Probleme bei Rufnummernmitnahme

Ein Problem mit der Erreichbarkeit unter der bekannten Rufnummer hatte auch ein Essener Taxiunternehmen. Fast eine Woche lang funktionierte die gewohnte Nummer nicht, was erhebliche finanzielle Einbußen bedeutete.

Ingo Kathol-Perrier, Inhaber des Unternehmens, hatte sich für einen Wechsel zu einem neuen Telefonanbieter entschieden. Seine Rufnummer wollte er mitnehmen, beim Portierungsverfahren lief allerdings etwas zwischen den Telefonanbietern schief. Beide bestätigten ihm auf Nachfrage jedoch, ihrerseits den Vorgang abgewickelt zu haben. Der Leidtragende war der Taxiunternehmer. Und der war über die Situation äußerst verärgert.

Solche Fälle treten auch bei Privatkunden in der Stadt auf und können ebenfalls eine Menge Ärger bedeuten. Um der Ursache des Problems auf den Grund zu gehen, wenden sich viele an die Verbraucherzentrale in Essen. „Fehler bei der Rufnummernportierung sind definitiv ein großes Thema. Für die Kunden ist das natürlich sehr unerfreulich. Da sind uns einige Fälle bekannt“, sagt Tiana Preuschen, Verbraucherberaterin in Essen. Um den größten Stress zu vermeiden, rät die Verbraucherberaterin, alle schriftlichen Dokumente aufzubewahren. „Bestätigungen zur Portierung von beiden Seiten sind wichtig, alleine bei der Ausfüllung des Formulars kann viel schief gelaufen sein. Etwa unterschiedliche Groß- und Kleinschreibung in den Anschreiben kann ein Problem sein“, weiß die Expertin.

Die Verbraucherzentrale könne im Ernstfall meist weiterhelfen: „Wir nehmen Kontakt zu beiden Anbietern auf und finden heraus, wo das Portierungsproblem liegt“, so Preuschen.

Wichtig sei, dass Betroffene einen Termin vereinbarten und dann alle gesammelten Unterlagen zur Problembehebung vorlegten.