Das aktuelle Wetter Essen 18°C
Demonstration

Nur 200 Teilnehmer bei „Bildungsstreik“ in Essen

17.11.2011 | 12:17 Uhr
Nur 200 Teilnehmer bei „Bildungsstreik“ in Essen
Nur knapp 200 Jugendliche nahmen an dem „Bildungsstreik“ in der Essener Innenstadt teil. Foto: Walter Buchholz

Essen.   Die Essener Bezirksschülervertretung hatte beim „Bildungsstreik“ mit rund 700 Teilnehmern gerechnet, am Ende kamen gerade einmal 200 Schüler und Studenten in der Innenstadt zusammen. Die Polizei war mit einem Großaufgebot vor Ort, nachdem es 2009 zu Auseinandersetzungen gekommen war.

Deutlich weniger Schüler und Studenten kamen am Donnerstagvormittag zur „Bildungsstreik“-Kundgebung in die Innenstadt. Rund 200 junge Menschen nahmen am Zug durch die Innenstadt und der Abschlusskundgebung am Hirschlandplatz teil und forderten unter anderem die Abschaffung des G8-Abiturs und eine Einheitsschule statt des mehrgliedrigen Schulsystems.

Die Veranstalter, unter anderem die Essener Bezirksschülervertretung, hatten mit 700 Teilnehmern gerechnet, in Aufrufen war sogar von mehreren tausend Demonstranten die Rede gewesen. Die Polizei begleitete die Kundgebung mit einem Großaufgebot, weil es am 17. November 2009 bei der Bildungsdemo zu Auseinandersetzungen zwischen Kundgebungsteilnehmern und Polizisten gekommen war. Das politische und juristische juristische Nachspiel hatte länger als ein Jahr gedauert.

Bildungsstreik

 

Kai Süselbeck

Facebook
 
Kommentare
20.11.2011
01:46
1980yann | #6
von dummmberger | #9

Richtig!
Und Arbeitnehmer könnten ja auch abends nach Feierabend streiken, das wäre auch nicht so lästig.

19.11.2011
18:25
Gerüchte
von grandmastr | #8

Kann irgendjemand folgendes bestätigen oder verneinen? Angeblich haben mehrere Leute versucht das Audimax Essen zu besetzen abends, sind aber daran gescheitert, dass die Türen abgeschlossen waren.

18.11.2011
23:23
Gäbe es mehr Bildung...
von anneberl | #7

...gäbe es auch weniger hirnrissige Streiks.

17.11.2011
17:29
Warum nicht nachtmittags demonstrieren?
von 1980yann | #6

Natürlich ist es eine Demonstration keine Rechtfertigung, nicht zur Schule zu gehen - es gibt kein Schülerstreikrecht! Eine Demonstration am Nachmittag wäre keine Ausrede zum Blaumachen, sondern eine echte politische Aussage - und könnte ihr volles Potential ausschöpfen.

17.11.2011
16:21
Schüler durften nicht
von a_ha | #5

Ich möchte Abbitte beim Kommentator #1 leisten.

Auf Nachfrage bei Schülern der von mir erwähnten Schule erklärte man mir, dass den Schülern nicht erlaubt worden sei, zum Bildungsstreik zu gehen. Die, die trotzdem heute morgen die Schule verlassen haben, hätten das nicht erlaubterweise getan.

Ob die zum Bildungsstreik gegangen sind ...


17.11.2011
15:00
Bildungsstreik
von patrik2901 | #4

Nun mag der Reporter den Streik ja nicht gut gefunden haben. Als Vater verstehe ich das zwar nicht, da die Jugendlichen angesichts der miesen Bildungssituation allen Grund haben sich zu wehren.

Seine Meinung dazu aber durch hemmungsloses Runterrechnen der Teilnehmerzahl zu transportieren ist nicht in Ordnung. Als Augenzeuge der Demonstration kann ich eindeutig sagen, dass es wesentlich mehr Teilnehmer waren - ich denke über 500.

Dass die veröffentlichte Zahl nicht stimmen kann, sieht man übrigens auch an dem Foto.

17.11.2011
14:56
nette Geste
von berechtigter_Zweifel | #3

es ist doch eine nette Geste der Polizei, dass sie mit einem "Grußaufgebot" dabei war. Sonst lese ich immer von einem Großaufgebot, aber endlich mal etwas Neues... ;-)

17.11.2011
14:39
"Bildungsstreik"
von a_ha | #2

Da bekommt doch "Bildungsstreik" gleich eine ganz andere Bedeutung:

(Mindestens eine Schule mit über 700 Schülern hatte definitiv schulfrei.)

17.11.2011
13:21
Lehrer sind Schuld!
von DasGehtDochNicht | #1

Die Lehrer drohen uns mit Fehlstunden, was sollen wir dagegen nur machen?

Trackbacks

Die Trackback URL zu diesem Artikel ist: http://www.derwesten.de/services/trackbacks/article/6082185/create

Aktuelle Fotos und Videos
Raucher als Kunstwerke
Bildgalerie
Ausstellung
Remis gegen Vizemeister
Bildgalerie
Frauenfußball
Mini Europameisterschaft
Bildgalerie
Fußball
Der FC Kray ist Meister
Bildgalerie
Fußball
Aus dem Ressort
Kein Respekt vor Alfred
Vandalismus
Unbekannte Täter besudelten erneut die Krupp-Statue vor der Marktkirche in der Innenstadt mit farbigen Lettern. Damit bewiesen sie eher zweifelhaften Humor.
In sicherer Entfernung
Landespolitik
Der SPD-Bundestagsabgeordnete Rolf Hempelmann wird als NRW-Minister gehandelt.