Jugendkulturfestival „Kray Or Die“ steigt am 13. Juni

Lässig und gekonnt: BMX-Fahrer Justin Mees (16) zeigte den Teilnehmern von „Kray Or Die“ bereits im Vorfeld, was er drauf hat.
Lässig und gekonnt: BMX-Fahrer Justin Mees (16) zeigte den Teilnehmern von „Kray Or Die“ bereits im Vorfeld, was er drauf hat.
Foto: Funke Foto Services
Was wir bereits wissen
In gut zwei Wochen geht im Volksgarten in Essen-Kray wieder die Post ab. Beim Jugendkulturfestival "Kray Or Die" rocken sieben Bands die Hauptbühne, nebenan spielt die HipHop-Fraktion.

Essen.. Der Durst nach coolen Events mit heißer Live-Musik, lässigen Bands, viel sehen und gesehen werden und auch ansonsten viel Drumherum ist ungebrochen – das ist in und rund um Kray auch nicht anders als anderswo. Ein Beispiel: „Kray Or Die“, das Jugendkulturfestival mitten im Volksgarten.

Als 2008 an der Ottostraße die Skaterbahn mit einem Open Air-Konzert eröffnet wurde, war das gleichzeitig das Startsignal für ein Jugendkulturfestival, das zwei Jahre später in „Kray Or Die“ umbenannt wurde – und bis heute Kreise zieht. 2014 spuckte der Pfingststurm zwar auch den Machern in Kray in die Festivalsuppe, nach dieser bislang einmaligen Zwangspause aber wird „Kray Or Die“ nun natürlich wieder aufgelegt. Am 13. Juni wird erneut ein Sturm über den Volksgarten fegen, diesmal in Form von Musik allerdings, angefeuert von harten Riffs und fetten Beats.

Rund 80 Bands hatten sich für „Kray Or Die“ beworben

Aus den gut 80 Bands, die sich beworben hatten, hat die Jury um Jörg Sender von der Essener Jugendhilfe und Jürgen Zips-Zimmermann (Julius-Leber-Haus) am Ende sieben ausgewählt. Schweren Herzens mussten also allerlei Anfragen abgelehnt werden, „aber uns war wichtig, vornehmlich lokalen Bands eine Chance zu geben“, so Sender. Nun steht die Entscheidung, und „Die glorreichen Sieben“ werden den knapp 1000 Besuchern, die erwartet werden, zwischen 15 und 22 Uhr sicherlich mächtig einheizen. Neu zudem: Eine HipHop-Bühne, auf der gleichzeitig völlig andere Musik unterwegs sein wird, und eine Kultur- und Demokratiemeile mit einem Loop-Café, einem Anime-Treff, dem „Menschrechtsjahrmarkt“ und allerlei mehr.

Da aber auch Festivals wie dieses Geld kosten, erst recht bei freiem Eintritt, war erneut die Politik gefragt. Und die Mitglieder der Bezirksvertretung VII ließen sich erneut nicht lumpen. „Wir wissen Veranstaltungen wie diese sehr zu schätzen“, mussten Bezirksbürgermeister Gerd Hampel, selbst bekennender Rockfan, und seine BV-Kollegen Yilmaz Günes, Stefanie Kuhs oder Frank Stienecker nicht lange überlegen. „Die Entwicklung hier, einfach toll.“ Die Jugendlichen aus dem gesamten Sprengel seien überaus selbstständig, was sich nicht nur am guten Zustand der Skaterbahn ablesen lasse.

Bühne 1: Open Air Stage

KUK (Elektro/Party-Boygroup; Essen); The Atrium (PopRock; Duisburg, Bottrop, Essen); Scargot (Progressive Metal; Essen); Ninetyfour-X (Rock; Essen); Artcon (Reggae/Funk; Essen); PinkePank (Alternative Garagerock; Essen); CJ Parker (Pop-Punk; Essen)

Bühne 2: HipHop Stage

Yark 45; Nerd; Lumick’s Lu & Friends; Jirka O. & DJ Freaky Bee; Stevo & MarvF; Marvelous & Sizzo45; DasBleibt; Stylez Unlimeted; SYZ; CrazyB, DoubleA & Stylerwack; Canis Morsus; René Rebell

Bühne 3: Dance Stage

Disco Girls; Veilchen Showdancer; Dancing Feet, Stylez unlimited

Contest

Skate Contest (15.30 Uhr)
Scooter Contest (17.30 Uhr)
Bike Contest (19.30 Uhr)