Paul Schwer zeigt „Licht auf Waldboden“

Borbeck..  „Licht auf Waldboden“ heißt die neue Ausstellung in der Städtischen Galerie Schloss Borbeck mit Werken von Paul Schwer, die am Samstag, 6. Juni, 17 Uhr, eröffnet wird. Nach der Begrüßung: durch Peter Stohrer (Städtische Galerie Schloss Borbeck) gibt Kunsthistoriker Arne Reimann eine Einführung: Arne Reimann. Die Schau ist bis zum Umbau dienstags bis sonntags von 14 bis 18 Uhr zu sehen, montags geschlossen.

Die besondere Situation des bevorstehenden Umbaus der Städtischen Galerie Schloss Borbeck bietet dem Künstler Paul Schwer die Möglichkeit einer radikalen Intervention: Er kann Wände durchbrechen oder veränderen, so dass die Installation über die Grenzen des Ausstellungsraums hinausweist.

Paul Schwer macht seine künstlerischen Eingriffe mit alltäglichen Materialien. Leicht wie Linien schweben seine Konstruktionen aus Neonröhren, Kabeln und Dachlatten durch den Raum, durchmessen ihn und führen die Besucher durch das Chaos von Steckern, Kabeln, bemalten Glasscheiben und Folien. Die Konstruktionen wirken fragil, mit Kabelbindern und Schrauben provisorisch in den Raum integriert. Die farbigen Neonröhren, Glasscheiben und „Baozi“, Skulpturen aus dem Kunststoff PET-G, reflektieren das farbige Licht und bringen so Malerei als Energie in den Raum.