Oberbürgermeister halten an „Via“ fest

Einen Tag hat es gedauert, bis Oberbürgermeister Reinhard Paß und seine Amtskollegen aus Mülheim und Duisburg, Dagmar Mühlenfeld und Sören Link, sich nach ihrem Treffen über die Zukunft von „Via“ auf eine gemeinsame Sprachregelung verständigten. Der Text, den die Pressestelle der Stadt dann gestern Nachmittag veröffentlichte, gleicht dann auch einer diplomatischen Erklärung. Die Oberbürgermeister hätten deutlich gemacht, „dass die städteübergreifende Kooperation der drei Verkehrsunternehmen weiterhin von besonderer Bedeutung und Strahlkraft für das Angebot und die Qualität im ÖPNV, die Entlastung der kommunalen Haushalte sowie für die nachhaltige Sicherung der Beschäftigungssicherung ist“, heißt es darin. Und weiter: Es müsse gelingen, alle Möglichkeiten auszuschöpfen, „um die Komplexität des Unternehmens zu optimieren“.

Die Stadtoberhäupter halten also an „Via“ fest. Alles andere wäre eine Überraschung und ein Eingeständnis auch des eigenen Scheiterns. Wie die drei kommunalen Verkehrsbetriebe Evag, MVG und DVG das gemeinsame Einsparziel von 13,5 Millionen Euro pro Jahr aber erreichen wollen, und was jeder einzelne bereit ist dafür aufzugeben – diese Frage bleibt unbeantwortet. Dazu nur soviel: Gespräche mit Politik und Betriebsräten seien vereinbart.

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