Pläne für eine neue Autobahn

Aus der Lokalzeitung vom 6. Februar 1965:.  Das „Essener Straßenbauprogramm“ sieht eine Autobahn mitten durch Schuir vor, die westlich von Werden entlangläuft und die heutige B 224 mit der heutigen A 52 verbindet. „Diese Straße soll nicht nur Werden entlasten, sie ist auch gedacht als südliche Verlängerung der sogenannten Hollandlinie, die vorläufig allerdings nur bis Oberhausen geht“, heißt es in einem Artikel. Mit „Hollandlinie“ ist die heute A 31 gemeint, die man von Essen aus über die B 224 erreichen kann, und die A 52 heißt vor 50 Jahren noch B 288.

Auch die A 40, die damals noch B 1 und später A 430 heißt, ist noch nicht komplett durch Essen gebaut; doch „das Ende der Arbeiten ist abzusehen“, heißt es. Es „mag 1969/70 sein“.

Damals, vor 50 Jahren, hält man die Errichtung von Hochstraßen ebenfalls noch für eine gute Idee, es gibt Pläne für einen Teilabschnitt der B 224, der als Hochstraße gebaut werden und das Segeroth-Viertel überspannen soll. Das wäre, findet man damals, „vorteilhaft, da so mühelos die verschiedenen Zechenbahnen überbrückt werden könnten.“ Die „Zechenbahnen“ sind heute Radwege. So ändern sich die Zeiten.