Preise für Ladenlokale an der Rü teils um 20 Prozent gestiegen

Die wachsende Attraktivität der Rüttenscheider Straße spiegelt sich auch im Mietspiegel der Grundstücksbörse Ruhr e.V. wider. Darin werden die Preise für Neuvermietungen von Ladenlokalen berücksichtigt. Demnach sind vor allem die mittleren (50 bis 100 Quadratmeter) und großen (mehr als 100 Quadratmeter) Geschäftsräume bis zu 20 Prozent teurer geworden. Die Zahlen beziehen sich auf die 1a-Lage, also den Bereich zwischen Rüttenscheider Stern und Martinstraße. Dort ließen sich zuletzt etwa das Gewürze- und Feinkost-Geschäft „Violas“ – ein Franchise-Konzept aus Hamburg – und der Schweizer Möbelhersteller Vitra nieder.

Nach Meinung von Rainer Post, Immobilienmakler und Vorstandsmitglied der Grundstücksbörse Ruhr, gewinnt die Rüttenscheider Straße überregional für Essen an Bedeutung, was an der Nachfrage von außerhalb zu spüren sei. Im Frühjahr geht mit dem „Filetshop“ ein in Dortmund gegründetes Unternehmen an den Start, das auch in Düsseldorf und Köln bereits hochwertiges Fleisch verkauft.

Rolf Krane, Vorsitzender der Interessengemeinschaft Rüttenscheid, sieht in den steigenden Mietpreise allerdings auch Gefahren. Mitunter seien durch unverhältnismäßige Mieterhöhungen erfolgreiche Konzepte verdrängt worden.