„Protest gegen Rechts nicht aufspalten“

In der aktuellen Diskussion um die Rolle von „Essen stellt sich quer“ warnen die Essener SPD-Vorsitzende Britta Altenkamp und der Vorsitzende der SPD-Ratsfraktion Rainer Marschan vor einer Spaltung des geschlossenen Protests gegen Rechts. CDU-Fraktionschef Thomas Kufen hatte mit Blick auf Linksextremisten in dem Bündnis erklärt, es sei wenig sinnvoll, „mit Verfassungsfeinden gegen Verfassungsfeinde zu demonstrieren“ und eine eigene Initiative der Demokraten angeregt. Die SPD hält das für unnötig. Es bestehe kein Zweifel daran, dass „Essen stellt sich quer“ unabhängig und parteienübergreifend agiere, heißt es. „Die Anti-Hogesa Demonstration hat gezeigt, dass das Engagement gegen Rechts in Essen überwältigend breit ist und keine parteipolitischen Grenzen kennt. Diese Geschlossenheit müssen wir uns bewahren“, so Altenkamp. Das Bündnis habe in der Vergangenheit viele Aktionen gegen Rechts organisiert und bleibe weiterhin eine geeignete Plattform. „Die verschiedenen Bündnisse dürfen sich nicht auseinanderdividieren, denn das spielt den Rechten in die Karten.“