Polizeischule: Planer bei der Arbeit

Nach jahrelangem Stillstand tut sich etwas auf dem Gelände der alten Polizeischule an der Norbertstraße. Wie Behördensprecher Ulrich Faßbender gestern berichtete, hat nun ein Generalplaner die Fäden in die Hand genommen, um einen ersten Zukunftsentwurf vorzulegen, welche der Gebäude erhalten werden können, welche abzureißen sind und vor allem: was es am Ende kosten wird, die heruntergekommene Immobilie in einen zentralen und auch zeitgemäßen Polizeistandort im Süden der Stadt zu verwandeln. Zurzeit befinde man sich in der Abstimmung, um die Wünsche der Behörde und das, was möglich ist, unter einen Hut zu bekommen, sagte Faßbender. Erste Einzelheiten will die Essener Polizei in der kommenden Woche bekannt geben. Ob es bei jenen 40 Millionen Euro Kosten, die schon einmal im Raum standen, bleiben wird, ist offen. Auch hinter der für 2018 in Aussicht gestellten Fertigstellung des Areals dürfte nach der langen Verzögerung ein Fragezeichen stehen. Bereits vor über zwei Jahren hatte das Innenministerium das Raumprogramm der Polizei für die teilweise denkmalgeschützte Immobilie an der Norbertstraße 165 genehmigt.