Paß droht Schlappe im RWE-Aufsichtsrat
21.02.2011 | 03:00 Uhr 2011-02-21T03:00:00+0100
Essen.Die Kandidatur von Oberbürgermeister Reinhard Paß im Aufsichtsrat des Energiekonzerns RWE steht auf wackligen Beinen. Wegen der Frauenquote werden Mülheims OB Dagmar Mühlenfeld gute Chancen eingeräumt.
OB Reinhard Paß (SPD) droht eine Schlappe in der Frage der Besetzung des RWE-Aufsichtsrates. Während sein Vorgänger Wolfgang Reiniger über Jahre im Gremium vertreten war, ist die Kandidatur von Paß unsicher: Die beiden SPD-Plätze gelten bereits als reserviert – durch Mülheims OB Dagmar Mühlenfeld, der wegen der Debatte um eine Frauenquote gute Chancen eingeräumt werden. Außerdem gilt Ullrich Sierau, der SPD-OB von Dortmund, als sicherer Kandidat. Dortmund hält einen etwas höheren Aktien-Anteil als Essen.
Doch Paß will um seinen Platz kämpfen: „Ich erhebe nachdrücklich den Anspruch der Stadt Essen, über die Position des Oberbürgermeisters im Aufsichtsrat vertreten zu sein“, sagte er.
09:25
Naja, jeder Politiker ist wohl machthungrig, denn nur so kann er/sie etwas bewirken. Im RWE Aufsichtsrat zu sitzen bedeutet Mitspracherecht auch im Sinne der Stadt Essen (persönlich hat wohl keiner etwas davon, abgesehen vom Finanziellen, welches oben schon näher erläutert wurde).
14:12
Also doch Machthungrig!!
15:10
@willybutt
Der OB darf nur eine kleine Summe von der Vergütung behalten ( 6000,- €/Jahr) der Rest (ca. 200.000,- €) fließt in die Stadtkasse. Sind sie sicher das die Stadt Essen auf diese Summe verzichten kann?
14:57
Welche Zutaten braucht man in jedem Falle für die Fehlbesetzung eines so wichtigen Aufsichtsrates?
Antwort: Die undedingte Einhaltung der Frauenquote und des Parteienproporzes.
13:18
Verdient Herr Paß zu wenig als 1. Bürgermeister oder ist er nicht voll ausgelastet in seinem Beruf oder ist er nur Geldgierig und Machthungrig?