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Polizei war erst nach 80 Minuten am Unfallort

30.08.2010 | 16:25 Uhr

Kettwig. Um 3.26 Uhr ging am frühen Sonntagmorgen bei der Polizeiwache an der Norbert-straße die Meldung ein, dass sich auf der Ruhrtalstraße ein Unfall ereignet habe - erst um viertel vor fünf war der erste Streifenwagen vor Ort.

„Polizei dramatisch unterbesetzt“ - so lauteten die Kommentare der Betroffenen, die beobachtet hatten, wie ein parkender Pkw angefahren wurde und die Ruhrtalstraße blockiert war, so dass der Nachtexpress nicht weiterkam und die zehn Passagiere weit über eine Stunde nach der Unfallmeldung noch immer aufs Eintreffen der Polizei warteten.

Es kam zur Häufung
von Einsätzen

Die Beamten rechtfertigten sich mit der Prioritätenliste, nach der sie zu verfahren haben. Denn es lag kein Personenschaden vor. In anderen Stadtteilen seien dagegen Menschenleben in Gefahr gewesen. Fast zeitgleich mit dem Kettwiger Einsatz - um 3.38 Uhr - hatte die Wache ein Notruf aus dem Stadtwald erreicht, wo ein Familienvater seine Frau und sein vierjähriges Kind bedrohte. Dorthin fuhren zwei Wagen der Polizeiinspektion und führten den Mann zwecks Blutprobenentnahme zur Wache ab.

Noch gravierender war ein Einsatz, der seit ein Uhr in der Frühe in Heisingen lief. Vier Einsatzwagen suchten nach Verdächtigen, die einen Jugendlichen beraubt, erpresst und schwer verletzt hatten. Gegen 3.50 Uhr konnten die Täter dingfest gemacht und zur Wache gebracht werden. „Dagegen musste der Verkehrsunfall auf der Ruhrtalstraße zurückstehen, zumal keine Personen zu Schaden gekommen waren“, erklärte ein Sprecher der Polizei.

Als die Beamten den Unfallort erreichten, konnten sie sich zudem nicht sofort um die Unfallaufnahme kümmern. Denn zunächst galt es, einen anderen Autofahrer, der die Strecke in Schlangenlinien fuhr, aus dem Verkehr zu ziehen, um einen weiteren Unfall zu verhüten. „Wir waren aber keinesfalls unterbesetzt“, kommentierte die Pressestelle der Polizei. Vielmehr sei es zu einer Häufung von Einsätzen gekommen, bei denen man die Schwere des Falls habe abwägen müssen.

Beatrix Stan

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Kommentare
01.09.2010
13:32
Polizei war erst nach 80 Minuten am Unfallort
von rude boy | #12

super, dann gefährdet er sich (ok, wenn er meint dies tun zu müssen - sein problem) und andere. wenn er dann einen verkehrssünder gefangen hat dreht man sich fünf minuten im kreis sie sind bei rot gefahren - nein - doch - nein - doch, wenn der autofahrer dann die rechtlich benötigten beweismittel verlangt, wird die ganze angelegheit schnell zur seifenblase. hier wird einen woanders bestimmt dringender benötigte kraft verschwendet, weil es nichts bringt. ein rotlichtblitzer wäre effektiver. ander kreuzung meisenburg, teelbruch, mendener übrigens auch.

31.08.2010
23:26
Polizei war erst nach 80 Minuten am Unfallort
von Klartext | #11

Der Kradgrüne steht da und wartet, dass jemand was falsch macht, um dann den Leuten wie ne besenkte Sau, wider der StVo, hinterher zu gurken. Links überholen, in den Gegenverkehr ist da die Regel. Wenn sich da mal einer erschreckt und nach Links zieht, ist der weg vom Rad.

31.08.2010
22:41
Polizei war erst nach 80 Minuten am Unfallort
von Westerwald | #10

Ich würde nicht soviel auf der Polizei draufhauen, die können am wenigsten dafür das nicht mehr Kollegen im Einsatz sind. Polemik ist hier fehl am Platze.

31.08.2010
20:26
Polizei war erst nach 80 Minuten am Unfallort
von rude boy | #9

@Icktener: gebe die völlig recht, dass gerade in der nähe einer schule besonders aufgepasst werden sollte. sei es geschwindigkeit, rotlicht etc. aaaaber: was will der mensch auf seinem motorrad denn machen wenn er einen rotlichsünder sieht. ohne foto eines geeichten messgeräts wird´s recht schwierig dem autofahrer etwas anhängen zu können. also könnte man ihn besser woanders einsetzen.

31.08.2010
16:39
Polizei war erst nach 80 Minuten am Unfallort
von Icktener | #8

es hat schon seinen grund warum der kradgrüne an der kreuzung lauert.da fahren immer wieder leute über rot und das in schulnähe.es sind einfach zu wenig beamte da die man einsetzten könnte und da hakt es doch.warum wohl wird die wache an der hauptstr. wohl nicht in 24stunden schicht besetzt.das land ist pleite und keiner darf es offen aussprechen die polizisten schon gar nicht sonst hagelt es wahrscheinlich diszis.

31.08.2010
12:40
Polizei war erst nach 80 Minuten am Unfallort
von Schrebergarten | #7

wenn man den Kradgrünen, der immer an der Kreuzung Rhein/Zeppelin stundenlang lauert mal in den Nachtdienst schickt, wäre die motorisierte Polizei in Essen nachts um 33 % verstärkt ;)

31.08.2010
09:52
Blockierter Kommentar.
von DankeJungs! | #6

Dieser Kommentar wurde von einem Moderator blockiert.

31.08.2010
09:52
Polizei war erst nach 80 Minuten am Unfallort
von DankeJungs! | #5

In GE ist es doch nicht anders: Dort decken nachts maximal 3 Wagen fast die gesamte Stadt ab. Was sollen die denn auch machen, das Land zahlt nicht mehr. Die Polizisten tun was sie können, aber wie in dem Fall können sie nur abarbeiten was anfällt. Da müssen die Oberen mal anpacken und noch weiter oben Druck machen!

30.08.2010
19:51
Polizei war erst nach 80 Minuten am Unfallort
von trickflyer | #4

der wagen kam aus frankfurt.und dafür war der rasend schnell da.

30.08.2010
19:22
Polizei war erst nach 80 Minuten am Unfallort
von David Goliath | #3

Hier wird sich nicht schützend vor Kollegen gestellt die keinen Bock hatten, sondern es wird versucht, die Tatsache das offensichtlich eine Unterbesetzung besteht zu beschönigen.
Keiner der Polizisten würde ihnen widersprechen wenn sie ihnen mehr Personal auf den Wachen anbieten würden.
Nur zugeben dürfen sie es selbstverständlich nicht, das ist doch klar. Wir können auf 3 größere Einsätze gleichzeitig nicht reagieren, das darf keiner sagen.

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