Privat vor Start
13.08.2010 | 19:28 Uhr 2010-08-13T19:28:00+0200
Essen.Sieben ortsansässige Unternehmen wollen Betrieb des Flughafens Essen-Mülheim übernehmen.
Es wirkt alles ein wenig wie eine beabsichtigte Punktlandung im politleeren Raum: Mitten in der Sommerpause der Entscheider und Verwalter vollführen sieben Firmen ein überraschendes Manöver am Flughafen Essen-Mülheim. Die ortsansässigen Unternehmen wollen den gesamten Betrieb übernehmen, ihn wirtschaftlich weiterführen, ganz ohne öffentliche Zuschüsse, die nach Beschlüssen der Stadträte in Essen und Mülheim und auch seitens des Landes nicht mehr in gewohnten Umfang fließen sollen.
Im fast schon aggressiven Formationsflug geht’s Richtung Gesellschafter: „Wir fordern als Interessengemeinschaft umgehend Gespräche“, formulieren Wolfgang Vautz von der VHM Schul- und Charterflug GmbH & Co. KG und Theo Wüllenkemper von der Westdeutsche Luftwerbung als Sprecher der Gruppe „Luftfahrtaffine Unternehmen am Flughafen Essen/Mülheim“. Ging’s allein nach den Unternehmen, hieße die künftige Devise: Privat vor Start.
Während gestern offen blieb, ob sich die Gesellschafter – die Städte Mülheim und Essen sowie das Land NRW – von ihren Anteilen zu welchem Preis auch immer trennen würden, um damit trotz gültiger Ausstiegsbeschlüsse am alten Standort eine Starterlaubnis Richtung neuer Zukunft zuzulassen, übte die Unternehmer-Gruppe nach ihrem ersten Treffen deutliche Kritik am Schwebezustand: Die aktuelle Diskussion sei unehrlich und habe für das wirtschaftliche Handeln eine „katastrophale Wirkung“.
„Wir als Eigentümer der Unternehmen repräsentieren 140 Beschäftigte am Flughafen.“ Der Airport sei ein wichtiger wirtschaftspolitischer Faktor in der Region, der „erhalten bleiben muss“. Die von Chefs wie Beschäftigten gewollte Weiterentwicklung des Flughafens werde seit über 30 Jahren unterlaufen. Dabei überträfen die am Standort gezahlten Lohn-, Einkommens- und Gewerbesteuern die Betriebskostenzuschüsse der öffentlichen Hand um ein Vielfaches. Somit hätten die Gesellschafter in all der Zeit zwar ein gutes Geschäft, diesen Umstand aber nie zum Thema gemacht. Darüber sei man, so heißt es, schlicht „entsetzt“.
12:50
An die Fliegergemeinde: Wurden reinera und seine Genossen schon ge-ZÜPT? Wenn nicht, dann ist ihre Meinung völlig unwichtig! Dies gemäss Wolfgang Schäuble..!
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An die Fliegergemeinde: Wurden reinera und seine Genossen schon ge-ZÜPT? Wenn nicht, dann ist ihre Meinung völlig unwichtig! Dies gemäss Wolfgang Schäuble..!
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An die Fliegergemeinde: Wurden reinera und seine Genossen schon ge-ZÜPT? Wenn nicht, dann ist ihre Meinung völlig unwichtig! Dies gemäss Wolfgang Schäuble..!
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An die Fliegergemeinde: Wurden reinera und seine Genossen schon ge-ZÜPT? Wenn nicht, dann ist ihre Meinung völlig unwichtig! Dies gemäss Wolfgang Schäuble..!
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An die Fliegergemeinde: Wurden reinera und seine Genossen schon ge-ZÜPT? Wenn nicht, dann ist ihre Meinung völlig unwichtig! Dies gemäss Wolfgang Schäuble..!
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An die Fliegergemeinde: Wurden reinera und seine Genossen schon ge-ZÜPT? Wenn nicht, dann ist ihre Meinung völlig unwichtig! Dies gemäss Wolfgang Schäuble..!
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An die Fliegergemeinde: Wurden reinera und seine Genossen schon ge-ZÜPT? Wenn nicht, dann ist ihre Meinung völlig unwichtig! Dies gemäss Wolfgang Schäuble..!
20:43
#26 sollte - er kann ja lesen - mal nachlesen, wie viele Berufsflugzeugführer, also spätere Airlinepiloten in Essen ausgebildet werden...
Aber er will sich ja mit gar keinen Fakten befassen!
08:27
@#24
Wenn Sie nicht verstehen, warum um den Flughafen so sehr diskutiert wird, sollten Sie vielleicht einmal mehr auf Ihre Mitbürger achten, als auf sich und ihr Hobby.
Sie könnten z.B. einen der rd. 5.000 Einwender gegen das Bebauungsplanverfahren zur Airbuswerft fragen.
Der Flughafen hat keine zukunftsgerichtete Genehmigung und eine Düsenfluggenehmigung wird er nie bekommen. Also ist unter diesen Gesichtspunkten abzuwägen, ob er mehr Schaden als Nutzen verursacht und nicht, ob dort schon 1919 ein Flugzeug gelandet ist.
Wobei der Nutzen des Flughafens nicht darin liegt, dass Sie dort kostengünstig ihr Hobby betreiben können und mögliche viele Menschen zu Rundflügen starten. Da muss schon mehr für die Allgemeinheit rumkommen, damit sie mit den Lasten eines Flugplatzes lebt. Sie können davon ausgehen, dass am Ende des Tages feststeht, dass der Flughafen nicht dem Allgemeinwohl dient, weil es für ihn schlicht keinen Bedarf gibt. Selbst die NRZ/WAZ kommt nicht umhin, in ihrer aktuellen Rundflugwerbekampage Schwarze Heide zu erwähnen.
Sie wären ein schlauer Pilot, wenn sie sich für ihren Flieger schonmal ein anderes Plätzchen suchen würden.
08:11
Wieder einmal legt Herr Wüllenkämper im Sommerloch ein Ei und alle krähen etwas von 160 Arbeitsplätzen. Wahrscheinlich arbeiten die alle in der Musikschule. Fakt ist, dass die WDL bis auf den Blimb doch gar nicht mehr dort fliegt. Und die VHM ist noch nicht einmal in der Lage, ihre Landegebühren zu bezahlen. Aber den Flughafen übernehmen. Man braucht nur auf das Geburtsdatum der Herren schauen, dann wird einem vieles klar. Aber dazu müsste man, wie auch bei Bilanzen, lesen können.