Polizei: „Kettwig ist sicher“

Das persönliche Sicherheitsempfinden vieler Kettwiger Bürger ist offenbar schlechter als die tatsächliche Situation in puncto Kriminalität in dem südlichen Stadtteil. Dies teilte die Polizei bei einem Pressegespräch mit. Anstoß der Diskussion war eine Unterschriftenliste, deren Initiatoren wegen einer angeblichen Häufung von Einbrüchen eine 24-stündige Besetzung der Polizeiwache gefordert hatten.

„Wir nehmen die Sorgen der Bürger sehr ernst“ betont Inspektionsleiter Holger Schepanski. „Allerdings findet die Kriminalität nicht auf der Wache statt, sondern draußen auf der Straße. Und dort sind die Kollegen in Kettwig sehr präsent, oft auch in ziviler Kleidung, so dass der Bürger sie nicht immer bewusst wahrnimmt.“ So ist etwa in Kettwig seit dem 1. Juni auch eine Kradgruppe der Polizei stationiert.

Fakt ist: Seit 2012 blieb die Zahl der Einbrüche in Kettwig weitgehend konstant – in diesem Jahr hatte die Polizei dort 72 Einbrüche zu vermelden. Generell appelliert die Polizei an die Bürger, verdächtige Beobachtungen gleich der Behörde zu melden und nicht erst im Notfall aktiv zu werden.