Portraits von Menschen ohne Zuhause

Jeden Tag begegnen wir Menschen, die auf der Straße leben – doch meist schauen wir an ihnen vorbei. Wer sind sie, was ist ihre Geschichte? Was bedeutet es, obdachlos zu sein? Um Antworten zu finden, begleiteten der Fotograf Reto Klar und die Autorin Uta Keseling über drei Wochen den Alltag der Berliner Bahnhofsmission am Bahnhof Zoo. Entstanden sind 52 Portraits von Menschen, die aus ganz unterschiedlichen Gründen kein Zuhause mehr haben. Die Deutsche Bahn Stiftung stellt 25 der großformatigen Schwarz-Weiß-Fotografien Obdachloser in der Zeit vom 20. bis zum 30. Januar im Essener Hauptbahnhof aus. Reiner Latsch, Konzernbevollmächtigter der Deutschen Bahn AG für das Land NRW, wird die Ausstellung mit dem Titel „Die Unsichtbaren“ am Dienstag, 20. Januar, eröffnen. Zur Eröffnung haben sich zudem Karl-Wilhelm Drews, Leiter Bahnhofsmanagement Essen, sowie Dieter Hilser, Vorsitzender des Ausschusses für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr des Landtages NRW, Fotograf Reto Klar, Autorin Uta Keseling sowie Markus Siebert, Leiter der Bahnhofsmission Essen, angekündigt.