Nur einen Punkt vor der Abstiegszone

Freddy Akin, Fußballobmann des SC Werden-Heidhausen, „glaubt nicht an den Abstieg“. Aber objektiv betrachtet ist die Situation angespannt - nach der 0:3-Niederlage in Schonnebeck. Mit 34 Punkten rangieren die Werden-Heidhauser zwei Spieltage vor Saisonende nur einen Punkt vor der Abstiegszone, vor Adler Union Frintrop. Die trennten sich von BW Mintard 1:1 und treten jetzt gegen den Lokalrivalen SC Frintrop an.

Beide Derbys gewinnen

Der SC Werden-Heidhausen empfängt am Sonntag im Sportpark Löwental um 15 Uhr den VfB Frohnhausen. „Wenn wir verlieren und Adler Frintrop gewinnt, steigen wir ab, denn in der letzten Partie spielen die gegen den Tabellenletzten Dostlukspor Bottrop, wo alles andere außer einem Sieg nicht denkbar ist.“

Man müsse die beiden letzten Derbys gewinnen, fordert er. „Aber, wenn wir Pech haben, können wir selbst noch mit 40 Punkten absteigen.“ Immerhin habe man gegen Frohnhausen alle Mann an Bord und es in der „eigenen Hand“ nicht abzusteigen. Seit zwei Jahren steigen jeweils sechs Teams aus der Bezirksliga ab, im nächsten Jahr werden es nur noch drei sein.

In der Winterpause haben den SC Werden-Heidhausen drei Spieler und ein Torwart verlassen. Der Verein steht vor einem Umbruch. Torwart Jonas Altenkamp, Heiko Wirtz, Björn Homberg und Jan Brückner wechseln zum Saisonende in die Landesliga. Aber Akin ist nicht untätig: „Wir sind im Gespräch mit mehreren Spielern und sind guter Dinge.“ Das letzte Spiel wird am 7. Juni um 15 Uhr gegen Kray 2 bestritten.