Kuhlmann ein dickes Lob für die Organisatoren des Festausschusses Kupferdreher Karneval, aber auch und vor allem für alle beteiligten Jecken: „Alle Teilnehmer waren sehr freundlich und hilfsbereit, eben richtig nett. Und da das Wetter mitspielte, kann man nur von einem gelungenen Nachmittag sprechen.“

Mit 61 ehrenamtlichen Helfern war das DRK angerückt, um die notärztliche Soforthilfe zu garantieren. Koordiniert wurde der Einsatz an der Leitstelle Schwermannstraße; der stationäre Behandlungsplatz wurde am Kupferdreher Markt eingerichtet. Zum Team gehörten neben Sanitätern auch Ärzte, die sich zum Teil extra Urlaub genommen hatten, um an Rosenmontag dabei zu sein.

Sie alle verlebten einen entspannten Umzug, denn es waren nur fünf Transporte, zwei Notarzteinsätze und zehn kleinere Hilfeleistungen zu verzeichnen. Kuhlmann: „Das DRK ist sehr stolz darauf, dass der Einsatz am Rosenmontag so problemlos gestemmt wurde.“