Opti-Park: Drei Verfahren sind eingestellt

Die Staatsanwaltschaft hat drei Verfahren nach Anzeigen von Bewohnern aus der Flüchtlingsunterkunft des Landes im Opti-Park eingestellt. Dort hatten im vergangenen September insgesamt sechs Bewohner über angebliche Übergriffe durch den Wachdienst geklagt. Wie die NRZ berichtete, hatte eine Frau in einem Fall erklärt, von einem Mitarbeiter mit einer Tür verletzt worden zu sein. Dieses Verfahren ist laut Oberstaatsanwältin Anette Milk eingestellt worden, da Aussage gegen Aussage stand. Im Zweifel werde dann für den Beschuldigten entschieden. Ein weiterer Bewohner hatte ausgesagt, genötigt worden zu sein. Ein Wachmann habe ihm gedroht, er werde abgeschoben, wenn er zur Polizei gehe. Tatsächlich, so Milk habe es sich um ein Missverständnis aufgrund von Sprachdefiziten gehandelt. Der Mitarbeiter selbst habe die Polizei auf die Situation im Opti-Park aufmerksam gemacht. In einem dritten Verfahren wegen Körperverletzung ergaben die Ermittlungen, dass der Beschuldigte zur Tatzeit nicht im Dienst gewesen ist, sagt Milk. Die drei noch offenen Verfahren wegen Körperverletzung sollen zügig abgeschlossen werden.