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Polizei Essen will Verkehrsmoral von Radfahrern verbessern

29.01.2013 | 21:25 Uhr
Polizei Essen will Verkehrsmoral von Radfahrern verbessern
Die Polizei hat auch Radler als Risikogruppe ausgemacht.Foto: Jan Dinter

Essen.   Die Polizei möchte sich nun der Risikogruppe der Radfahrer zu wenden: Viele Radler halten sich nicht an die Verkehrsregeln. Hinzu kommt, dass sie kaum mit vorgeschriebener Beleuchtung fahren. Obwohl die Zahl der verunglückten Radler zurück gegangen ist, liegt sie über dem landesweiten Durchschnitt.

„Die Verkehrsmoral vieler Radfahrer ist deutlich verbesserungsfähig“, sagt Detlef Bardeck, Leiter der Führungsstelle der Polizeidirektion Verkehr : Hintergrund: Deutlich mehr als die Hälfte der 269 Radler, die im vergangenen Jahr verunglückten, trugen nach den Analysen der Polizei selbst Schuld an ihrem Unfall. Deshalb will sich die Polizei neben Fußgängern und Kindern auch der Risikogruppe Radler zuwenden.

Kein Patentrezept

Ein Patentrezept für die Vorbeugung vor Radunfällen hat die Polizei aber noch nicht . „Wir sind noch in der Analyse“, sagt Bardeck. Dem Urteil von Kay Nehm, dem Präsidenten des Verkehrsgerichtstages, will sich die Polizei noch nicht anschließen. Nehm hatte letzte Woche beim Verkehrsgerichtstag in Goslar von „Rüpel-Radlern“ gesprochen und kritisiert: „Wer heute in der dunklen Jahreszeit mit dem Auto unterwegs ist, muss höllisch aufpassen. Kaum ein Radler fährt mit vorgeschriebener Beleuchtung, kaum ein Radler kümmert sich um Fahrtrichtung oder Ampeln.“

"Ihre eigene Knautschzone"

„Wir müssen den Radfahrern in die Köpfe hämmern, dass sie ihre eigene Knautschzone sind“, sagt Bardeck. Viele Radler erhöhten in der Tat ihr Unfallrisiko, weil sie schlecht sichtbar unterwegs sind und Verkehrsregeln ignorieren. Bardeck nennt ein selbst erlebtes Beispiel: „Vor einer roten Ampel zieht ein Radler links an vier wartenden Autos vorbei. Als die Ampel grün wird, schneidet er die Fahrzeuge, um rechts abzubiegen.“

Obwohl die Gesamtzahl der verunglückten Radler (minus elf Prozent) und Fußgänger (minus 19,6 Prozent) zurück gegangen ist. sind diese beiden Gruppen ein Risikofaktor, den die Polizei im Auge behalten will. Bardeck: „Von den neun Verkehrstoten im vergangenen Jahr waren sechs Fußgänger.“ Und das Risiko, in Essen bei einem Unfall als Fußgänger zu verunglücken, liegt trotz des Rückgangs noch immer deutlich über den landesweiten Unfallhäufigkeitszahlen.

Bekämpfung von Kinderunfällen

Die Gesamtzahl an Verkehrsunfällen in Essen ist 2012 fast gleich geblieben, die Zahl der Verunglückten ist gegen den Landestrend um 2,6 Prozent auf 2118 gestiegen. Die Zahl der verunglückten Kinder ist von 227 auf 194 zurück gegangen. Dennoch bleibt die Bekämpfung von Kinderunfällen bis ins Jahr 2016 ein strategisches Ziel der Polizei mit den Schwerpunkten Tempokontrollen vor Schulen und Kindereinrichtung sowie der Kontrolle der Gurtpflicht.

Kai Süselbeck



Kommentare
31.01.2013
01:13
Polizei Essen will Verkehrsmoral von Radfahrern verbessern
von Westwind | #30

Lieber von martines, dann schauen Sie morgen mal richtig hin: Der Mann hat leider recht! Ein Grund dürfte auch die Rechtsprechung sein, bei der motorisierte Verkehrsteilnehmer fast ausschließlich die Schuldigen und Dummen waren/sind. Und so fährt man auf hohem Ross bzw. Rad daher, wie´s beliebt: Gegen Einbahnstraßen, ohne Licht, auf der falsche Straßenseite, man (Frau) gibt kein Handzeichen (Nichtblinken ist auch bei Kraftfahrzeugführern/innen sehr beliebt), in Fußgängerzonen werden Fußgänger gejagt, etc. ...

3 Antworten
Polizei Essen will Verkehrsmoral von Radfahrern verbessern
von maranes | #30-1

@Westwind, die Klage über unbeleuchtete Radfahrer hat eine zweite Seite, und das ist die Unwilligkeit vieler Autofahrer, auch nur annähernd das Sichtfahrgebot zu beachten. Folgerichtig muss ich mir beispielsweise immer wieder vorhalten lassen, wie gefährlich doch das Radfahren außerorts auf Landstraßen ist.
Wer 1700 kg Blech mit "sportlicher" Geschwindigkeit in der Öffentlichkeit bewegt, hat eine höhere Verantwortung, weil die Folgen eines Fehlers, eines eigenen oder dem eines anderen, potentiell ungleich höher sind als bei einem Radfahrer auf einem 12 kg-Rad bei 15-20 km/h. Wie wenig mancher Autofahrer bereit ist, diese Verantwortung wahrzunehmen, ist schon kindisch.

Polizei Essen will Verkehrsmoral von Radfahrern verbessern
von John_Sheppard | #30-2

@maranes - 15-20 km/h auf Landstraße? Darf ich einmal laut lachen? Wo fahren Sie denn Auto. Schon einmal Laupendahler oder Ruhrtalstraße im Sommer gefahren? Diese Pseudesportler fahren auf eigenem Risiko selber nicht viel langsamer als ein Auto auf der Strecke, den Werdener Berg hinunter will ich gar nicht reden. Macht doch mal die Augen auf ...

Polizei Essen will Verkehrsmoral von Radfahrern verbessern
von maranes | #30-3

@John_Sheppard - nun, ich meine die Radfahrer, die so in der Stadt unterwegs sind. 15-20 km/h finde ich da schon ganz ordentlich. Ich komme mit dem Rad im Alltag etwa auf eine 20er Schnitt, bei 10 % Landstraße, Rest innerorts. Schnelle Rennradfahrer? Sehe ich da äußerst selten. Die unangenehmen bis gefährlichen Situationen, die mir in Erinnerung sind, haben eigentlich fast alle etwas mit Kraftfahrzeuge zu tun.

30.01.2013
23:59
Polizei Essen will Verkehrsmoral von Radfahrern verbessern
von martines | #29

Ich würde gerne mit dem Präsidenten des Deutschen Verkehrsgerichtstages Kay Nehm (Jahrgang 1941), wenn er denn noch radeln kann, auf eine Testfahrt mit einem Fahrrad mitnehmen. Wie kann dieser Mann so pauschal Radfahrer verunglimpfen? Nach seiner Aussage fährt kaum ein Radler mit vorgeschriebener Beleuchtung und kümmert sich kaum einer um Fahrtrichtung oder Ampeln! Wenn er dabei von einem "Skandal" spricht, dann sind seine Aussagen ein solcher!

30.01.2013
23:01
Polizei Essen will Verkehrsmoral von Radfahrern verbessern
von Westwind | #28

Solange Zweiradhändler nicht straßenverkehrtaugliche und zugelassene "Fahrräder" ohne Licht, Refektoren etc. verkaufen dürfen, weil die "Kids" es so "cool" finden und die Eltern zwar die Geldbörse, nicht aber das Hirn beim Kauf dabei haben, werden -zumal in der dunklen Jahreszeit- Unfälle an der Tageordnung bleiben. Und solange wir Erwachsene leuchtende Beispiele abgeben, wie wir uns und andere in Todesgefahr bringen, erst recht...

1 Antwort
Polizei Essen will Verkehrsmoral von Radfahrern verbessern
von maranes | #28-1

Mängel an der Beleuchtungseinrichtung sind statistisch unter 2 % ganz oder teilweise unfallursächlich.
Es ist sicher richtig und wichtig, für funktionierende Beleuchtung zu werben, wenn aber dabei die tatsächlichen Ursachen tödlicher Unfälle völlig ausgeblendet werden, ist es nicht mehr als Stammtischpalaver.
Die meisten toten Radfahrer waren in den letzten Jahren Opfer abbiegender Kraftfahrzeuge, meist tagsüber ...

30.01.2013
22:39
@osis #26
von maranes | #27

Kann ich voll bestätigen. Mit der Kenntnis der StVO scheint es bei vielen Autofahrern nicht weit her zu sein. Aber statt vor der eigene Tür zu kehren, über Radfahrer herziehen.
Ich habe beispielsweise noch nie erlebt, dass eine durchgezogene Linie oder Sperrfläche einen Autofahrer vom Überholen abgehalten hätte. Nicht dass es mich als Radfahrer stören würde, meist ist das gefahrlos möglich, jedoch ist es eine der sehr vielen Ordnungswidrigkeiten, die Autofahrer begehen und überhaupt nicht als eigene Verfehlung wahrnehmen.
Auf diese Art und Weise werden sich dann auch die gefährlichen Sachen schön geredet, wie zu geringer Seitenabstand beim Überholen, zu dichtes Auffahren, Verletzung des Sichtfahrgebotes (was ist das eigentlich), Schneiden, Unaufmerksamkeit beim Abbiegen, Missachten des Vorranges beim Herausfahren aus Grundstückseinfahrten und vieles mehr.

30.01.2013
21:35
Polizei Essen will Verkehrsmoral von Radfahrern verbessern
von osis | #26

Die Leute die am lautesten schmipfen sind meistens auch die, die am wenigstens selbst die Regeln beherschen. Ich werde jede Woche auf dem Rad in einer freigegeben Einbahnstraße angehupt, bedrängt oder beschimpft. Ich wäre auch für eine Umsetzung der Fahrverbote die beim "vorrollen" auf den Radstreifen an der Ampel fällig wären. Erstmal alle Rotlichsünder einen Monat zu Fuß gehen lassen... Weil die meisten wissen ja nicht das die Haltelinie maßgeblich ist. hab ich schon ein paarmal erklärt, wenn man angehupt wird, weil man den zugewisenen Platz mit dem Rad einnimmt.... Das Gesicht ist immer sehr gut. Zur Not wird fotograftiert und mit Anzeige gedroht. Dann ist ganz schnell Ruhe, weil die Unsicherheit verloren geht. Da hilft auch keine Rücksichtnahme.

Achja, ich steige in Fußgängerzonen ab, bin Fußgänger und fahre selbst echt gerne Auto...

30.01.2013
20:07
Polizei Essen will Verkehrsmoral von Radfahrern verbessern
von Osram | #25

Super: Endlich ein neues Feindbild !!!
Heute beschimpfen wir mal die Radfahrer !!!
Ich fahre seit Jahren regelkonform ! mit mit dem Rad zur Arbeit. Leider bin aufgrund des schlechten Radwegenetzes gezwungen auch Hauptverkehrsstrassen zu nutzen. Wenn ich den vorgeschriebenen Sicherheitsabstand von 1,50 m einhalte, bin ich zwangsläufig ein Verkehrshindernis. Ich würde gern weiter rechts fahren, habe aber leider schon schlechte Erfahrungen mit öffnenden Autotüren und Fussgängern gehabt, die erst laufen und dann gucken. Danke an alle Autofahrer, die mich geduldig in weitem Bogen überholen !!!
Ich würde gern auch häufiger die wenigen Radwege nutzen. Leider werden diese oft genug von Autofahrern zugeparkt oder durch träumende Fussgänger blockiert. Wer kümmert sich um die Verkehrsmoral dieser Klientel ???
Ich lade Herrn Süselbeck als Autor des Artikels gern ein, sich mit mir ein eigenes Bild vom täglichen Leben eines Radfahrers in Essen zu machen.

30.01.2013
18:15
Polizei Essen will Verkehrsmoral von Radfahrern verbessern
von Entschuldigung | #24

Entschuldigung,
fahre ich Verkehrsregelkonform gehe ich ein großes Risiko ein.
Wenn ich auf eigenen Kappe fahre, dann klapps am Besten,
dass ich die Realität in diesem Land
und darauf sollten Streifengarde achten,
dass Radfahrer geschützt werden!

30.01.2013
17:18
Polizei Essen will Verkehrsmoral von Radfahrern verbessern
von John_Sheppard | #23

Passend dazu:
die neuen Bußgelder für Radrüpel:​
► Fahren auf dem Fußweg (je nach Situation): 10–20 statt bisher 5–20 Euro​
► Nichtbenutzen der rechten Fahrbahn: 15–40 statt 10–35 Euro​
► Nichtbenutzen des Radwegs: 20–35 statt 15–30 Euro​
► Falsches Einbiegen in Einbahnstraße: 20–35 statt 15–30 Euro​
► Fahren in Fußgängerzone: 15–30 statt 10–25 Euro​
► Fahren ohne Licht: 20 statt 15 Euro

... und stellt Euch 10 Minuten auf eine größere Kreuzung und zählt die Vergehen von Autofahrern, Radfahrern und Fussgängern ... vorzugsweise in der Dämmerung im Sommer ...

30.01.2013
16:50
Polizei Essen will Verkehrsmoral von Radfahrern verbessern
von streetbiker | #22

Hier wird viel über Radfahrer geschimpft und deren Fehler aufgezählt.
Ich fahre viel mit dem Rad durch die Stadt, zumeist zur Arbeit.
Mit Sicherheit gibt es die Radler, die quer durch die Fussgängerzone rasen und die auch rote Ampeln als solche nicht erkennen.
Die Autofahrer verlangen von den Radfahrern zurecht die Einhaltung der Verkehrsregeln, haben aber anderesherum wenig Toleranz für die Radfahrer.
Da werden die Vorfahrtsregeln nicht beachtet, es kommt ja nur ein Fahrrad von rechts oder der Radler wird trotz Abbiegesignal noch kurz zuvor überholt. Von Radwegen sprechen wir mal erst nicht.
Gegenseitiger Respekt im Strassenverkehr, mehr ist nicht nötig!

3 Antworten
Polizei Essen will Verkehrsmoral von Radfahrern verbessern
von kuhgummikuh | #22-1

Hübsch gesagt, "rote Ampeln nicht erkennen".
Rote Ampeln werden bewußt ignoriert. Sie zu beachten hat man als Radfahrer doch gar nicht nötig.

Polizei Essen will Verkehrsmoral von Radfahrern verbessern
von streetbiker | #22-2

@ kuhgummikuh
Das mit den roten Ampeln war natürlich ironisch gemeint, hätte ich wohl besser in Anführungszeichen setzten sollen.
Aber wenn ich es als Radfahrer doch gar nicht nötig habe, Verkehrsregeln zu beachten, dann muss die Uniklinik wohl bald ihre Unfallchururgie ausbauen.
Denn wenn ich als anständiger Radfahrer nur noch auf mein Recht poche und nicht mehr vorrausschauend fahre und mitdenke, dann gebe ich mir keine vier Wochen bis zum ersten ernsthaften Unfall (an dem ich bestimmt nicht Schuld wäre, sondern weil Radfahrer von Autofahrern nicht als vollwertiger Verkehrsteilnehmer beachtet werden).

Polizei Essen will Verkehrsmoral von Radfahrern verbessern
von maranes | #22-3

@kuhgummikuh - dass Autofahrer meinen, sich besser an Verkehrsregeln zu halten als Radfahrer, ist ja wohl völlige Selbstüberschätzung. Einfach mal die Tachonadel beobachten und mit der zulässigen Höchstgeschwindigkeit vergleichen. Gar nicht zu reden von einer der Verkehrssituation angemessenen Geschwindigkeit aka "Sichtfahrgebot".
Bei 3 km Landstraße außerorts, die ich mehrmals wöchentlich mit dem Rad zurücklege, hält vielleicht 1/3 der Autos einen halbwegs angemessenen Seitenabstand beim Überholen ein, Blinker setzen sicher nicht mehr als 5 von 100. Überholen trotz Gegenverkehr bei kriminell wenig Seitenabstand ist an der Tagesordnung, glücklicherweise ist der Berufsverkehr in Gegenrichtung weniger stark. Wie ist das mit der angeblich so hohen Verkehrsmoral der Autofahrer zu vereinbaren? Die gefährden massiv meine Unversehrtheit.

30.01.2013
16:16
@ schRuessler | #15
von melr | #21

Warum ist für Leute wie Sie gleich alles "Hass", wenn Missstände nicht schöngeredet, sondern offen angesprochen werden?

Ich fahre mehr mit dem Fahrrad als mit dem Auto. Und natürlich hat man als Radfahrer permanent irgendwelche miesen Situationen.

Das allerdings entschuldigt weder Rotlichtfahrten, noch Falschfahren, noch das Fahren in Bereichen, wo Fahrräder nichts zu suchen haben. Was ist das denn für eine lächerliche Doppelmoral, das eigene Fehlverhalten mit dem anderer, und Mängeln in der Infrastruktur, zu entschuldigen?

Der Autofahrer fährt doch auch nicht in der Stadt als "Ausgleich" bei Rot über die Ampel, weil auf der A40 dauernd Stau ist.

Die kreuz und quer nach Gusto fahrenden Kamikaze-Radler versauen den Ruf einer ganzen Fahrzeuggattung. Das ist einem als Radler ja mittlerweile fast peinllich, dass viele Mitradler anscheinend zu blöd sind, auf der richtigen Straßenseite zu fahren ...

Übrigens SIND Fahrbahnen dauernd zugeparkt. Nur weinen die Autofahrer nicht so darüber.

1 Antwort
Polizei Essen will Verkehrsmoral von Radfahrern verbessern
von amo17 | #21-1

"Übrigens SIND Fahrbahnen dauernd zugeparkt. Nur weinen die Autofahrer nicht so darüber."
Dies ist i.A. kein Regelverstoß oder es sind die PKW selber.

Die Frage, die sich mir stellt: Werden pedantisch Verstöße gezählt.
Dann wären 90% der Fußgänger Rowdys.
Es ist einfach ein großer Unterschied, ob man das Rotlicht missachtet mit oder ohne Gefährdung anderer.

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