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Polizeipräsenz an U-Bahnhöfen in der Essener City gegen Drogen

20.12.2012 | 14:30 Uhr
Polizeipräsenz an U-Bahnhöfen in der Essener City gegen Drogen
Im Kampf gegen Drogen hat die Polizei Essen schwerpunktmäßig U-Bahnhöfe in der Innenstadt und in Altendorf kontrolliert.Foto: Marcus Simaitis

Essen.  Im Kampf gegen Drogen hat die Polizei Essen in der vergangenen Woche schwerpunktmäßig U-Bahnhöfe in der Innenstadt und in Altendorf kontrolliert. Währenddessen registrierten die Beamten einen "deutlichen Rückgang der Dealeraktivitäten". 34 Dealer und Konsumenten mussten mit aufs Revier, acht wurden festgenommen.

Eine Woche lang (13. Dezember bis 19. Dezember) überprüften Polizisten der Inspektion 1 sowie Kräfte der Einsatzhundertschaft Drogendealer und Konsumenten im Bereich der U-Bahnhöfe in der Essener Stadtmitte bis zur Helenenstraße (Altendorf) sowie des Hauptbahnhofs. Ziel dieser ständigen Kontrollen ist laut Pressemitteilung, die Drogenszene im Stadtgebiet zu verunsichern beziehungsweise zu bekämpfen und das Sicherheitsgefühl der Essener Bevölkerung stärken.

In dem Zeitraum wurden fast 200 Beamte der Polizeiinspektion Mitte und der Bereitschaftspolizei eingesetzt. Bereits am zweiten Einsatztag "konnte ein deutlicher Rückgang der Dealeraktivitäten in den U-Bahnhöfen festgestellt werden", resümiert die Polizei. "Die Bevölkerung, die EVAG und das Center-Management Limbecker Platz reagierten sehr positiv auf die verstärkte sichtbare Präsenz der Polizei." Unter den Konsumenten sei eine deutliche Verunsicherung festzustellen.

Bilanz der Aktion:

- 195 überprüfte Personen aus dem Drogenmilieu

- 34 Personen wurden mit zur Wache genommen

- 104 Platzverweise wurden ausgesprochen (Dealer/ Konsumenten)

- 10 Strafanzeigen wegen Rauschgiftdelikten und Widerständen wurden gefertigt

- 3 Ordnungswidrigkeitenanzeigen

- 2 Sicherstellungen (Betäumungsmittel 20 Gramm)

- 2 Aufenthaltsermittlungen

- 8 Festnahmen

Die Polizei kündigt an, die Aktionen fortzuführen.



Kommentare
22.12.2012
00:31
Polizeipräsenz an U-Bahnhöfen in der Essener City gegen Drogen
von 4nc3st0r | #1

Und ich soll mich sicherer fühlen, weil man so ein bescheurtes Verbot durchsetzt und Geld verschwendet, das ganze zu "bekämpfen"? Der "Kampf" zeigt ja ausgezeichnete Früchte.

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