Reiterstellwerk zwischen Abriss und Rettung

Über die Zukunft des markanten Reiterstellwerk an der Rheinischen Bahn im Nordviertel wird weiter diskutiert: In dem Gebäude, das unter Denkmalschutz gestellt werden sollte, hatte es im April gebrannt; die Bahn plant nun einen Abriss. Trotzdem zeigt sich die Ratsfraktion Die Linke enttäuscht, dass der Planungsausschuss jetzt mit der Mehrheit von SPD und CDU ablehnte, eine Unterschutzstellung zumindest zu prüfen.

„Das Stellwerk ist eine Landmarke, die es so nicht oft gibt. Es könnte eine gute Zwischenstation für den Radschnellweg Ruhr sein“, erklärte Wolfgang Freye, der für die Linke im Planungsausschuss sitzt. Er erinnerte daran, dass auch Planungsdezernent Hans-Jürgen Best für den Erhalt des markanten Bauwerks geworben hatte. Nach Ansicht von Freye seien die Feuerschäden gut zu beheben, zumal das Reiterstellwerk gegen Brand versichert sei. Derzeit prüfe der Regionalverband Ruhr den Aufkauf von Flächen entlang des geplanten Radschnellwegs. „Vielleicht könnte der RVR auch das Stellwerk von der Bahn übernehmen.“