Das aktuelle Wetter Essen 24°C
Nord West Borbeck

Platz der Begegnung und zum Wohlfühlen

07.05.2007 | 22:31 Uhr

Am 12. Mai eröffnet der Christuskirchplatz

Altendorf. Was die Menschen in einem Stadtteil alles bewegen können, was sie erreichen, wenn sie sich für ein Projekt zusammentun und ihre Kräfte bünden - das können Besucher bald erleben. Mit einem großen Kulturfest wollen zahlreiche engagierte Gruppen den neu gestalteten Christuskirchplatz eröffnen. Am Samstag, 12. Mai, zwischen 12 und 17 Uhr, läuft zwischen Kopernikus- und Röntgenstraße ein spannendes Programm.

Der grüne Rasenteppich auf dem Platz rund um die Kirche ist bereits ausgerollt. Die neuen Pflastersteine rund um die Spielgeräte haben Landschaftsgestalter ebenfalls verlegt. Sträucher und neue Bäume haben sie auch gepflanzt. Nachbarn gießen sie bereits fleißig.

In Altendorf spielt sich seit vielen Jahren internationales, kulturelles Leben ab. Seit mehr als zehn Jahren stellen "Kulturkonferenz Altendorf" und Kulturbüro attraktive Programme auf die Bühnen der Nachbarschaft. Dazu gehören "Altendorfer Spektakel", die "Kulturwoche" oder die Reihe "Hits für Kids". In den Kinder- und Jugendhäusern von Altendorf und Frohnhausen laufen weitere Aktivitäten. Alle sind mittlerweile in der Nachbarschaft fest verankert.

"Daher lag es nahe, zur Eröffnung des Christuskirchplatzes ein Fest auf diesen Platz zu bringen und mit allen Anliegern und Gästen aus der ganzen Stadt dort zu feiern", beschreibt Angelika Negraszus vom Kulturbüro die Idee von ihrer Entwicklung bis zum fertigen Programm. "Das ist ein idealer Ort für eine Freiluftveranstaltung. Damit können wir zeigen, was auf diesem Platz alles machbar ist."

Mitglieder von rund 60 Oragnisationen und Vereinen helfen mit, dass es ein tolles Fest wird. Dazu gehören Mitmach- und Spielaktionen für Kinder, Jugendliche und Erwachsene, mehrstündiges Bühnenprogramm sowie ein reichhaltiges kulinarisches Angebot. "Die Menschen sollen ihren neuen Platz ausgiebig nutzen, weil wir ihn für sie gemacht haben", sind sich Landschaftsarchitekten und -gestalter einig. Viele Anlieger haben das inzwischen längst getan und freuen sich über "einen schönen Ort zum Wohlfühlen". Zum Fest am Samstag wollen sie ebenfalls alle kommen. "Da können wir auch zeigen, ob die Nachbarschaft funktioniert", sagt eine Rentnerin, die gerade noch einen Eimer Wasser an "meinen Baum" schüttet. frh"Da können wir auch zeigen, ob die Nachbarschaft funktioniert"


Kommentare
Aus dem Ressort
Essener ärgert sich über Recyclinghof-Rechnung
Abfall
Einen Kleinwagen voll Müll fuhr ein Bürger zur Annahmestelle und staunte über Kosten: Nicht wegen der Höhe der Rechnung, sondern weil im Internet gestanden haben soll, die Abgabe sei kostemlos. EBE kennt diese Fälle und weist auf Gebühren für bestimmte Abfälle hin
Das Georg-Melches-Stadion und der „Mythos Hafenstraße“
Stadiongeschichte
Vor 50 Jahren, am 5. August 1963, benannte Rot-Weiss Essen sein „Stadion an der Hafenstraße“ nach dem Vereinsvater Georg Melches. Vor und nach dem Krieg hatte er das Stadion aufgebaut, das als Hexenkessel und später auch als „Dreiviertel“-Stadion Berühmtheit erlangte.
Hausbesetzer – Freiraum ja, aber bitte ohne Brechstange
Kommentar
DGB-Haus, Hauptschule Bärendelle und jetzt ein leer stehendes Bürogebäude von Thyssen-Krupp: Die Forderung des Künstlerkollektivs nach mehr Freiraum bleibt ebenso gleich wie seine Methode. Gerade von dieser Szene sollte man aber etwas mehr Kreativität erwarten, um eine langfristige Lösung zu finden.
100-Jähriger bei Verkehrsunfall in Essen schwer verletzt
Unfall
Ein 100-jähriger Mann ist bei einem Verkehrsunfall in Essen schwer verletzt worden. Der Senior berichtete der Polizei, dass sich seine Tasche, die er in seinem Rollator verstaut hatte, an einem vorbeifahrenden Lastwagen verfangen hatte – so stürzte der Mann auf die Fahrbahn.
Haus-Besetzer verlassen Thyssen-Krupp-Brache in Essen
Haus-Besetzer
Ein Künstlerkollektiv, das mehr Freiraum für Kunst und Soziales fordert, hielt am Montag eine Industriebrache von Thyssen- Krupp an der Frohnhauser Straße in Essen besetzt. Die Polizei rückte mit einer Hundertschaft an – gegen 20.15 Uhr verließen die letzten Besetzer die Brache.
Umfrage
Am Montagmorgen hat ein Künstler-Kollektiv ein ehemaliges Thyssen-Krupp-Gebäude in Essen besetzt. Was halten Sie von der Hausbesetzung?

Am Montagmorgen hat ein Künstler-Kollektiv ein ehemaliges Thyssen-Krupp-Gebäude in Essen besetzt. Was halten Sie von der Hausbesetzung?

 
Fotos und Videos
50 Jahre Georg-Melches-Stadion
Bildgalerie
Historische RWE-Fotos
Schloßparkfest Borbeck
Bildgalerie
Kirmes in Borbeck
Tief hinab ins Pumpwerk
Bildgalerie
WAZ öffnet Pforten
Schlagernacht mit Heino
Bildgalerie
Stadion Essen