„Pro NRW” in Essen steht vor dem Zerfall
27.07.2009 | 15:12 Uhr 2009-07-27T15:12:00+0200Essen. Nach dem Verzicht auf die Kandidatur zur Kommunalwahl kämpft der Essener Ableger von "Pro NRW" mit einer Austrittswelle. Auch Kreisverbandsvorsitzender Bernd Weyrich spielt mit dem Gedanken, der Bewegung den Rücken zuzukehren.
Der Versuch der rechtspopulistischen Bewegung „Pro NRW” auch mit einem Essener Ableger am rechten Rand Stimmen zu fangen, endet offenbar in einer Totalpleite: Wie Bernd Weyrich, der Vorsitzende des hiesigen Kreisverbandes, gestern der NRZ bestätigte, hat in einer regelrechten Austrittswelle bereits ein Großteil der hiesigen Mitglieder „Pro NRW” verlassen, und auch er sei sich „zu 90 Prozent sicher”, diesem Exodus zu folgen.
OB-Kandidat verlässt sinkendes Schiff
Offensichtlich gab es hinter den Kulissen reichlich Knatsch um Zuständigkeiten und die Essener Kandidatur zur Kommunalwahl, die vom Landesverband wegen absehbarer Erfolglosigkeit abgeblasen worden sei. Auch mit ihrem OB-Kandidaten Uwe Berger aus Heiligenhaus wurden die Rechtspopulisten nicht recht warm. Auch Berger hat den Laden längst verlassen und eine neue „Freiheitlich patriotische Bewegung” gegründet, weil ihn die Ausrichtung von „Pro NRW” irritierte: „Verschiedene Berichte in den Medien haben mich reichlich nachdenklich werden lassen...”
10:55
leute leute es gibt in ein paar tagen auch in essen einen neues kreisverband. wer sich gern mal schlau machen möchte www.pro-nrw.org
00:03
bleib blos weg
23:56
wir in essen könnten pro nrw gut brauchen, hoffe sehr das sich bald ein neuer kreis in essen gründen wird, werde gucken ob man für den aufbau meine hilfe brauchen kann denn so geht es nicht mehr weiter. möchte meiner city sein altes gesicht zurück geben. karnap, altenessen, katernberg.. der anblick kann einen deutschen nur noch traurig machen. wie kann man mit pro nrw in kontakt kommen,kann mir da jemand helfen???
08:53
Über die Wahlerfolge von >Pro NRW< wird sich am 30.August noch so manch einer wundern !
Der Essener Verband von Pro NRW ist doch nicht stellvertretend für die gesamte Partei, dort tritt man ja auch gar nicht zur Wahl an.
Aber wenn in Köln, Bonn,Leverkusen, Gelsenkirchen,Dormagen usw. dann Pro NRW in Fraktionsstärke mit teilweise mehr als 10% in den Stadtparlamenten sitzt, ist es nur noch ein kleiner Sprung in den NRW-Landtag 2010 !
00:22
Wer in einer Partei nicht Parteichef wird, macht eben seine eigene Partei auf. Berger macht’s, Pauli macht’s, und wir warten mal ab, wer noch auf diesen Trichter kommt.
22:25
Dieser Kommentar wurde von einem Moderator blockiert.
20:11
Die NPD Essen tritt zur Wahl an und keiner regt sich da auf ???
19:34
Hatten wir schon eine Umfrage zum Kalauer des Jahres? Also hier wäre mein Kandidat: Der grölende, braune Bodensatz dieses Land schickt Kandidaten in Stadträte und Landtage, die noch nicht mal ihren Vornamen fehlerfrei vom Blatt ablesen können, bezeichnet sich selbst aber als aufgeklärter Personenkreis.
Schräger gehts wohl nimmer ...
15:25
Dieses hirnrissige Netz hatte bis dato rund 62 Mio. zugriffe und steht nicht im Widerspruch zu meiner Aussage. Es gibt halt viele Menschen die nicht mit Scheuklappen durch den Alltag latschen und ihre Informationsquellen nicht auf WAZ und WDR beschränken. Dieser aufgeklärte Personenkreis wird gerne von Linksradikalen als Faschos o.ä. tituliert obwohl diese die Definition dieser Begriffe nicht wirklich beherrschen.
13:56
Dieser Kommentar wurde von einem Moderator blockiert.