Mit Märchen an die Spitze
16.07.2008 | 16:25 Uhr 2008-07-16T16:25:02+0200Jungdarsteller des Mittelstufentheaters der Viktoriaschule holen mit ihrem Stück den Sieg bei den Essener Schultheatertagen in der Casa. Zwei ehemalige Schülerinnen betreuen die Gruppe ehrenamtlich
Südostviertel. Das Theaterspielen hat an der Viktoriaschule eine große und sehr erfolgreiche Tradition. Daher ist es nicht überraschend, dass bei den Essener Schultheatertagen in der Casa erneut zwei Viktoria-Produktionen die Jury überzeugten. Die Schauspielgruppe der Mittelstufe kletterte mit ihrem Stück "Märchen" ganz oben aufs Podest. Das gute Abschneiden des Gymnasiums komplettierten die Darsteller des Oberstufentheaters, die mit ihrer Adaption des Romans "Busfahrt mit Kuhn" auf dem dritten Rang landeten.
"Zu Beginn jedes Schuljahres treffen wir uns zu drei bis vier Schnupperproben, in denen die Jugendlichen miteinander und auch mit dem Medium Theater, teilweise zum ersten Mal, in Kontakt kommen", sagt Rebecca Schneider, die gemeinsam mit Miriam Honnacker seit zirka zwei Jahren das Mittelstufentheater ehrenamtlich leitet. "Wir sind beide Studentinnen und haben selber als Schülerinnen in der Oberstufentheatergruppe gespielt."
Am Ende dieser ersten Probenphase müssen sich die potenziellen Teilnehmer endgültig entscheiden, ob sie dauerhaft in der Gruppe bleiben. Danach entscheiden Rebecca Schneider und Miriam Honnacker gemeinsam mit den Jugendlichen über das Stück oder das Thema, das sie bearbeiten und auf die Bühne bringen wollen.
"Das diesjährige Thema ,Märchen' stand relativ spät fest , etwa ab November letzten Jahres", erzählt Schneider. Die Schülerinnen und Schüler hätten die Möglichkeit gehabt, selber Material zu sammeln und einzubringen. Zu jedem Text seien dann auf unterschiedlichste Weise Szenen entwickelt - teils durch Gruppenarbeit oder einfach nur durch Improvisation. In zwei Probenwochenenden, die sie in der Schule organisiert haben, wurden viele der Ideen gemeinsam weiterentwickelt, beibehalten oder ganz verworfen.
Grundlagentraining stand für die Nachwuchsschauspieler ebenso auf dem Programm. Zwischen der Ausarbeitung und Vertiefung der Szenen haben sie vielfältige Übungen für Stimme, Bewegung und Szenenimprovisationen gemeistert. "Die Verknüpfung der einzelnen losen Szenen zu einem einheitlichen Stück war die letzte Phase, die wir auch wieder gemeinsam angingen", hebt Rebecca Schneider hervor. Die beiden Leiterinnen diktierten jedoch nicht die Arbeit am Stück. Die Pennäler hatten während der gesamten Zeit großes Mitsprache- und Mitgestaltungsrecht.
Herausgekommen ist "Märchen", ein Stück , das sich auf eine leicht ironische, amüsante und vielleicht ungewohnte Art mit alten, neuen und unbekannten Märchen auseinandersetzt. "Wir wollten zeigen, dass Märchen nicht nur etwas für Kinder sind, sondern auch für Jugendliche und später als Erwachsene", unterstreicht Rebecca Schneider.
15:38
Wheihoo wir sind die BESTEN!!! =) Aber das Stüvk hieß Märchenhaftes und NICHT Märchen...das ist schon ein Unterschied...