OB Paß in Essen will früheren Termin für Sperrung der Ruhrtalbrücke
01.02.2013 | 16:26 Uhr 2013-02-01T16:26:00+0100
Essen. Essens Oberbürgermeister Reinhard Paß hat in der kommenden Woche einen Termin mit Verkehrsminister Michael Groschek in Düsseldorf. Paß will dass die Sperrung der Ruhrtalbrücke der A 52 eher vollzogen wird als geplant. Hintergrund ist die internationale Fachschau „Schweißen und Schneiden“ in der Messe Essen.
Oberbürgermeister Reinhard Paß will sich persönlich bei Verkehrsminister Michael Groschek (SPD) dafür stark machen, dass die Sperrung der Ruhrtalbrücke der A 52 um einen Monat vorgezogen wird. In der kommenden Woche stehe dazu ein Gesprächstermin in Düsseldorf an, teilte die Stadt auf Anfrage mit.
Wie berichtet fällt die internationale Fachmesse „Schweißen und Schneiden“ in die Zeit der Brückensanierung zwischen Juli und September. Die Messe Essen erwartet vom 16. bis 21. September 80.000 Besucher.

13:51
Der Ruhrpott ist für sich genommen keine Stadt, sonder ein riesiges Strukturgebiet, wo es einfach gute Querverbindungen, wie die A52 und die A44 geben muß! Das kann man nicht mit Köln oder München vergleichen. Obschon es dort s.g. Ringautobahnen gibt, die in der Form im Ruhrgebiet eben nicht machbar sind. So kann es im Ruhrgebiet auf keinen Fall weitergehen!
10:19
So so - da möchte Herr Pass wieder etwas kungeln.... hatten wir ja auch schon länger nicht mehr.......
Ansonsten ist die Diskussion albern - ich denke, wenn diese Messe soooo wichtig ist,
sollten Sie auch etwas mehr Vertrauen in das Publikum haben.
Meine Kollegen reisen für wichtige Messen innerhalb Europas, nach USA oder Asien, mit Flugzeug, Bahn, Taxi, Rikscha - je nachdem, was geboten ist. Und ganz sicher spielt die Parkplatzsituation vor Ort in Detroit keine Rolle bei der Entscheidung, ob diese Messe besucht wird.
Da dürfte es den Besuchern der Schweißen&Schneiden sicherlich egal sein, über welche Brücke sie die letzten zwanzig Kilometer Anfahrt zurücklegen...
Oder ob sie vom Hauptbahnhof aus nun 10 oder 20 Minuten mit der U-Bahn fahren müssen, wird auch nebensächlich sein.
Sollte also so eine Lappalie wie eine gesperrte Brücke den Erfolg der Messe gefährden,
wäre Ursachenforschung an ganz anderer Stelle angebracht.
00:13
Der OB schiebt mal wieder schlechte Stimmung, wie schon beim A40 Umbau.
Insofern... da wird wieder viel Heiße Luft über die Essener Stadt geblasen.
19:55
Man kann nicht nach Gusto mit einem Fingerschnipp ausgetüftelte Pläne umschmeißen.
Da hängen Terminpläne von Firmen dahinter und viel Erfahrung.
Aber ein Politiker ist gewohnt, dass politische Entscheidungen hinzunehmen sind.
Wenn ein Vorziehen durchgesetzt wird und dann schief geht, wird sich der OB wortreich aus der Verantwortung ziehen! Mal gespannt.
19:14
DIese "Messe gegen Berufspendler"-Diskussion ist doch albern.
Die Ferien enden Anfang September. Ende der Bauarbeiten ist für 30. September geplant. D.h. dass es für die Pendler relativ unerheblich ist, ob sie jetzt vor den Sommerferien oder nach den Sommerferien im Stau stehen.
Und dass Pass die Interessen der Messe vertritt, ist angesichts der aktuellen Schwierigkeiten auch absolut nachvollziehbar.
woelly | #2
Wegen einer dreimonatigen Baustelle werden Ruhralletunnelk ezc nötig?
Das ist ja absurd.
Wissen Sie eigentlich, was während der mehrjährigen Bauphase für den Ruhralleetunnel in Essen los wäre? Welche Umleitungsstrecken wollen Sie da im Vorfeld bauen?
...dem ist nichts hinzuzufügen...
Autofahrer eben - freie Fahrt für freie Bürger, offensichtlich hat die jahrzehntelange Gehirnwäsche des ADAC dann doch noch Früchte getragen...
Wir brachen die Lückenschluß in jedem Fall und der wird auch kommen! Sonst verliert NRW allmählich den Anschluß an West- und Osteuropa.
"Sonst verliert NRW allmählich den Anschluß an West- und Osteuropa."
LOL
Es gibt keine Städte in Deutschland, durch die soviel Transitverkehr läuft wie im Ruhrgebiet. In München oder Köln käme keiner auf die Idee, Transitverkehr mitten durch die Stadt zu führen.
Nur im Ruhrpott, wo die Städte schon von Autobahnen zerschnitten sind, soll immer noch mehr kommen.
Der Ruhrpott ist für sich genommen keine Stadt, sonder ein riesiges Strukturgebiet, wo es einfach Quervebindungen geben muß! Das kann man nicht mit Köln oder München vergleichen. Obschon es dort s.g. Ringautobahnen gibt, die in der Form im Ruhrgebiet eben nicht machbar sind.
18:58
Der gute Reinhard wollte schon so Vieles. Gelungen aber ist ihm bisher kaum etwas.
18:57
Falls Herr Paß es noch nicht wissen sollte: Der Düsseldorfer Flughafen verfügt über einen eigenen Bahnhof, an dem sogar ICE-Züge halten und von dem aus sich Essen mühelos erreichen lässt. Die Messe-Besucher, die nicht mit dem Flieger anreisen, werden wohl auch den Weg über die A3 und A40 schaffen, wie das Hunderttausende auch während der Sperrung machen müssen.
18:57
Mit Verlaub Hr. Paß: Sie ticken nicht ganz sauber!
Statt die Baustelle teuer zu verlegen sollte sie so bleiben wie sie ist.
Denn das Nadelöhr ist die Ampelsteuerung an der Messe die bei manchen Messen durch die Polizei abgelöst werden muss um nicht den Kollaps auszulösen. Und wenn sie als OB nix anderes zu tun haben als ein paar Messe-Autofahrern den Weg zu ebnen auf Kosten Tausender Pendler, dann wird es Zeit für den Rücktritt. Denn Lobbyismus nervt! Tun sie was für ihre Bürger, lassen sie die Straßen ordentlich instandsetzen, korrekt ausbauen und nicht nur immer die kleine Messe vorschieben! Es reicht!!
Gähn... vielleicht fährt der Kett-Wiger einfach mal ein paar Wochen S-Bahn?
@schriftsetzer:
Keine Angst, das tue ich genug. Aber wenn dir die Antwort zu ehrlich ist, ist das dein Problem!
@ Kett-Wiger
Der OB tut etwas für seine Bürger, indem er sich für die Messe einsetzt.
Ihnen hingegen scheint nicht im geringsten klar zu sein, welche Wichtigkeit die Messe Essen für die Stadt (und somit auch ihre Bürger!) hat.
Und wir haben in Essen wichtigeres zu tun als nur darauf zu achten, Straßen auszubauen und Schlaglöcher zu beseitigen!
Kett-Wiger ist eben ein Kettwiger und denen ist Essen egal, weiß doch jeder!
17:53
OB Paß sollte seiner Verwaltung vielleicht mal den Hinweis geben , daß die Alfredstr. ein einziges großes Schlagloch ist. Der Zustand mancher Strasse in Essen hat eher Dritte-Welt-Niveau. Die Messegäste werden begeistert sein.
Die Alfredstraße ist übrigens eine Bundesstraße. Als Eigentümerin ist die Bundesrepublik Deutschland für den Erhalt etc. zuständig, nicht die Gemeinde.
Das ist falsch. Der einzige Bereich der B224 auf Essener Stadtgebiet, der von Strassen NRW betreut wird, ist der Abschnitt zwischen Walter-Sachse Weg und Gustav-Heinemann-Brücke. Im Bereich der Alfredstrasse erfolgt der Strassenunterhalt durch das TBA der Stadt Essen. Im Übrigen ist es dem Stadtoberhaupt der sechstgrößten Stadt Deutschlands nicht untersagt, sich bei Bundes und Landesministerien für seine Stadt einzusetzen. Essens Zukunft besteht nun mal nicht nur aus dem Jahre 2030.
@ Hubelwusel
Wir haben in Essen wichtigeres zu tun als nur darauf zu achten, Straßen auszubauen und Schlaglöcher zu beseitigen!
Wo ist Ihr Problem? Können Sie die Straßen nicht problemlos nutzen? Oder gehts Ihnen nur um die Ästhetik?
Der OB tut etwas für seine Bürger, indem er sich für die Messe einsetzt.
Ihnen hingegen scheint nicht im geringsten klar zu sein, welche Wichtigkeit die Messe Essen für die Stadt (und somit auch ihre Bürger!) hat.
17:25
Diese dämliche Messe ist nicht der Nabel der Welt und die A52 nicht die einzige Möglichkeit dort hin zu kommen. Wer dort seine Geschäfte tätigen will, der wird bestimmt nicht von weit her anreisen und sich dann allein wegen einer Ausweichstrecke und einem Stau abhalten lassen.
Es wird sich zu jeder Zeit irgendetwas finden, das durch die Sperrung beeinträchtigt wird, aber im wesentlichen betrifft die Sperrung Berufspendler und da sind die Ferien wohl immer noch die beste Wahl für eine Sperrung. Im Fall der Pendler sind an jedem Tag mehr betroffen als es Messebesucher pro Tag geben dürfte, v.a. betrifft es sie nicht nur für gerade mal 6 Tage.
Die Messe Essen ist nicht der Nabel der Welt aber enorm für Essen und dem Ruhrgebiet. Wer aber denkt an die Einpendler ins Ruhrgebiet? Die stehen doch jetzt auch schon jeden Morgen auf der Fahrt nach Essen im Stau. Hier ist immer nur von den Pendlern nach Düsseldorf die Rede