Renoviertes Hallenbad ist ein Segen

Am Montag, den 23. Februar 2014 freuen sich die Schulleiter vl. Bert Maga Realschule, Wolfgang Hegemann Hauptschule, Adelheid Bohn Sekundarschule, Klaus Pfeffer (Generalvikar) und Rüdiger Göbel Gymnasium gemeinsam mit den Schülern über das neue Schwimmbad im Schulzentrum Am Stoppenberg. Foto Alexandra Roth / WAZ FotoPool
Am Montag, den 23. Februar 2014 freuen sich die Schulleiter vl. Bert Maga Realschule, Wolfgang Hegemann Hauptschule, Adelheid Bohn Sekundarschule, Klaus Pfeffer (Generalvikar) und Rüdiger Göbel Gymnasium gemeinsam mit den Schülern über das neue Schwimmbad im Schulzentrum Am Stoppenberg. Foto Alexandra Roth / WAZ FotoPool
Foto: WAZ FotoPool
Was wir bereits wissen
Vier Schulen freuen sich über die 1,7 Mio. Euro-Investition des Bistums in das 40 Jahre alte Hallenbad.

Stoppenberg..  Wer auf diesen Gag gewartet hatte, wurde gestern Morgen im Schulzentrum Am Stoppenberg enttäuscht: Generalvikar Klaus Pfeffer ging nicht baden. Dabei wäre es sicherlich auch für den Geistlichen ein Vergnügen gewesen, in das frisch renovierte Edelstahlbecken zu springen: 1,7 Millionen Euro hat das Bistum in das Bad investiert. Doch statt zu planschen, gab Pfeffer dem schicken Swimming-Pool seinen Segen.

Ohne Fördervereine und finanzielles Engagement der Eltern geht an vielen Schulen kaum noch etwas. Deshalb ist es umso bemerkenswerter, dass das Bistum als Schulträger das Hallenbad auf neuesten technischen und auch optischen Stand bringen ließ. „Weil wir als Kirche auch in schwierigen Zeiten investieren wollen“, sagt der Generalvikar. Die Schule sollte so ausgestattet sein, „dass sie ein Plus ist gegenüber anderen Schulen“, ohne aber einem Konkurrenzkampf das Wort zu reden, so Pfeffer: „Aber einen Akzent zu setzen, macht auch mich stolz.“

Anfang der 70er Jahre wurde das Schulzentrum Im Mühlenbruch errichtet. Seitdem wurde am Hallenbad und an seiner Technik kaum etwas verändert. „Deshalb sind wir froh, dass wir jetzt kein Chlorgas mehr verwenden, sondern dem Wasser ein ungefährliches Granulat zuführen können“, strich Sportlehrer Wolfgang Buckemüller heraus.

Den größten Fortschritt für die Schüler finden diese vor und nach dem Schwimmunterricht. „Jetzt gibt es endlich getrennte Duschen für Jungen und Mädchen. Bisher haben wir uns ja immer vorher in Badeklamotten geschmissen und dann erst geduscht“, erzählt Fabian Fortmann (18) aus der Q2.

Sein Mitschüler Tobias Urban (18) hebt den großen Unterschied zum alten Bad hervor: „Das hat jetzt eine moderne Aufmachung, das Design ist viel zeitgemäßer und sieht nicht mehr so alt aus.“ Beide durften in der Feierstunde im Gymnastiksaal die Dankesworte der Schülervertretung des Gymnasiums vortragen, während für die Sekundarschule Silvia Hinzmann sprach.

Technisches Schmankerl ist der absenkbare Becken-Boden. Je nach Altersklasse kann die Wassertiefe zwischen 30 Zentimetern und zwei Metern variieren. Das Wasser hat eine Temperatur von 26 Grad, die Luft ist zwei Grad wärmer.

Die Länge des Beckens ist allerdings mit 16,34 Meter gleich geblieben. Wer sich darüber wundert: Drei Bahnen ergeben in etwa eine 50 Meter-Distanz.

Während bei der Feierstunde also niemand ins vorgewärmte Nass sprang, wartete abseits schon ein Schulreferendar. Der angehende Lehrer musste eine Lehrprobe abgeben, quasi als „Vorschwimmer“.